LIGAERHALT UND FINALRUNDEN-QUALIFIKATION GESCHAFFT
Ueberraschung im Waadtland. Die jungen Staader Fussballerinnen gewinnen beim Vizemeister der letzten Saison, FC Yverdon Féminin, mit 1:0. Mit diesem Erfolg sichert sich das NLA-Team bereits vier Runden vor Qualifikationsschluss den Ligaerhalt.
Zum letzten Meisterschaftsspiel vor der Winterpause musste der FC Staad noch die weite Reise nach Yverdon antreten. Noch nie konnten die Ostschweizerinnen seit sie in der NLA spielen mit einem Punkt, geschweige denn nur schon mit einem erzielten Tor, die Heimreise antreten. So gingen sie auch diesmal als Aussenseiterinnen ins Spiel. Es entwickelte sich von Beginn an ein abwechslungsreiches und schnelles Spiel auf dem extrem guten Hauptfeld des Stade Municipal. Die Einheimischen begannen druckvoll und kamen in der neunten Minute durch Wuichet zu einem ersten Warnschuss. Doch ihr Schuss verfehlt das Ziel knapp. Nur zwei Minuten später läuft Fai alleine Richtung Staader Tor. Doch sie zögert zu lange und Lena Bruderer kann mit ihrer Intervention zum Corner klären. Mit dem ersten guten Angriff gelingt den Staaderinnen in der 17. Minute der Führungstreffer. Fränzi Sallmann setzt sich auf der linken Angriffsseite elegant durch und legt auf Topskorerin Claudia Stilz auf. Diese lässt Späni im Yverdon-Tor mit einem satten Flachschuss keine Chance. Ihr neunter Saisontreffer ist perfekt. Die Grün-Weissen reagierten sofort auf den Rückstand und wiederum hatte Wuichet eine Gelegenheit. Doch ihr Kopfball verfehlte das Ziel in der 20. Minute. Die letzte nennenswerte Aktion der ersten Halbzeit hatte dann nochmals Yverdon. Doch die wiederum stark agierende Daniela Hutter parierte einen 20-Meter-Schuss sicher.
Hektisch verlief die Startphase der zweiten Halbzeit. Zuerst scheitert in der 48. Minute eine Yverdon-Stürmerin an Daniela Hutter. Und drei Minuten später lanciert Laura Miladinovic Claudia Stilz, die von der Grundlinie auf Fränzi Sallmann spielt. Der Ball erreicht die Stürmerin aber nicht, da eine Verteidigerin den Ball im Strafraum mit der Hand abwehrt. Der Penalty-Pfiff bleibt aber aus. Eine Viertelstunde vor Schluss hätte eine Vorentscheidung für „les bleus“ fallen können. Stilz zieht über rechts auf und davon und spielte den Ball in die Mitte. Miladinovic’s Schuss verfehlt das Yverdon-Tor knapp. Jetzt wurde noch eine hektische Schlussphase eingeläutet. Dabei stand immer wieder Hutter im Staader Tor im Mittelpunkt. Sie intervenierte stets sehr sicher, holte alle Flankenbälle herunter und war dann auch in der 82. Minute dafür besorgt, dass der Ausgleichstreffer nicht mehr fiel, als sie einen Weitschuss von Bartlomé aus 20 Metern noch mit den Fingerspitzen an die Latte lenken konnte.
Mit diesem sechsten Spiel ohne Niederlage (4 Siege und 2 Remis) in Serie setzten sich die Staaderinnen auf dem hervorragenden vierten Tabellenplatz in der NLA fest und kann nun bereits mit der Finalrundenqualifikation in der Tasche in die kurze Winterpause. Nach einem einwöchigen Trainingslager in der Südtürkei Ende Januar 12 starten die Fussballerinnen bereits am 18. Februar mit dem Heimspiel gegen den Drittplatzierten FC Basel zu den restlichen Spielen der Quali-Runde.
Mit diesem 2:2-Unentschieden hält der überraschende FC Staad den vierten Tabellenplatz. Es ist das fünfte Spiel in Serie ohne Niederlage (3 Siege und 2 Remis). Dem amtierenden Schweizer Meister aus Bern gelingt zwei Minuten vor Schluss der verdiente Ausgleichstreffer.
Von Beginn weg übernahmen die Bernerinnen die Initiative. Sie hatten ein eklatantes Uebergewicht im Mittelfeld. Stark spielte im Zentrum die Nationalspielerin Lia Wälti, die am Donnerstag noch über 90 Minuten für die Nationalmannschaft im Einsatz war, auf. Gar noch auffallender und beste Spielerin auf dem Platz war ihre Teamkollegin Simone Zahno, die das Spiel antrieb und Regie führte. Da kamen die Staaderinnen immer wieder einen Schritt zu spät um die lauffreudigen Bernerinnen zu stoppen. Und so war es keine Ueberraschung als nach sieben Spielminuten schon der Führungstreffer Tatsache wurde. Es war in diesem Fall zwar eine Einzelleistung von Ismaili, die über das halbe Feld stürmte und zum Schluss auch noch Daniela Hutter im nahen Eck erwischte. Es dauerte bis zur 20. Minute bis sich die Einheimischen erstmals in Szene setzen konnten. Lena Bruderer flankte auf die alleinstehende Serenella Liberati. Ihre Direktabnahme landete knapp neben dem Tor. Aber die erste Halbzeit gehörte ganz klar dem Schweizer Meister, der es vier Minuten vor Halbzeit mit einem Schuss ins Aussennetz verpasste das Skore zu erhöhen.
Zur zweiten Halbzeit stellte Staad’s Trainer Andreas Schmid um. Serenella Liberati wechselte von der Sturmspitze ins zentrale Mittelfeld und Stürmerin Laura Miladinovic kam neu für die angeschlagene Laura Geering ins Spiel. Es waren wegweisende Veränderungen. Schon in der 47. Minute zieht Topskorerin Claudia Stilz alleine auf YB-Hüterin Chamot zu. Uneigennützig legt sie den Ball quer auf Fränzi Sallmann. Leider etwas unpräzis. Sallmann kann den Ball nur noch zurücklegen. Liberati’s Schuss wehrt Chamot glänzend ab. Nur eine Minute später. Caroline Hardegger lanciert mit einem Ball in die Tiefe Laura Miladinovic. Diese lässt – nur drei Minuten nach ihrer Einwechslung – Chamot keine Chance und trifft zum Ausgleich. Es kommt aber noch besser. Die entfesselten Staaderinnen drücken weiter. Diesmal kommt das Zuspiel von Miladinovic auf Stilz. Diese läuft von der Seite auf Chamot zu und schliesst cool ab zur umjubelten Führung. Es war bereits der achte Saisontreffer von Claudia Stilz. Die Staaderinnen hätten danach das Spiel gar vorentscheiden können. Miladinovic und Bisquolm nutzten gute Gelegenheiten für den dritten Treffer nicht aus.
Rund zwanzig Minuten vor Schluss – mit dem Rücken zur Wand - konnte YB das Spiel der ersten Halbzeit wieder aufziehen und kam in der 77. Minute zu einer hochklassigen Chance. Hutter lenkte das Geschoss aus kurzer Distanz mirakulös über die Latte. Die Bernerinnen drückten, die Ostschweizerinnen konterten. Vier Minuten vor Schluss läuft Miladinovic über die linke Angriffsseite aufs Tor von YB zu. Sie verzieht aber knapp. Zwei Minute vor Schluss fällt der doch nicht unverdiente Ausgleichstreffer des spielerisch starken Berner Teams. Seiler kann den von Spahr, von der Grundlinie zurückgelegten Ball, aus zehn Metern unbedrängt zum Schlussresultat von 2:2 ins Tor hämmern.
Der Staader Express ist im Moment nicht zu stoppen. Beim starken Tabellenletzten aus Schlieren gelingt durch Tore von Raymann, Stilz und Liberati der dritte Vollerfolg in Serie. Matchwinnerin ist die überragende Torhüterin Daniela Hutter. Der FC Staad festigt somit den vierten Tabellenplatz und ist auf klarem Finalrundenkurs.
Auf dem Kunstrasenplatz der neusten Generation fanden sich ganz zu Beginn die Einheimischen besser zurecht und demonstrierten ein paar sehr gute Kombinationen. Doch die klaren Chancen erspielte sich der Tabellenvierte aus Staad. Nach neun Minuten zog Rafaela Bisquolm nach einem Zuspiel von Lena Bruderer alleine auf National-Keeperin Küffer zu. Die Torhüterin parierte glänzend. In der 18. Minute kann Karin Raymann einen Eckball von Claudia Stilz mit dem Kopf abschliessen. Eine Schlierener Verteidigerin kann auf der Linie retten. Laura Miladinovic’s Nachschuss geht knapp daneben. Nur drei Minuten zeigte der Schiedsrichter im Strafraum der Staaderinnen auf den Elfmeterpunkt. Es war ein fragwürdiger Entscheid nach einem Zweikampf zwischen Sonja Baldauf und einer gegnerischen Stürmerin. Kalberer’s Penalty war dann aber für die fehlerlos agierende Daniela Hutter kein Problem. Sie hielt den Ball im Nachfassen! Vier Minuten vor der Pause konnten dafür die Gäste jubeln. Claudia Stilz zog über rechts auf und davon in den Strafraum und legte den Ball mustergültig zurück auf Routinier Karin Raymann. Torhüterin Küffer war zwar noch am Ball, konnte ihn aber lediglich nur noch ins eigene Netz ablenken.
Die Gastgeberinnen standen also schon wieder mit dem Rücken zur Wand und starteten somit schon fast zwingend furios in die zweite Spielhälfte. Und schon 60 Sekunden nach Wiederbeginn hätte der Ball im Tor der Staaderinnen liegen können. Doch Daniela Hutter hielt gegen eine allein durchbrechende Stürmerin genial. Ueberhaupt konnte sich Daniela Hutter immer wieder auszeichnen. Sie hielt an diesem Abend schlicht einfach alles was aufs Tor kam, krallte einige fast unhaltbare Bälle noch aus den Ecken. Es muss für die Einheimischen frustrierend gewesen sein. Die Gäste konterten. Und dies machten sie nicht schlecht. In der 58. Minute legte Laura Miladinovic einen Ball von der Grundlinie mustergültig zurück auf Rafaela Bisquolm. Doch diese war einen Schritt zu früh. In der 68. Minute blieb wieder Daniela Hutter Siegerin in einem 1:1-Duell. Danach setzten sich die Staader Offensivabteilung wieder vermehrt in den Blickpunkt. In der 73. Minute glänzte Küffer mit einem guten Reflex gegen einen Schuss von Fränzi Sallmann. Nur eine Minute später prüft Topskorerin Claudia Stilz mit einem Lupfer Küffer. Diese bleibt Sieger. Und in der 80. Minute fällt dann die Vorentscheidung. Laura Geering bedient Claudia Stilz, die aus 18 Metern abzieht und nicht unhaltbar zum 0:2 trifft. Fünf Minuten vor Schluss gar das 0:3. Wieder spielt Laura Geering Claudia Stilz frei. Diese legte den Ball zur Mitte, wo Serenella Liberati aus kurzer Distanz zu ihrem ersten Saisontor kommt. In der Schlussminute gelingt dann den nie aufgebenden Schliererinnen noch der Ehrentreffer durch Romana Trajkovska.
Trainerin Monica di Fonzo (FC Schlieren): „Es ist zum Verzweifeln. Das Team hat gut gespielt und hätte weit mehr verdient. Doch wir kämpfen weiter um einen Finalrundenplatz.“
Trainer Andreas Schmid (FC Staad): „Die Torhüterin hat heute abend den Unterschied ausgemacht. Es ist erstaunlich, dass die stark auftretenden Zürcherinnen erst vier Punkte auf dem Konto haben.“
Bemerkungen: 21. Hutter hält Foulpenalty von Kalberer (FC Schlieren)
20.11.2011 ASC
NLA: 11. Meisterschaftsrunde
FC STAAD - SC SCHWYZ 1:0 (0:0)
Bis zum Schluss glaubte das NLA-Team des FC Staad an einen Sieg im Heimspiel gegen den SC Schwyz. Und in der letzten Spielminute der regulären Spielzeit wurden die Staaderinnen mit dem Siegtreffer durch Egzona Selimi belohnt. Mit diesem zweiten 1:0-Erfolg innert einer Woche klettert das Team auf den überraschenden 4. Tabellenplatz.
Die Einheimischen starteten sehr schwungvoll ins Spiel und bestimmten das Spiel klar. Der Gegner kam in den ersten zwanzig Minuten nur sehr selten über die Mittellinie. Die Staaderinnen spielten aber sehr ineffizient. Zu kompliziert und zu lange am Ball versäumten sie immer wieder zielstrebiger den Abschluss zu suchen. Der Aufsteiger aus Schwyz beschränkte sich aufs Kontern, kam aber kaum gefährlich vors Tor der sicher agierenden Daniela Hutter.
In der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer auf dem Kunstrasenplatz Kellen in Tübach einen entschlosseneren Heimklub, der nun auch zu Abschlüssen kam. In der 57. Minute prüfte Sonja Baldauf mit einem scharf getretenen Freistoss aus 17 Metern die Schwyzer Torhüterin Sarah Bürgi. Diese konnte den Ball nur abwehren, genau vor die Füsse von Lena Bruderer. Doch diese knallte den Ball weit übers Tor. Nur eine Minute später setzte Claudia Stilz einen Weitschuss aus 20 Metern knapp übers Tor. Die physisch starken Gäste blieben weiter einzig mit Kontern auf die grossgewachsenen Stürmerinnen ein wenig gefährlich. Staad’s Schlussfrau Daniela Hutter musste den einen oder anderen Distanzschuss halten, mehr nicht. Die Einheimischen suchten in der letzten Viertelstunde mit den Einwechslungen von Laura Geering und Caroline Hardegger und Umstellungen die Entscheidung. Neun Minuten vor Schluss kam zum Unvermögen auch noch das Pech dazu. Claudia Stilz trat einen gefühlvollen Eckball. Caroline Hardegger kam per Kopf zum Abschluss und - traf die Latte. Die Staaderinnen gaben nicht auf und suchten gegen das mauernde Schwyz weiter die Entscheidung. In der letzten Minute legte Karin Raymann den Ball quer auf Egzona Selimi. Die Mittelfeldspielerin schoss den Ball aus 25 Metern aus halbrechter Position sehenswert in die Maschen. Welch eine Erlösung. Auch die vier Minuten Nachspielzeit überstanden die Staaderinnen ohne grössere Probleme und sicherten sich somit einen weiteren Vollerfolg im Kampf um den Finalrundeneinzug. Den Vorsprung auf das auf dem zweitletzten Platz liegende Schwyz vergrösserte das Schmid-Team nun auf zehn Punkte und ist auf sehr gutem Weg die Finalrunde der besten acht Teams zu erreichen.
Auf dem GC-Campus in Niederhasli gewann der FC Staad verdientermassen drei extrem wichtige Punkte gegen die Grasshoppers aus Zürich, verschaffen sich damit Luft gegen hinten und klettern auf den 5. Tabellenzwischenrang.
Es war ein schnelles und technisch gutes Fussballspiel, dass die Zuschauer auf dem Hauptplatz des GC-Campus vorgesetzt bekamen. Es dauerte jedoch bis zur 23. Minute bis es erstmals etwas gefährlich wurde. Nach einem Eckball von GC kam Garcia wohl zum Abschluss, welcher aber Daniela Hutter im Staader Tor keine Mühe bereitete. Nach etwas mehr als einer halben Stunde dann auch die erste ernsthafte Gelegenheit für die Gäste. Rafaela Bisquolm lanciert Nina Schepis, die alleine aufs Tor ziehen kann. Ihren Schuss hält Autino. Staad bleibt nun weiter am Drücker und Bisquolm kann in der 35. Minute von einem Fehler der GC-Hüterin nicht profitieren. Nur drei Minuten später spielte Bisquolm Fränzi Sallmann mit einem Lupfer an. Die Stürmerin scheitert aus zehn Metern an Autino. Und GC? Fünf Minuten vor der Pause hatten sie durch einen Weitschuss von Brülhart ihre einzige Gelegenheit in der ersten Halbzeit. Doch Hutter lenkte das Geschoss mirakulös über die Latte.
Die Staaderinnen nahmen den Schwung aus der Schlussphase der ersten Halbzeit mit in die zweite Spielhälfte und setzten die Grasshoppers nun mächtig unter Druck. Karin Raymann hämmert in der 47. Minute den Ball aus 20 Metern an die Latte. Drei Minuten später spielt Sallmann Claudia Stilz frei. Diese schliesst aber überhastet aus aussichtsreicher Position – neben das Tor – ab. In der 55. Minute kommt Raymann nach einem Eckball von Stilz frei zum Abschluss. Der Ball landet schlussendlich neben dem Tor. Und in der 62. Minute fällt dann der verdiente Führungstreffer für die Staaderinnen. Ein weiter Ball aus der eigenen Abwehr erreicht Stilz, die alleine aufs Tor von Autino ziehen kann und dieser mit einem Flachschuss keine Chance lässt. Die Hoppers entwickeln zwar nun etwas mehr Druck, doch ausser ein paar Weitschüssen, die allesamt von Hutter sicher gehalten werden, gelingt ihnen nichts. Im Gegenteil. Ein Foul an Serenella Liberati nach 82 Minuten im Strafraum wird vom Schiedsrichter nicht gepfiffen. Dafür ertönt dann der Pfiff in der 90. Minute, als Liberati bei ihrem Ersteinsatz - nach dem Wechsel vom FC St. Gallen – zum vermeintlichen 2:0 trifft. Leider soll es aus einer Abseitsposition erzielt worden sein.
Die Abwehr agierte sehr sicher und diszipliniert. Und nach vorne wurde schnell, zielstrebig und variantenreich gespielt. Insgesamt zeigten die Staaderinnen an diesem Abend eine absolut reife Leistung, die verdientermassen mit drei Punkten belohnt wurde.
Verwarnungen: 56. Thürig (GC; Unsportlichkeit) und 70. Selimi (GC; Unsportlichkeit)
Bemerkungen: 47. Lattenschuss Raymann (Staad); 90. Aberkanntes Offsidetor Liberati (Staad); Staad ohne Geering und Miladinovic (verletzt), Eiler (krank) und Schindler (U18)
06.11.2011 ASC
NLA: Cup-Achtelfinale Sa, 29.10.2011
FC STAAD - FC YVERDON FEMININ 1:2 (0:1)
Trotz einer in der ersten Halbzeit schwachen Leistung der Staaderinnen wäre ein Einzug in den Viertelfinal des Schweizer Cups möglich gewesen. Das zum Schluss nicht bessere, aber glücklichere Team zog als Sieger vom Platz.
Die erste gute Aktion auf dem tiefen und schwer bespielbaren Boden des Sportplatz Bützel war bereits von Erfolg gekrönt. Es war der erste Eckball für die Gäste in der dritten Spielminute, der die Führung für den Cup-Titelhalter aus Yverdon brachte. Den Ball auf den nahen Pfosten verwertete die Waadtländer Stürmerin aus wenigen Metern unbedrängt zum frühen Tor. Ansonsten sahen die Zuschauer nur einen Abnützungskampf im Mittelfeld. Beide Teams konnten kaum Sehenswertes präsentieren. Zwei Gelegenheiten in der ersten Spielhälfte gab es noch, je eine auf jeder Seite. In der 13. Minute kam eine Gäste-Stürmerin aus Abseitsposition (der Schiedsrichterassistent zeigte sie an) zum Abschluss, doch Daniela Hutter reagierte mit einer Fussabwehr glänzend. Und die einzige Gelegenheit der Einheimischen hatte zwölf Minuten vor der Pause Claudia Stilz, als sie eine Hereingabe von Caroline Hardegger im Strafraum verstolperte.
Die zweite Halbzeit war vom fussballerischen her nicht viel besser als die erste, aber immerhin kam nun so richtige Cupspannung auf. Dafür besorgt war eine tolle Kombination in der 55. Minute. Fränzi Sallmann spielte einen herrlichen Steilpass in den Lauf von Claudia Stilz, die den Ball scharf via Pfosten zum 1:1-Ausgleich ins Tor beförderte. Nun schien der Knoten bei den Staaderinnen geplatzt. In der 69. Minute hätte eigentlich gar eine Vorentscheidung fallen müssen. Carole Schmid spielte einen weiten Ball auf Topskorerin Claudia Stilz. Diese setzt sich an der Grundlinie durch und spielt auf Rafaela Bisquolm. Sie macht alles richtig, spielt die ganze Abwehr aus und schiesst dann völlig freistehend aus wenigen Metern - neben - das Gehäuse. Wie aus dem Nichts fällt in der 73. Minute die erneute Führung für die Gäste. Nach einer Flanke zur Mitte verpassen gleich zwei Staaderinnen den Ball und obwohl die Gästestürmerin den Ball nicht voll trifft, findet dieser den Weg ins Tor. Mit einigen Standardsituationen aus sehr günstigen Distanzen nahe am Strafraum hätten die Staaderinnen eigentlich mehr daraus machen müssen. Ja, sie hätten gar den Unterscheid zwischen den Teams ausmachen können. So auch in der letzten Spielminute der regulären Spielzeit als Karin Raymann einen Freistoss knapp vor der Strafraumgrenze treten konnte. Doch der schwach getretene Ball verfehlte das Tor klar.
Trotz einer 2:0-Führung zur Halbzeit reichte es dem FC Staad nicht zum Derbysieg gegen den FC St. Gallen. Aufgrund der besseren Chancen hätten die Staaderinnen den Sieg verdient gehabt.
Die zahlreichen Zuschauer sahen von Beginn weg ein kampfbetontes, äusserst unterhaltsames Spiel auf einer schwer bespielbaren Unterlage. Das Spielgeschehen wickelte sich zu Beginn vornehmlich im Mittelfeld ab. St. Gallen versuchte sein Heil immer wieder mit Weitschüssen, mit denen sie aber nie wirklich gefährlich wurden. Das Derby wurde in der 25. Minute dann so richtig lanciert. Stäbler kam gegen die schnelle Claudia Stilz zu spät und foulte diese hart. Dafür sah sie die gelbe Karte. Lena Bruderer brachte den Freistoss zur Mitte. Eine St. Gallerin lenkte den Ball an die Latte und Rafaela Bisquolm brauchte aus kurzer Distanz nur noch einzunicken. Das Tor gab den Einheimischen noch mehr Auftrieb und sie hatten nun eine sehr starke Phase. Wiederum ein rüdes Foul, diesmal von Willi, an Claudia Stilz führte in der 37. Minute zu einem weiteren Freistoss. Die Gefoulte trat den Freistoss aus 25 Metern in den Strafraum, wo Egzona Selimi den Ball per Kopf zum 2:0 verwertete. Kurz vor der Pause dann gar noch die Gelegenheit zum dritten Treffer. Rafael Bisquolm schoss – nach einem Zuspiel von Laura Miladinovic – Torhüterin Gsell den Ball aus wenigen Metern in die Arme.
St. Gallen, mit dem Rücken zur Wand, suchte nach dem Pausentee den Anschlusstreffer. Sie hatten nun ein klares Uebergewicht im Mittelfeld. Ein kleinlich gepfiffener Freistoss führte in der 61. Minute durch die völlig freistehende Stäbler zum 2:1. Und nur zehn Minuten später setzte sich Jörg gekonnt durch und legte für die eben erst eingewechselte Beerli auf, welche aus zehn Metern zum Ausgleich traf. Die Schlussphase gehörte dann aber wieder dem FC Staad. Die Einheimischen vergaben einige hochkarätige Konterchancen. So in der 83. Minute als Caroline Hardegger Claudia Stilz bediente. Diese schoss aber aus zehn Metern in die Arme der St. Galler Hüterin. Und in der 90. Minute hatte nochmals Claudia Stilz den Matchball auf dem Fuss. Herrlich lanciert von Laura Miladinovic hebt sie den Ball über die Torhüterin, aber knapp neben das Tor.
Verwarnungen: 25. Stäbler FC SG (Foul), 36. Willi FC SG (Foul)
27.10.2011 ASC
NLA: Meisterschaftsspiel Sa, 15.10.2011
FC ZUERICH - FC STAAD 9:2 (6:0)
Es war eine Lehrstunde für die Gäste des FC Staad in der achten Meisterschaftsrunde auf dem Sportplatz Heerenschürli in Zürich. Innert sieben Minuten (zwischen der 12. und 19. Spielminute) entschied der Tabellenführer der Nationalliga A das Spiel mit vier Toren. Es war auch eine Show der deutschen Weltmeisterin Inka Grings, der gleich fünf Tore selbst gelangen.
Die Staaderinnen wollten nicht früh in Rückstand geraten. Dieses Vorhaben missriet gründlich. Den Zürcherinnen gelang ein Traumstart. Sie wirbelten mit ihrem Offensiv-Power und einer überragenden Inka Grings als Teamleaderin die Staader Defensive böse durcheinander. Grings gelang dann auch nach zwölf Minuten der schön herausgespielte Führungstreffer. Und bis zur 19. Minute ging dann jeder Schuss aufs Tor von Staad auch ins Gehäuse. So stand es nach 19 Minuten und Toren von Zürcher, Lendenmann und nochmals Grings bereits 4:0. Das Spiel war natürlich entschieden. Humm in der 37. Minute im Alleingang und abermals Grings, nach einer Abwehr von Torhüterin Daniela Hutter, mit ihrem dritten Treffer (39.) erhöhten noch vor der Pause das Skore. Die beste Aktion hatte nach einer Kopfball vorlage von Karin Raymann Stürmerin Claudia Stilz. Sie zog alleine auf Michel im FCZ-Tor zu, aber scheiterte an ihr.
Immerhin etwas mehr Abwechslung gab es im einseitigen Spiel in der zweiten Halbzeit. Einen Zusammenprall von Tamara Lareida mit ihrer eigenen Torhüterin Daniela Hutter nutzte Routinier Inka Grings gnadenlos aus und schob in der 49. Minute zum 7:0 ein. Vier Minuten später trat Caroline Hardegger einen Eckball zur Mitte und Sonja Baldauf skorte per Kopf zum 7:1. Abermals Grings hiess die Torschützin in der 57. Minute. Sie verwertete einen missglückten Abstoss von Daniela Hutter. Noch vor Ablauf einer Stunde war FCZ-Stürmerin Humm zum zweiten Mal erfolgreich. Den Schlusspunkt des Spiels durften dann noch die Staaderinnen setzen. Karin Raymann wurde im Strafraum gefoult. Sie verwerte den Penalty souverän. So verloren die Staaderinnen die zweite Halbzeit nur noch mit 3:2 gegen einen heute übermächtigen Gegner.
Bemerkungen: FC Staad ohne Bruderer (U17 Nati) und Sallmann
16.10.2011 ASC
NLA: Meisterschaftsspiel Sa, 08.10.2011
FC STAAD - SC KRIENS 1:3 (0:2)
Zu spät fiel der Anschlusstreffer von Claudia Stilz (89. Minute) zum 1:2 um den Luzernerinnen noch einen Punkt abzuringen. Am Schluss setzte sich die Routine knapp gegen die sich stark wehrende Jungtruppe aus Staad durch.
Es waren noch nicht ganz vier Minuten auf dem Bützel gespielt und schon lag der Tabellenzweite mit einem Tor in Vorsprung. NLA-Topskorerin Nadja Hegglin verwertete eine Flanke mustergültig völlig freistehend per Kopf. So hatten sich die Einheimischen den Start natürlich nicht vorgestellt. Der SC Kriens blieb mit seinem Sturmduo Lara Keller und Nadja Hegglin stets enorm gefährlich und setzte auch einige tolle spielerische Akzente. Immer wieder sehr gefährlich waren sie bei den vielen stehenden Bällen (Ecken und Freistösse). Den Einheimischen gelang zu Beginn nicht viel, wurde aber mit der Spieldauer immer besser. Nach 17 Minuten schoss Elis Eiler aus der Distanz knapp neben das Tor. In der 28. Minute die allerbeste Szene des FC Staad in der ersten Halbzeit, als sich Egzona Selimi über links durchsetzte und zurück auf Claudia Stilz legte, die aber den Ball aus kurzer Distanz übers Tor setzte. Fünf Minuten vor der Pause fiel der zweite Gegentreffer. Lena Bruderer rutschte völlig unbedrängt auf dem glitschigen Terrain aus Die Stürmerin zog auf und davon und legte den Ball zurück auf Nicole Gassmann. Diese schiesst zwar aus zehn Metern schwach ab, aber der Ball rutscht Daniela Hutter unglücklich durch die Hände ins Tor.
Der Start zur zweiten Halbzeit verlief verheissungsvoll. Lena Bruderer trat einen scharfen Freistoss aus 30 Metern. Kriens-Torhüterin Sabina Odermatt liess den Ball nach vorne abprallen. Den Nachschuss aus kurzer Distanz von Raphaela Bisquolm konnte sie aber abermals parieren. Zwei Minuten später ein hart gepfiffener Foulpenalty des Schiedsrichters. Eine Vorentscheidung schien gefallen zu sein. Doch Daniela Hutter reagierte glänzend und lenkte den gut geschossenen Penalty in Corner. In der 58. Minute hätte das Spiel in die andere Richtung gekippt werden können. Laura Geering bediente mit einem tollen Pass in die Tiefe Stürmerin Raphaela Bisquolm. Diese kann alleine auf die gegnerische Torhüterin zuziehen. Ihr Abschluss geht genau auf den Körper der Hüterin. Und auch den Nachschuss kann Nina Schepis nicht zum Anschlusstreffer verwerten. Mit einem Doppelwechsel und Umstellung von 4-4-2 auf ein 4-3-3 riskierten die Einheimischen noch mehr. So schwankte das Spiel nun hin und her. Die Gäste, die excellent schnell von der Defensive in die Offensive umstellen konnten, fanden mehr Platz vor. Daniela Hutter behielt die Staaderinnen mit einigen Glanztaten im Rennen. Zwei Minuten vor Schluss fiel dann doch noch der Anschlusstreffer. Claudia Stilz, bedient von Laura Geering, zirkelte den Ball gekonnt und unhaltbar aus Sicht der Stürmerin ins linke obere Eck. Herrlich der Treffer, aber leider zu spät. Der Gegner wankte zwar, ein Remis wäre heute trotz unglücklichem Spielverlauf möglich gewesen. Mit dem Schlusspfiff traf Routinier Nadja Hegglin mit ihrem elften Saisontreffer zum Schlussresultat von 1:3 und baute die Führung in der Skorerliste der NLA aus.
Bemerkungen: FC Staad ohne Schmid (verletzt); 50. Hutter hält Foulpenalty
09.10.2011 ASC
NLA: Meisterschaftsspiel Sa, 01.10.2011
FC BASEL 1893 - FC STAAD 8:2 (3:1)
Nach fünf Siegen in Serie in der Meisterschaft und Cup unterlag der FC Staad auswärts beim Kandidaten auf den Meistertitel, dem FC Basel, deutlich mit 8:2. Das Resultat jedoch „lügt“ und die Entscheidung war bei weitem nicht so klar.
Die Baslerinnen starteten enorm druckvoll ins Spiel und kamen bereits nach vier Minuten zum ersten Tor. Die stark aufspielende Schweizer Internationale Jehona Mehmeti wurde mit einem Steilzuspiel bedient. Aus klarer Abseitsposition traf sie zum frühen Führungstreffer. Nur eine Minute später auch die erste Gelegenheit für den FC Staad. Egzona Selimi vergibt nach einem Schepis-Zuspiel klar. Danach tauchten die offensiv stark auftrumpfenden Gastgeberinnen immer wieder gefährlich vor Staads Gehäuse auf, vergaben aber auch zum Teil kläglich. In der 13. Minute gelangte ein Eckball auf den hinteren Pfosten. Stein köpfte Richtung Staader Tor. Und Nina Schepis schoss mit einem Eigentor zum 2:0 für den FC Basel ein. Das Spiel lief weiter gegen die Gäste. In der 18. Minute Penalty für den FC Staad nach einem Foul an Fränzi Sallmann. Lena Bruderer‘ s Schuss knallte vom Innenpfosten zurück ins Feld. Es kam zehn Minuten noch schlimmer. Mehmeti verwertete eine Flanke mustergültig mit einer Direktabnahme zum 3:0. Das lebhafte Offensivspektakel nahm weiter seinen Lauf. Nun stand aber das Tor des FCB im Mittelpunkt. Claudia Stilz profitierte von einem schwachen Befreiungsschlag der Basler Verteidigung und schlenzte den Ball aus 30 Metern ins Tor. Nur noch 3:1. Eine Minute vor der Pause landete ein weiter Ball wieder in den Füssen von Stilz. Sie umspielte eine Verteidigerin, schoss aber übers Tor. Und kurz vor dem Pausenpfiff wieder grosses Pech für die Gäste. Schepis schickt Stilz in die Tiefe. Ihr Ball klatscht wieder an den Pfosten.
Nach einer Viertelstunde in der zweiten Halbzeit fiel die Entscheidung. Das überforderte Schiedsrichter-Trio mit massenhaft Fehlentscheiden auf beiden Seiten, stand wieder im Mittelpunkt und pfiff einen äusserst fragwürdigen Penalty gegen die Gäste. De Alem verwertete sicher. Und gleich danach erhöhten die Baslerinnen auf 5:1. Mehmeti, die überragende Spielerin auf dem Feld, krönte ihre Leistung mit ihrem dritten Treffer. Herzog besorgte danach noch das 6:1. Das Tor des Spiels gelang dann aber noch einer Staaderin. Stilz zog auf und davon „vernaschte“ drei Baslerinnen und hob den Ball mit einem gekonnten Lob auch noch über die italienische Torhüterin Sara Penzo zum 6:2. Eine Minute vor Schluss gelang De Alem – wieder aus stark abseitsverdächtiger Position – noch der siebte Treffer. Und in der 94. Minute – hatte der Schiri neben den Karten auch die Uhr zu stoppen vergessen ? – traf die gleiche Spielerin zum Endstand.
Das junge Staader Team, im Schnitt nicht mal 19 (!) Jahre alt, zahlte etwas Lehrgeld, nimmt aber viel Erfahrung mit in die nächsten Meisterschaftsrunden und liegt immer noch auf dem vierten Tabellenplatz.
Telegramm:
Leichtathletikanlage St. Jakob, Basel; Zuschauer 100 – Sr. Grisenti (Dachsen)
Bemerkungen: FC Staad ohne Baldauf (krank) und Raymann (abwesend); 18. Bruderer schiesst Penalty an den Pfosten; 45. Pfostenschuss Stilz
02.10.2011 ASC
NLA: Schweizer Cup 2. Hauptrunde
FC KIRCHBERG - FC STAAD 2:7 (1:3)
Mit einem klaren 7:2-Auswärtserfolg im Ostschweizer Cup-Derby beim B-Ligisten FC Kirchberg qualifiziert sich der NLA-Vertreter aus Staad klar und deutlich für die Achtelfinals im Schweizer Cup.
Achtung, fertig, los. So startete das Gästeteam auf der gut besuchten Sportanlage Sonnmatt in Kirchberg. Nach 40 Sekunden war Saskia Hess im Tor der Kirchbergerinnen bereits geschlagen. Doch der Schuss der 16-jährigen Nina Schepis knallte an die Latte. Das kämpferisch starke Team von Marcel Engetschwiler hielt von Beginn weg dagegen. Und nach vier Minuten lag der FC Kirchberg gar in Front. Die Ex-Staaderin Martina Sätteli köpfte einen Freistoss zur Führung ein. Das höherklassige Team aus Staad liess sich aber nicht aus dem Tritt bringen. Die Reaktion mit einem Doppelschlag innert fünf Minuten blieb nicht aus. In der achten Spielminute lancierte Sonja Baldauf Stürmerin Claudia Stilz. Diese lief der Abwehrspielerin auf und davon und liess auch der Kirchberger Hüterin keine Chance. Herrlich herausgespielt – gegen eine weit vorgerückte Kirchberger-Abwehr – dann das Tor nach 13 Minuten. Fränzi Sallmann legt Claudia Stilz auf, diese legt den Ball nochmals quer auf die mitgelaufene Sonja Baldauf, die völlig freistehend zum 1:2 skort. Kurz vor der Pause dann schon eine gewisse Vorentscheidung. Die stark aufspielende Claudia Stilz lanciert mit einem herrlichen Pass ihre Sturmkollegin Fränzi Sallmann, die mit einem Flachschuss von der Seite aus rund 15 Metern zum Pausenresultat von 1:3 trifft.
Die Staaderinnen liessen nach der Pause nichts mehr anbrennen. Mit einem herrlichen Doppelpass mit Claudia Stilz, traf Egzona Selimi neun Minuten nach der Pause zum 1:4. Und nur fünf Minuten später brachte ein schöner Angriff ausgelöst von Carole Schmid über Laura Geering zu Fränzi Sallmann bereits die endgültige Vorentscheidung. Die Kirchbergerinnen waren auch kräftemässig und konditionell am Anschlag und konnten nicht mehr zusetzen. So kam in der 74. Minute die 15-jährige Martina Klotz beim FC Staad noch zu ihren NLA-Debut und Routinier Raphaela Bisquolm – eingewechselt in der 70. Minute – traf noch zweimal für die Gäste. In der 78. Minute wurde sie von Caroline Hardegger mustergültig bedient und schoss aus wenigen Metern flach ein. Vier Minuten vor Schluss zeigte Tamara Lareida ihre Qualitäten als Flügelläuferin und legte den Ball für Raphaela Bisquolm auf, welche zum 2:7-Schlussresultat traf. Das 2:6 - zwischen den Toren von Bisquolm - durch Nadine Gehrig war schön herausgespielt, aber natürlich nur noch Resultatkosmetik. In der letzten halben Stunde konnte das Heimteam dann noch von Glück sprechen, dass die Gäste mit ihren Chancen etwas fahrlässig umgingen.
Nach dem Auswärtserfolg gegen den Schweizer Meister BSC Young Boys vom vergangenen Wochenende, gelang dem FC Staad nun auch gegen den Cupsieger und Angstgegner FC Yverdon Féminin ein Vollerfolg. Zur Pause lag das junge Team von Andreas Schmid noch mit 0:2 hinten. Claudia Stilz (2), Raphaela Bisquolm und Karin Raymann sorgten in der zweiten Halbzeit mit ihren Toren für die Wende.
Die Statistik vor diesem Spiel gegen die Waadtländerinnen zeigte ein verheerendes Bild. In den beiden vergangenen NLA-Saisons setzte es in fünf Spielen ebenso viele Niederlagen ab und dazu verlor der FC Staad stets zu Null! So setzte Trainer Andreas Schmid ein Ziel für diesen Fight: Die Null muss weg!
Das Spiel auf dem Bützel begann für die Staaderinnen, die auf drei Stammspielerinnen (Hutter, Sallmann und Miladinovic) verzichten mussten, schlecht. Die Einheimischen kamen nicht in die Gänge, wirkten matt. Anders die Gäste aus dem Welschland. Sie bestimmten das Spiel von Beginn weg, liessen den Ball gekonnt laufen und überzeugten auch mit aggressivem Spiel. Die beste Gelegenheit für die Staaderinnen hatte nach 22 Minuten Egzona Selimi, die einen Sololauf mit einem Schuss aus 20 Metern knapp über das Tor abschloss. Nach einer halben Stunde fiel die verdiente Führung für den FC Yverdon Féminin. Virginie Clivaz nahm ein Zuspiel in die Tiefe an, konnte die herauseilende Sarina Loher umspielen und den Ball ins leere Tor einschieben. Und nur fünf Minuten später kam es für die Einheimischen noch schlimmer. Audrey Wuichet kam unbedrängt nach einem Zuspiel von der rechten Angriffsseite der Waadtländerinnen zum Abschluss und traf zum 0:2.
Kaum jemand auf dem Bützel hätte nach der ersten Halbzeit wohl noch etwas auf die Staaderinnen gewettet. Doch nach 509 Meisterschaftsminuten ohne Torerfolg gegen Yverdon Féminin lag der Ball im Tor von Melissa Späni. Claudia Stilz lief über rechts auf und davon, brachte den Ball zur Mitte, wo Späni befreien konnte. Aber nur bis zu Raphaela Bisquolm, die aus kurzer Distanz zum Anschlusstreffer traf. Es war die Initialzündung für eine tolle letzte halbe Stunde. Die Staaderinnen wirkten wie befreit und spielten weiter keck nach vorne. Der Gegner wurde zusehends nervöser und baute in der zweiten Hälfte stark ab. Nach 75 Minuten lancierte Abwehrchefin Carole Schmid, die in der zweiten Halbzeit in die Sturmspitze gewechselte Claudia Stilz. Mit einem eleganten Heber über die Torhüterin gelang der vielumjubelte Ausgleichstreffer. Nun wollten die Einheimischen noch mehr und setzten vehement nach. Zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit fiel dann gar der Siegtreffer. Ausgangspunkt war wieder Carole Schmid. Ihren Freistoss in den Strafraum verwertete Routinier Karin Raymann mit dem Kopf zum 3:2. Und in der 92. Minute krönte Claudia Stilz ihre tolle Leistung mit ihrem zweiten Treffer. Sie lief alleine auf Späni zu, umspielte sie und schob locker zum Schlussresultat von 4:2 ein.
Bemerkungen: FC Staad ohne Hutter, Sallmann (krank) und Miladinovic (verletzt); erstes NLA-Spiel für Schindler
11.09.2011 ASC
NLA: Meisterschaft Sa, 03.09.2011
BSC YOUNG BOYS - FC STAAD 1:3 (1:2)
Dank einer disziplinierten Leistung und einer optimalen Effizienz bei der Chancenauswertung gewinnt der FC Staad überraschend auswärts beim aktuellen Schweizer Meister BSC YB mit 3:1 ! Dabei gelangen Schepis, Baldauf und Sallmann ihre ersten NLA-Treffer !
Das äusserst junge Ostschweizer Team musste zu Beginn bange Momente überstehen. Die Bernerinnen starteten wie erwartet sehr druckvoll, offensiv in das Spiel. Und schon in der 3. Minute landete ein 30-Meter-Freistoss der Einheimischen nur knapp neben dem Staader Gehäuse. In der 18. Minute rettete Hutter im Staader Tor mit einem tollen Reflex einen YB-Schuss aus 12 Metern in Corner. Beim nachfolgenden Eckball stieg eine Spielerin der Young Boys am höchsten und köpfte den Ball an die Latte. Zwei Minuten später tauchte der FC Staad erstmals gefährlich in der Hälfte der Bernerinnen auf. Geering spielte den Ball in die Tiefe auf Schepis, welche auf und davon zog und Torhüterin Chamot mit einem Flachschuss bezwang.
Die Reaktion der Gastgeberinnen blieb nicht aus. Und nur drei Minuten später lag der Ball im Tor der Staaderinnen. Einen ersten Abschlussversuch konnte Hutter noch abwehren. Aber beim Nachschuss liess ihr die völlig freistehende Zahno keine Chance. Das laufstarke und agile YB suchte in der Folge weiter den Führungstreffer und hatte fünf Minuten vor dem Pausentee nochmals Pech mit einer Direktabnahme an den Pfosten. Staad versteckte sich aber nie, spielte mit und kam mit der zweiten echten Chance gleich zum zweiten Treffer in der 42. Minute. Miladinovic bedient Baldauf, welche Chamot mit einem herrlichen Weitschuss zum Pausenresultat von 1:2 bezwang.
Wie schon zu Beginn des Spiels, starteten die Hauptstädterinnen druckvoll in die zweite Halbzeit. Doch es fehlte ihnen die Durchschlagskraft und je länger das Spiel dauerte auch die Ideen um die Gäste-Abwehr in Verlegenheit zu bringen. Stark dabei insbesondere der Auftritt der Innenverteidigerinnen Schmid/Bruderer. Und wenn es dann einmal gefährlich wurde, war da noch die stark und souverän aufspielende Hutter im Tor der Ostschweizerinnen. Elf Minuten vor Schluss konnten die Zuschauer nochmals eine herrliche Aktion der Gäste miterleben, die zur endgültigen Spielentscheidung führte. Sallmann, in der zweiten Halbzeit eingewechselt, liess zwei Spielerinnen aus und beförderte den Ball mit einem Schlenzer aus 20 Metern ins Tor der machtlosen Chamot. Die Staaderinnen liessen nichts mehr anbrennen. Hutter parierte sechs Minuten vor Schluss noch einen Freistoss souverän. Und auch zwei Minuten vor Ende der Partie blieb sie im 1:1 gegen eine YB-Stürmerin Sieger.
Telegramm:
Stadion Neufeld, Bern - Zuschauer 100 – Sr. Raimundo (Onex)
Der NLA-Verein Staad musste gegen den aufopfernd kämpfenden FC Widnau in die Verlängerung. Zwischen der 110. und 115. Minute skorten die Gäste dann gleich drei Mal zum 1:4-Schlussresultat und qualifizierten sich mühevoll für die nächste Runde im Schweizer Cup.
Die Staaderinnen zogen einen ganz schwachen Tag ein, kaum eine Spielerin kam auf das gewohnte Leistungsvermögen. Es zeigte sich in diesem Cup-Fight, dass sich das NLA-Team sehr schwer tut, wenn es das Spiel bestimmen muss. Nach 28 Minuten setzte sich Nina Schepis auf der rechten Seite durch und flankte präzise zur Mitte. Laura Miladinovic knallte den Ball aus kurzer Distanz zur Führung ins Tor. Das Tor löste ein wenig die Verkrampfung. Egzona Selimi zieht in der 32. Minute alleine aufs Tor zu. Eine Verteidigerin der Einheimischen kann in extremis retten. Eine Minute später geht ein Schuss von Claudia Stilz knapp am Tor vorbei. Aus dem Nichts kommen die Widnauerinnen vier Minuten vor der Pause zum Ausgleich. Tamara Lareida’s Rückpass zur Torhüterin ist etwas kurz und Daniela Hutter’s Abwehr prallt von den Füssen der Widnau-Stürmerin Fabienne Sonderegger - unglücklich für die Gäste - ins Tor.
Schon fünf Minuten nach Wideranpfiff hat Claudia Stilz die Möglichkeit das Spiel zu entscheiden. Doch aus kürzester Distanz trifft sie nur den Pfosten. Das Spiel wickelt sich fast nur in der Hälfte der Widnauerinnen ab, die sich vollends auf das Verteidigen beschränkten. Doch zu ideenlos war das Spiel des FC Staad. Sie erspielten sich zwar immer wieder Gelegenheiten, doch fehlt die letzte Ueberzeugung im Abschluss. Typisch die Szene in der 80. Minute als Egzona Selimi statt den Ball aus fünf Metern ins Tor zu schiessen, weiter auf Fränzi Sallmann spielt, die dann an der Torfrau Widnau’s scheiterte. So musste die Teams in die Verlängerung.
Die Kräfte beim Erstliga-Team schwanden immer mehr und zudem kassierten sie auch noch eine gelb-rote Karte. In der 110. Minute dann endlich die Entscheidung zugunsten für den FC Staad. Lena Bruderer – heute Staad’s auffälligste Spielerin – bringt den Ball scharf in den Strafraum, wo Karin Raymann wuchtig zum vielumjubelten 1:2 einköpft. Jetzt endlich liessen die Gäste den Ball noch gekonnt laufen und Sonja Baldauf (113. Minute) sowie Claudia Stilz (115. Minute) erhöhten zum 1:4-Schlussresultat.
Es war keine Glanzleistung des Oberklassigen. Ein Arbeitssieg, der trotz allem hochverdient war. Die Einheimischen konnten sich während der 120 Minuten keine einzige echte Torchance erarbeiten.
Die Frauen des FC Staad holen im dritten Spiel innert Wochenfrist den ersten Sieg. Mit einer kämpferischen einwandfreien Leistung schlagen sie die Gäste des FC Schlieren absolut verdient mit 2:0.
Mit einer stündigen Verspätung pfiff der aus Langenthal angereiste Unparteische Dizdari das Spiel an. Das Trio blieb in der Region Zürich im Stau stecken. Keinen Stau sahen die Zuschauer auf dem Bützel. Sofort versuchten die Einheimischen die Initiative zu ergreifen. Nach knapp einer Viertelstunde die erste Gelegenheit von Stilz, die nach einem Schepis-Zuspiel den Ball an der Torhüterin vorbei neben das Tor schiebt. Nur eine Minute später passt Bisquolm auf Schepis, die genau in die Arme von Schlieren-Hüterin Küffer spielt. Danach sorgten zwei Standardsituationen für Gefahr vor dem Tor der Zürcherinnen. In der 26. Minute hält FC Schlieren-Torhüterin Küffer einen Freistoss von Raymann. Und nur eine Minute später, nach einem Sallmann-Corner, kann Küffer einen Selimi-Kopfball aus kurzer Distanz abwehren. Auch auf den Nachschuss von Raymann reagiert sie stark und rettet zur Ecke.
Voller Tatendrang kamen die Einheimischen nach dem Pausentee aus der Kabine. Und nach zwei Minuten drängte die spielfreudige Sallmann in den Zürcher Strafraum. Sie kann nur noch regelwidrig vom Ball getrennt werden. Den fälligen Foulelfmeter verwandelt Captainne Raymann sicher zum längst fälligen 1:0. Die Gastgeber wollten nun mehr und drückten auf die Entscheidung. Stilz versuchts nach 51 Minuten mit einem Heber. Aber Küffer hält die Gäste im Spiel. Die beste Gelegenheit im ganzen Spiel für den FC Schlieren nach 57 Minuten. Selimi wehrt einen Freistoss ab. Dieser wird zur direkten Vorlage für die Gäste-Stürmerin, die aber den Ball übers Tor hämmert. Nun erspielten sich die Staaderinnen einige Gelegenheiten um alles klar zu machen. Stilz legt den Ball in der 72. Minute mustergültig Bisquolm auf, die aber vergibt. Einen Freistoss aus knapp 40 Metern von Raymann kann Küffer in Extremis noch über die Latte lenken (74. Minute). In der 82. Minute schliesst die eben eingewechselte Baldauf einen Angriff mit einem Gewaltsschuss aus 18 Metern an. Knapp daneben. Auch Schefer, eine Minute im Spiel, gelingt die Vorentscheidung in der 86. Minute völlig freistehend aus wenigen Metern nicht. Sie knallt den Ball übers Tor. Die ebenfalls eingewechselte Miladinovic sorgte dann in der zweiten Nachspielminute für die endgültige Entscheidung. Geering lanciert die Stürmerin mit einem Traumpass in die Tiefe. Diese bleibt cool, umspielt Küffer und schiebt zum Endstand von 2:0 ein. Das Team zeigte eine tolle Reaktion auf den schwachen Auftritt vom Mittwochs-Spiel in Schwyz und gewann absolut verdient die ersten drei Meisterschaftspunkte.
Den Schwyzerinnen gelang in ihrem ersten NLA-Heimspiel der Vereinsgeschichte vor über 300 Zuschauern auf dem kleinen und engen Sportplatz Tschaibrunnen ein Vollerfolg. Den frühen Führungstreffer der aggressiv auftretenden Gastgeberinnen sowie einen Treffer kurz nach der Pause konnten die Staaderinnen trotz Feldüberlegenheit nicht mehr wettmachen.
Schon nach fünf Minuten mussten die Gäste einem Rückstand nachrennen. Nach einem Eckball war Inglin mit dem Kopf zur Stelle und traf zum 1:0. Vier Minuten später wieder eine Standard-Situation für die Schwyzerinnen. Diesmal rettete Baldauf noch vor der Linie. Die Gäste hatten den Start total verschlafen, respektive liessen sich von der aggressiven und aufsässigen Spielweise der Einheimischen beeindrucken. So nach einer Viertelstunde fanden die Staaderinnen dann ins Spiel und übten Druck auf den Gegner aus, ohne aber zu wirklich guten Abschlüssen zu kommen. Der erste gefährliche Schuss aufs Tor der Gastgeberinnen nach 25 Minuten durch Laura Geering. Die beste Gelegenheit vor der Pause hatte noch Bruderer mit einem Freistoss aus 21 Metern. Die Torhüterin klärte mit einer Parade zur Ecke.
Druckvoll starteten nun die Gäste zur zweiten Halbzeit. Und schon nach zwei Minuten die erste Gelegenheit zum Ausgleich. Sallmann lanciert Stilz, die mit ihrem Schuss von der Seite nur knapp verzieht. In der 52. Minute lag der Ball dann aber wieder im Tor von Hutter. Mit ihrer ersten Chance aus dem Spiel heraus gelang dem Aufsteiger auch gleich ein Tor. Bätschmann traf - nach einem von Hutter abgewehrten Schuss - im Nachsetzen zum 2:0. Staad steckte zwar nicht auf und kam zu Gelegenheiten um mindestens den Anschlusstreffer zu erzielen. Schepis scheitert aus 30 Metern an der Torhüterin (69.). Bisquolm scheitert nach 76. Minuten ebenfalls an der Torhüterin. Nach einem Durcheinander im Strafraum der Schwyzerinnen geht ein Abschluss von Miladinovic neben das Tor (78.) und auch fünf Minuten vor Schluss ist ein Abschluss Sallmann’s nicht erfolgreich, kann eine Verteidigerin doch noch vor der Linie retten. Die Einheimischen kamen zu keiner weiteren ernsthaften Gelegenheit – ausser eben dem Tor. Sie waren somit sehr effizient im Abschluss und verteidigten die Führung auf dem schmalen Platz geschickt. Praktische zu keiner Zeit konnten die Gäste ihr spielerisches Können zeigen und der letzte Pass kam zu selten an.
Telegramm:
Tschaibrunnen, Schwyz – Zuschauer 310 – Sr. Ferrari (Pazzallo TI)
Mindestens einen Punkt hätten sich die Staaderinnen beim Saisonstartspiel auf dem Bützel gegen die Zürcher Grasshoppers verdient gehabt. In einem temporeichen und unterhaltsamen Spiel unterlagen sie aber aufgrund der schwachen Chancenauswertung und einer starken Autino im Tor der Zürcherinnen unverdient.
Der Grasshopper Club hätte sich nach einer Viertelstunde nicht beklagen dürfen, wenn sie schon mit zwei Toren in Rückstand gelegen wären. Denn die Staaderinnen zündeten ein wahres Feuerwerk mit herrlich herausgespielten Chancen:
8. Min. Bisquolm verlängert einen Einwurf von Bruderer mit dem Kopf zu Sallmann. Diese zieht alleine aufs Tor, zielt aber daneben.
9. Min. Wieder lanciert Bisquolm ihre Sturmkollegin Sallmann. Autino reagiert glänzend auf ihren Abschluss aus wenigen Metern ins nahe Eck.
11. Min. Geering erkämpft sich den Ball im Mittelfeld und bringt Bisquolm in eine ausgezeichnete Abschlussposition. Wieder bleibt Autino Sieger im Duell.
Und so kommt es wie es kommen muss, wenn man die Tore nicht erzielt. Vorerst kann die ebenfalls stark aufspielende Hutter in der 12. Minute noch spektakulär retten. Drei Minuten später fällt der Führungstreffer durch Bosshard zum 0:1. Unglücklich rutscht Selimi aus. Bosshard umspielt auch noch Lareida und lässt Hutter keine Chance.
Der Führungstreffer von GC schockte das junge einheimische Team etwas. Doch die Staaderinnen erholten sich zusehends vom Rückschlag und eine Minute vor der Pause fiel der hochverdiente Ausgleichstreffer. Geering war der Ausgangspunkt dieser Aktion. Herrlich spielt sie den Ball in den Strafraum. Bisquolm versenkt den Ball an der Torhüterin vorbei ins Tor.
Die zweite Hälfte beginnt mit dem verletzungsbedingten Ausfall von Captainne Lareida. Und GC profitierte etwas von den nötigen Umstellungen und von einem krassen Fehlentscheid des Schiedsrichtertrios. Beim letzten Zuspiel auf die flinke Bosshard sahen praktisch alle ein Abseits. Selbst die GC-Spielerinnen waren sich der Sache vorerst nicht sicher! Doch das Tor zählte. Wieder ein Rückschlag für die Staaderinnen, die nun dem Spiel klar den Stempel aufdrückten. Und sie kamen zu weiteren hochkarätigen Torchancen. Nach 65 Minuten kommt Schepis nach einer verunglückten Gäste-Kopfabwehr zum Abschluss. Autino wehrt ab. Sechs Minuten später schliesst Miladinovic aus 20 Metern ab. Autino lenkt zur Ecke. Wieder eine Minute später eine weitere Glanztat von Autino. Sie lenkt einen Scharfschuss von Geering aus 30 Metern über die Latte. Nochmals eine herrliche Angriffsaktion in der 74. Minute: Nach einem Doppelpass mit Sallmann steht Schepis völlig alleine vor dem Tor und scheitert wieder an der Torhüterin!
Die Einheimischen wurden für einen kecken und beherzten Auftritt äusserst schlecht belohnt. Es war ein packender Auftakt für die zahlreich erschienen Zuschauer, der mit einem aus Staader Sicht unbefriediegenden Ergebnis endete.
„We are the Champions“, so tönte es aus den Lautsprechern auf der Sportanlage Bützel in Staad kurz nach 15.00 Uhr und nach einem intensiven Fight gegen den Tabellenzweiten aus Yverdon. Ungeschlagen beendete das U-18 Team Bodensee-Rheintal die Finalrunde. Und so konnte Captainne Fränzi Sallmann aus den Händen von Nationalrätin und Botschafterin des Frauenfussballs Hildegard Fässler den erstmals vergebenen Meisterpokal des SFV in Empfang nehmen. Was für ein Erfolg! Der grösste Erfolg des FC Staad in der Clubgeschichte. Ein Erfolg auch für die Geschichtsbücher.
Bereits vor zwei Wochen konnte sich das Nachwuchsteam des FC Staad den U-18-Meistertitel 2011 mit einem 1:1 auswärts gegen den FC Zürich sichern. So konnte der Trainer Andreas Schmid auch akzeptieren dass das gesamte Team – ohne Trainer – am Samstagabend einen Teamabend bis in die Morgenstunden am Bodensee veranstaltete. Nicht verwunderlich deshalb auch, dass die technisch versierten Gäste aus dem Waadtland in der ersten Halbzeit eindeutig mehr vom Spiel hatten. Und trotzdem fehlte nicht viel, dass die Staaderinnen in der 26. Minute nicht in Führung gingen. Einen tollen Angriff über mehrere Stationen schloss Laura Geering mit einem Abschluss aus 20 Metern ab. Ihr Schuss prallte an den Pfosten.
In der zweiten Hälfte übernahmen dann die Einheimischen das Zepter. Die Gäste büssten ein wenig für ihr aufwendiges Spiel in der ersten Halbezeit. Das Team B*R konnte hingegen zusetzen. Einen Freistoss von Laura Miladinovic konnte die gegnerische Torhüterin nach 54 Minuten noch knapp über die Latte lenken. In der Folge kam der Auftritt, von der in der zweiten Halbzeit eingewechselten Flavia Schmid. Zweimal vergab sie aus aussichtsreicher Position mit Abschlüssen knapp neben das Tor. In der 74. Minute schien dann der Führungstreffer für das Team Bodensee-Rheintal perfekt. Martina Klotz lancierte Topskorerin Laura Miladinovic. Diese zieht aus 18 Metern ab und trifft – den Pfosten. Die Torhüterin wäre geschlagen gewesen. Den Abpraller konnte auch Stürmerkollegin Nina Schepis nicht verwerten. Die Waadtländer Torhüterin hielt den Ball.
So endete das Spiel zwischen dem Titelverteidiger und dem Vize-Meister 2011 vor rund 200 Zuschauern mit einem 0:0-Unentschieden. Die Einheimischen zeigten eine eindrückliche und souveräne Finalrunde mit vier Siegen und zwei Unentschieden. Zusammengefasst mit der Qualifikationsrunde heisst der hochverdiente Schweizer Meister nach 19 Spielrunden: Team Bodensee-Rheintal. In total 19 Spielen realisierten die Staaderinnen 15 Siege, 2 Unentschieden und nur 2 Niederlagen. Das Team erzielte zudem am meisten Tore (67) und kassierte am wenigsten Gegentreffer (16).
Team B*R: Sarina Loher; Lara Pizzingrilli, Janine Schindler, Carole Schmid, Martina Klotz; Caroline Hardegger, Laura Geering, Rebekka Thoma, Nina Schepis; Fränzi Sallmann, Laura Miladinovic; Auswechselspielerinnen: Sara Rupp, Alina Thoma, Jessica Breu, Noemi Wetter, Stefanie Renn, Flavia Schmid, Noemi Gantenbein und Luisa Durot
Tore: Fehleinzeige
05.06.2011 ASC
Meisterschaftsspiel So, 22.05.2011
FC Zürich Frauen - Team Bodensee-Rheintal 1:1 (0:1)
SCHWEIZER MEISTER 2011 !
Zwei Runden vor Schluss ist es vollbracht. Die jungen Staaderinnen holen zum zweiten Mal in Folge den Schweizer Meistertitel im U-18 Frauenspitzenfussball ! Dazu genügte im Spitzenspiel gegen die FCZ Frauen ein 1:1, da gleichzeitig der einzige noch gefährliche Verfolger GC Zürich sein Heimspiel gegen das Team Vaud verlor. Das ist sensationell. Das Team B*R lässt alle Grossclubs (FCZ, GC, Yverdon, YB, Kriens und FC SG) hinter sich und verteidigt den Titel.
Es waren zwanzig Sekunden bei herrlichem Sommerwetter gespielt und schon kam der Gast vom Bodensee zur ersten Chance. Laura Miladinovic lancierte Fränzi Sallmann, die aus 18 Metern zum Abschluss kam. Die Torhüterin hielt. Es gab kein Abtasten, beide Teams wollten von Beginn weg den Sieg. Zwischen der 23. und der 31. Minute stand Laura Miladinovic im Mittelpunkt des Geschehens. Knapp vor dem Strafraum aus halblinker Position konnte sie zum Freistoss anlaufen. Ihr Geschoss fand den Weg genau ins entfernte Lattenkreuz zum vielumjubelten Führungstreffer. Nur eine Minute später scheitert Miladinovic im Alleingang an der Torhüterin, die zum Eckball klären konnte. Und dieser Eckball war wieder eine Angelegenheit für die Staader Stürmerin. Ihr Direktschuss aufs Tor landete genau am entfernteren Pfosten. In der 31. Minute ein weiteres Duell Miladinovic gegen FCZ-Torhüterin. Diesmal schien der Fall klar. Doch unglaublicherweise scheiterte die Team B*R-Topskorerin aus fünf Metern an der Torfrau. Danach bewies auch der FCZ seine Gefährlichkeit mit einem sehenswerten Lattenknaller.
Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten die Einheimischen, die sich mit den jungen NLA-Spielerinnen verstärkten, die am Vortag beim NLA-Spiel gegen den FC Staad nicht eingesetzt wurden um heute das wichtige U-18 Spiel zu bestreiten. In der 49. Minute schiebt die FCZ-Stürmerin den Ball an Sara Rupp vorbei und knapp neben den Pfosten. Nach einer Stunde hätte das Team Bodensee-Rheintal den Sack eigentlich zu machen müssen. Die gegnerische Torhüterin lässt einen Schuss von Laura Miladinovic fallen – genau vor die Füsse von Nina Schepis. Statt den Ball aus zwei Metern direkt ins leere Tor zu schiessen, lässt sie sich zu viel Zeit und vergibt. In der gleichen Minute ein Antritt von Rebekka Thoma. Ihr Scharfschuss aus 15 Metern geht ins Seitennetz. In der 66. Minute folgte die Strafe für die vergebenen Torchancen. Nach einem Pass in die Mitte, steht die FCZ-Stürmerin völlig frei vor dem Tor und knall den Ball an Sara Rupp vorbei zum Ausgleich ins Tor. Jetzt kam es zu einem wahren Abnützungskampf. Die hohe Temperatur setzte beiden Teams zu. Eine Viertelstunde vor Schluss gar der mögliche Führungstreffer für die FCZ-Frauen. Zuerst rettete noch Janine Schindler in Extremis und danach treffen die Zürcherinnen zum zweiten Mal die Latte. In den Schlussminuten hatte dann der neue Schweizer Meister noch zwei Topaktionen zum Siegtreffer. In der 87. Minute schiesst Noemi Wetter völlig alleinstehend aus drei Metern die Torhüterin an. Und in der Nachspielzeit rettet die FCZ-Torhüterin mit einer glänzenden Parade nach einem stark getretenen Freistoss von Laura Geering dem FCZ das Unentschieden.
Mit diesem Resultat war zwar der FCZ endgültig aus dem Rennen um den Schweizer Meistertitel. Noch konnte bei den Staaderinnen nicht gejubelt werden, denn das Resultat des Spiels zwischen GC und dem Team Waadt wurde erst auf der Heimfahrt an den Bodensee bekannt. Der Sekt war aber kühl gestellt und konnte so spontan an der nächstmöglichen Raststätte entkorkt werden.
Telegramm:
Sportanlage Heerenschürli, Zürich; 100 Zuschauer
Team B*R: Sarina Loher; Lara Pizzingrilli, Janine Schindler, Carole Schmid, Caroline Hardegger; Martina Klotz, Laura Geering, Egzona Selimi, Nina Schepis; Fränzi Sallmann, Laura Miladinovic; Auswechselspielerinnen: Sara Rupp, Alina Thoma, Rebekka Thoma, Jessica Breu und Noemi Wetter
Tore: 23. Laura Miladinovic 0:1, 66. FCZ 1:1
22.05.2011 ASC
Meisterschaftsspiel So, 15.05.2011
Team Bodensee-Rheintal - Grasshopper Club 2:0 (0:0)
SIEG GEGEN GC IM SPITZENKAMPF
Das Team Bodensee-Rheintal steigerte sich in der zweiten Halbzeit markant und entschied den Spitzenkampf in der nationalen Meisterschaft in der Schluss-Viertelstunde mit zwei herrlichen Toren durch Laura Miladinovic verdient für sich.
Die Staaderinnen hatten sich für das Spiel gegen die Zürcher Hoppers einiges vorgenommen. Insbesondere wollte man sich für die unglücklich erlittene 3:4-Niederlage in der Vorrunde revanchieren. Doch von Beginn nahm der Gast aus Zürich das Zepter in seine Hand. Sie hatten im Mittelfeld ein Uebergewicht und konnten so immer wieder druckvoll nach vorne spielen. Einige Male hatten die Einheimischen riesiges Glück. So in der 8. Minute als einfach niemand den Ball richtig aus dem Strafraum wegbrachte. Und zwei Mal musste Sara Rupp im Tor des Team B*R Kopf und Kragen riskieren um einen Gegentreffer zu verhindern. In der 13. Minute eine erste gute Konter-Gelegenheit der Staaderinnen. Nina Schepis trifft den Ball aus kurzer Distanz - nach einem Zuspiel von Laura Miladinovic – volley nicht richtig. In der 17. Minute wieder eine Glanztat von Sara Rupp. Sie kann einen Schuss der über die linke Angriffsseite heranstürmenden GC-Spielerin entschärfen. Beste Gelegenheit drei Minuten vor der Pause für Jessica Breu. Ihr Weitschuss geht knapp nehmen das Gehäuse.
Ein ganz verändertes Bild zeigt sich den zahlreichen Zuschauern in der zweiten Halbzeit. Nun spielte nur noch der Heimclub. Es schien fast, wie wenn die Gäste ihr „Pulver“ bereits verschossen hätten. Und das Team B*R setzte die taktischen Veränderungen, die in der Pause besprochen wurden, nun um und bekam das Mittelfeld in den Griff. Die Einheimischen waren nicht wieder zu erkennen und erspielten sich einige Chancen. In der 58. Minute setzte sich Fränzi Sallmann gleich gegen zwei GC-Spielerinnen im Strafraum durch. Ihren Scharfschuss wehrte die ausgezeichnete GC-Hüterin mit Bravour ab. Auch den Nachschuss von Martina Klotz hielt sie sicher. Zehn Minuten später der erste Auftritt von Laura Miladinovic. Aus 35 Metern zieht die Stürmerin ab. Jetzt war auch die Gästehüterin geschlagen. Doch der Pfosten rettete für GC. In der 71. Minute kommt Laura Miladinovic zum Kopfball aus fünf Metern. Wieder hält die Torhüterin. Den Nachschuss von „Mila“ wehrt eine Verteidigerin auf der Linie ab. Weiter bleibt der Leader am Drücker. Fünfzehn Minuten vor Schluss zieht Egzona Selimi aus 22 Metern ab. Der Schuss ging knapp daneben. Nur eine Minute später dann der Führungstreffer. Laura Geering passt in die Tiefe zu Laura Miladinovic. Diese trifft mit einem satten Flachschuss zum vielumjubelten 1:0. Der Treffer war zu diesem Zeitpunkt nun völlig verdient. Aehnliche Situation nur fünf Minuten später. Diesmal gab Egzona Selimi den Pass in die Tiefe auf Laura Miladinovic. Und ihr Schuss nach der Ballannahme war dann alleine das Eintrittsgeld wert. Ihr Hammer aus spitzem Winkel in die entferntere Torecke war Extraklasse! Es war die Entscheidung in diesem Spitzenkampf, der das zeigte was er versprach. Die Einheimischen liessen in der Folge nichts mehr anbrennen. Ganz stark die Leistung der Defensive, insbesondere der omnipräsenten und souverän spielenden Abwehrchefin Carole Schmid. Da gab es für die GC-Offensive einfach kein Durchkommen.
Team B*R: Sara Rupp (46. Sarina Loher); Martina Klotz, Janine Schindler, Carole Schmid, Alina Thoma (46. Rebekka Thoma); Nina Schepis (60. Laura Miladinovic), Laura Geering, Egzona Selimi, Caroline Hardegger; Fränzi Sallmann (84. Lara Pizzingrilli), Laura Miladinovic (35. Jessica Breu; 70. Stefanie Renn)
Tore: 76. Laura Miladinovic 1:0, 81. Laura Miladnovic 2 :0
Bemerkungen : 68. Pfostenschuss Laura Miladinovic, 90. Gelbe Karte für Naomi Bruderer (GC), sehr gute Schiedsrichterleistung
15.05.2011 ASC
Meisterschaftsspiel Mi, 11.05.2011
FC St. Gallen - Team Bodensee-Rheintal 0:2 (0:1)
Derby-Sieg für den Staader Nachwuchs
Auch das zweite Derby dieser Saison gewinnt die U-18 Bodensee-Rheintal gegen den FC St. Gallen. Nach dem 3:0-Erfolg in der Vorrunde – ebenfalls auf dem Espenmoos – gewannen die Staaderinnen auch das zweite Derby auswärts verdient mit 2:0. Mit diesem dritten Sieg in Folge in der Finalrunde der besten sieben Schweizer Mannschaften verteidigt das Team B*R seine Leaderposition.
Es gab kein langes Abtasten in diesem Prestigeduell. Das Spiel begann temporeich und mit guten Ballstafetten. Schon nach sieben Spielminuten lag der Ball im Tor der Einheimischen. Captainne Fränzi Sallmann spielt einen genialen Pass in die Tiefe. Laura Miladinovic nimmt den Ball an und schiesst ihn an der Torhüterin vorbei zum 0:1. In der 16. Minute nahm Laura Geering mit einem Distanzschuss aus 25 Metern Mass. Der Ball ging ans Lattenkreuz. Auch die St. Gallerinnen bewiesen in der Folge ihre Gefährlichkeit - bis an den Sechszehner. Das Spiel flaute bis zur Pause etwas ab. Doch die Intensität war immer noch hoch.
Die Startphase der zweiten Halbzeit gehörte dann wieder eindeutig den Gästen vom Bodensee. In der 52. Minute flankt die stark aufspielende Martina Klotz zur Mitte. Nina Schepis schliesst aus wenigen Metern ab. Doch die starke Torhüterin der St. Gallerinnen lenkt den Ball noch an die Latte. Nochmals Pech für das Team B*R nur zwei Minuten später. Laura Miladinovic zirkelt einen Eckball zum entfernteren Pfosten, wo Janine Schindler volley abnimmt. Doch wieder verhindert Vanessa Lang, St. Gallens Torfrau, das 2:0 mit einer mirakulösen Parade an die Latte. Ein weiteres Tor lag förmlich in der Luft. In der 58. Minute war es dann soweit. Ein herrlicher Spielzug brachte die Vorentscheidung. Martina Klotz bediente die dribbelstarke Nina Schepis. Diese setzte sich auf der rechten Angriffsseite durch und konnte den Ball von der Grundlinie her zurück auf Fränzi Sallmann legen. Diese nahm den Ball direkt ab und schoss flach in die entferntere Torecke zum 2:0. Das Spiel war gelaufen, denn die St. Gallerinnen resignierten. Beide Teams kamen noch zu Gelegenheiten, doch es fehlte an der Effizienz und dem Durchsetzungsvermögen. So genügte dem Team Bodensee-Rheintal eine durchschnittliche Leistung um die stark in die Finalrunde gestarteten St. Gallerinnen zu bezwingen.
Am nächsten Sonntag kommt es auf dem Sportplatz Bützel zum absoluten Spitzenkampf. Um 15.00 Uhr empfängt das Team Bodensee-Rheintal den zweitplatzierten Grasshoppers Club aus Zürich.
Telegramm:
Stadion Espenmoos, St. Gallen; Zuschauer: 50; Sr: Zoller (Wil)
Sarina Loher (46. Sara Rupp); Rebekka Thoma (55. Noemi Wetter), Janine Schindler, Carole Schmid, Alina Thoma (75. Flavia Schmid); Martina Klotz, Laura Geering, Caroline Hardegger, Nina Schepis; Laura Miladinovic (65. Stefanie Renn), Fränzi Sallmann (83. Luisa Durot)
Tore: 7. Laura Miladinovic 0:1, 58. Fränzi Sallmann 0:2
11.05.2011 ASC
Meisterschaftsspiel So, 08.05.2011
Team Bodensee-Rheintal - Team YB/Seeland 3:1 (2:0)
Zweiter Sieg im zweiten Finalrundenspiel
Auch das zweite Spiel in der Finalrunde der besten sieben Mannschaften der Schweiz konnte das Team Bodensee-Rheintal mit einem hochverdienten 3:1-Sieg gegen das Team YB/Seeland für sich entscheiden und steht nun vor dem FCZ und GC an der Tabellenspitze.
Die Zuschauer sahen von Beginn weg an sehr animiertes Spiel mit zwei offensiv eingestellten Teams. Dabei agierten die Bernerinnen mit einer Abseitsfalle, die das Team Bodensee-Rheintal vor Probleme stellte. Andererseits konnten das zum Teil hochstehende Team YB/Seeland mit Zuspielen in die Tiefe immer wieder in Verlegenheit gebracht werden. In der 20. Minute verzieht Laura Miladinovic nach einem eben solchen Zuspiel alleine vor der Torhüterin. Nur vier Minuten später eine ähnliche Situation. Diesmal wurde Fränzi Sallmann von Egzona Selimi mit einem Ball in die Tiefe geschickt lanciert. Der Captainne verwertete cool und flach an der Torhüterin vorbei zum Führungstreffer. Eigentlich hätte Fränzi Sallmann in der 33. Minute gleich nachdoppeln müssen. Sie umspielte alles – nur die Torhüterin nicht. Weiter blieb das einheimische Team am Drücker. In der 36. Minute bediente Laura Miladinovic mit einem Ball von der Grundlinie Nina Schepis, die aus 12 Metern knapp neben das Tor zielt. Fünf Minuten vor der Pause dann der verdiente zweite Treffer. Die Berner Torhüterin kann den scharf getretenen Freistossball von Laura Miladinovic nicht festhalten. Laura Geering steht zur Stelle schiesst zum 2:0-Pausenresultat ein.
Start nach Mass in die zweite Halbzeit für die Gäste. Nach zehn Sekunden liegt der Ball im Tor der Einheimischen. Nach dem Anspiel ein Zuspiel auf die Stürmerin, die den Ball gekonnt an Sarina Loher vorbei einschiebt. Was für eine Unkonzentriertheit, die den Gästen neuen Mut gab. Das Team B*R brauchte dann etwa zehn Minuten um sich vom Schock zu erholen. Danach kam der Leader immer wieder zu Torchancen durch Zuspiele auf die Stürmerinnen. Das riskante Berner Spiel mit der hochstehenden und auf Abseits spielenden Verteidigung wankte. In der 59. Minute schien der dritte Treffer perfekt. Doch Fränzi Sallmann traf aus kurzer Distanz und das leere Tor vor Augen nur den Pfosten. Besser machte es dann Laura Geering. Sie krönte ihre überragende Leistung mit dem zweiten Treffer. Ihr hart getretener Distanzschuss fand den Weg ins Berner Tor zum 3:1. Es war die Entscheidung. Die Gäste konnten nicht mehr zusetzen. Im Gegenteil die Staaderinnen kamen noch zu mehreren hochkarätigen Chancen, die allesamt ungenützt blieben. Insgesamt zeigte das Team Bodensee-Rheintal einen kompakten starken Teamauftritt aus einer sicheren Defensive. Die Gäste konnten zum Schluss von Glück reden, dass die Staaderinnen ihre zahlreichen Chancen nicht besser verwerteten und so keine Kanterniederlage einstecken mussten.
Sara Rupp (46. Sarina Loher); Lara Pizzingrilli (56. Stefanie Renn), Janine Schindler, Carole Schmid, Alina Thoma (56. Rebekka Thoma); Martina Klotz, Laura Geering, Egzona Selimi, Nina Schepis (46. Flavia Schmid); Laura Miladinovic (46. Jessica Breu), Fränzi Sallmann (75. Luisa Durot)
Tore: 24. Fränzi Sallmann 1:0, 40. Laura Geering 2:0, 46. YB 2:1, 63. Laura Geering 3:1
08.05.2011 ASC
Meisterschaftsspiel So, 01.05.2011
Team Kriens/LUwin - Team Bodensee-Rheintal 1:4 ( 1:2)
Gelungener Finalrundenauftakt
Dem Team Bodensee*Rheintal ist der Auftakt zur Finalrunde um den Meistertitel der U-18 mit einer starken Leistung in Kriens geglückt. Mit einem nie gefährdeten 4:1-Auswärtserfolg gegen das Team Kriens/LUwin setzt sich das Team an die Tabellenspitze.
Die Gäste vom Bodensee starteten frech und zielstrebig ins Spiel und kamen bereits nach zwei Minuten zu einem ersten Warnschuss durch Laura Miladinovic aufs Tor der Innerschweizerinnen. Und nach neun Spielminuten war die Führung schon perfekt. Fränzi Sallmann bediente Laura Miladinovic, die knapp vor dem Sechszehner nach einem Haken den Ball mit einem satten Schuss unhaltbar für die Heim-Torhüterin einschoss. Das Team Kriens/LUwin hatte sich noch nicht von den stürmischen Angriffen der Gäste erholt und schon lag der Ball wieder im Netz. In der 14. Minute schob Laura Miladinovic den Ball in die Tiefe auf Captainne Fränzi Sallmann, die mit links zum 0:2 verwertete. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Auftritt souverän. Ein Missgeschick in der 22. Minute sorgte dann für etwas Unruhe und Hektik. Torhüterin Sarina Loher spielte einen Rückpass direkt in die Füsse einer Krienser Stürmerin, die das Geschenk annahm. Nach der Pause hatte das Team Bodensee*Rheintal das Spiel aber wieder vollends im Griff. Die Einheimischen kamen während des ganzen Matches zu keinem ernsthaften Abschluss. Die Defensive funktionierte sehr gut und im zentralen Mittelfeld führte Laura Geering magistral das Zepter. Zudem trafen heute alle eingesetzten Stürmerinnen! In der 67. Minute kam der Auftritt von Nina Schepis. Nach einem Zuspiel von Torhüterin Sara Rupp zog sie von links allein auf die Torhüterin zu, umspielt sie und schiesst zum siegsichernden 1:3 ein. In der Folge sorgten insbesondere noch zwei gut getretetene Freistösse von Laura Miladinovic und Laura Geering für Aufsehen. Beides Mal reagierte aber die einheimische Torhüterin sehr gut. Den Schlusspunkt in diesem Spiel auf dem Kunstrasenplatz(!) Kleinfeld setzte Jessica Breu. Sie brauchte nach ihrer Einwechslung gerade mal zwölf Minuten für das 1:4. Carole Schmid lancierte in der 87. Minute die Stürmerin. Diese spielt gekonnt eine Verteidigerin aus und schiesst herrlich und überlegt ein. Eine ganz starke Teamleistung mit einem Schlussresultat, das dem Gezeigten entspricht.
Telegramm:
Kleinfeld, Kriens; Zuschauer: 60
Sarina Loher (46. Sara Rupp); Martina Klotz, Janine Schindler, Carole Schmid, Caroline Hardegger; Noemi Wetter (46. Flavia Schmid), Laura Geering, Egzona Selimi (80. Lara Pizzingrilli), Nina Schepis; Laura Miladinovic (70. Stefanie Renn), Fränzi Sallmann (75. Jessica Breu)
FC Zürich Frauen - Team Bodensee-Rheintal 2:1 (1:0)
Knappe Niederlage im Spitzenspiel
In einem hartumkämpften, temporeichen und sehr spannendem Spiel ging das Heimteam des FC Zürich als glücklicher Sieger vom Platz. Die physisch starken Zürcherinnen nutzen zwei Unaufmerksamkeiten kurz vor und nach der Pause aus. Aufgrund der Leistung der zweiten Halbzeit und der besseren Chancen, hätte das Team Bodensee-Rheintal mindestens ein Unentschieden verdient.
Von Beginn weg entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel. Kein grosses Abtasten. Schon nach zwei Minuten tauchte Nina Schepis alleine vor dem Tor der Zürcherinnen auf. Sie verzog ihren Abschluss. Eine Riesenchance, die für den weiteren Verlauf des Spiels hätte wegweisend sein können. Nach sechs Minuten verfehlte eine herrliche Direktabnahme der Gastgeberinnen nach einem Eckball das Ziel. Das Team Bodensee-Rheintal hatte Mühe mit dem starken Mittelfeld des FC Zürich. Sie standen vielfach auch deutlich zu weit weg von den Gegenspielerinnen. Und im Spiel nach vorne fehlte entweder die Genauigkeit des letzten Passes oder es mangelte an der hundertprozentigen Konzentration. Beide Teams kamen zu weiteren Gelegenheiten. Sozusagen mit dem Pausenpfiff fiel der Führungstreffer für die Stadt-Zürcherinnen. Von der Grundlinie wurde die Zürcher Stürmerin mit einem Rückpass mustergültig bedient. Sie liess Sarina Loher aus kurzer Distanz mit einem wuchtigen Schuss unter die Latte keine Chance.
Umstritten das zweite Tor vier Minuten nach Wideranpfiff. Nina Schepis brachte den Ball nicht richtig weg. Sarina Loher war eigentlich vor der Gegenspielerin am Ball. Diese traf die Hand der Keeperin sowie den Ball. Das 2:0 zählte. Die Gäste gaben nicht auf und reagierten. Ein Freistoss von Laura Geering verfehlte in der 61. Minute das Lattenkreuz nur knapp. In der 66. Minute reagierte Caroline Hardegger mit einem Freistossball schnell und lancierte die flinke Nina Schepis mit einem herrlichen Steilzuspiel. Diese schob den Ball an der herauslaufen Zürcher Torhüterin vorbei zum 2:1-Anschlusstreffer. Jetzt war richtig was los auf dem Heerenschürli. Das Team Bodensee-Rheintal machte nun mächtig Druck. Und kam zu weiteren Tor-Gelegenheiten. Vier Minuten vor Schluss schien der Ausgleichstreffer Tatsache zu sein. Der Freistoss von Laura Miladinovic passte genau – an die Latte. Nina Schepis stand goldrichtig alleine vor dem Tor und der Torhüterin. Ihren Schuss konnte aber die Zürcher Hüterin mirakulös abwehren. Durch die totale Offensive ergaben sich auch Konterchancen für den FCZ, welche aber meist im Offside endeten. In der 91. Minute hätten sich die Einheimischen nicht beschweren können, wenn der sehr gute pfeiffende Schiedsrichter nach einem Foul an Nina Schepis noch auf den Elfmeterpunkt gezeigt hätte.
Je eine Halbzeit für beide Teams mit dem glücklicheren Ende für den FCZ. Somit starten am 1. Mai gleich drei Teams mit 17 Zählern (halbierte Punkte) in die Finalrunde um den Meistertitel: GC, FCZ und das Team Bodensee-Rheintal. Da ist Spannung ist garantiert. Der Staader Nachwuchs bereitet sich vom 13.4. bis 20.4. im Trainingslager in der Südtürkei auf die Finalrunde vor.
Das Team Bodensee*Rheintal fährt einen weiteren ungefährdeten Sieg auf dem heimischen Bützel ein. Die Bernerinnen hatten gar viel Glück, dass sie nicht mit einer wesentlich höheren Niederlage im Gepäck die Heimreise antreten mussten. Nicht weniger als fünf Mal landete der Ball am Gehäuse der Bernerinnen. Mit dem elften Sieg im zwölften Spiel hat das Nachwuchsteam des FC Staad die Leaderposition von GC übernommen.
Wie schon im Heimspiel vor einer Woche nahmen die Einheimischen das Zepter von Beginn weg in die Hand. Nach sechzig Sekunden bereits der erste Warnschuss von Nina Schepis. Ihr Distanzversuch landete an der Latte. Noch mehr Glück hatte der FC Thun/Worb nach zwölf Minuten. Laura Miladinovic‘ Schuss aus zehn Metern prallte von der Lattenunterkante zurück ins Spielfeld. So ging es weiter Schlag auf Schlag. Das erste Tor lag förmlich in der Luft. Nach 19 Minuten zog Egzona Selimi alleine aufs gegnerische Tor, behielt lange die Ruhe und schoss überlegt zur 1:0-Führung ein. Allein zwischen der 30. und 45. Minute hätte das Skore deutlich ausgebaut werden müssen: 30. Laura Geering läuft alleine auf das Tor zu, schiesst in die Hände der Torhüterin; 32. Laura Miladinovic-Kopfball aus kurzer Distanz in die Hände der Torhüterin; 35. Nina Schepis scheitert aus kürzester Distanz an der Torhüterin; 39. Sensationeller Sololauf von Fränzi Sallmann, die die Verteidigerinnen wie Slalomstangen aussehen lässt. Die Torhüterin bleibt abermals Siegerin; 45. Super Durchspiel über links, Jessica Breu zu Fränzi Sallmann und diese weiter zu Nina Schepis. Doch sie vergibt aus wenigen Metern vor dem leeren Tor.
Kein anderes Bild auch in der zweiten Spielhälfte. Chancen wurden zuhauf erspielt. In der 55. Minute dann das 2:0. Laura Geering’s Freistoss konnte die Torhüterin noch abwehren. Doch Nina Schepis war zur Stellen und versorgte den Abpraller im Tor. Kam der Gegner in der ersten Hälfte noch ab und zu in die gegnerische Hälfte, waren sie nun kaum mehr zu sehen. Nur vier Minuten nach dem 2:0 folgte der dritte Treffer. Jessica Breu zieht an der Gegenspielerin mit Tempo vorbei und lässt auch der Torhüterin mit einem satten Flachschuss keine Chance. Für den vierten Treffer war dann noch Captainne Fränzi Sallmann besorgt. Sie traf im Strafraum aus der Drehung flach in die linke Ecke.
Team Bodensee-Rheintal - FC Schlieren/YF Juventus 5:0 (3:0)
Druckvolles Spiel mit klarem Heimerfolg
Mit dem zehnten Sieg im elften Spiel bleibt das Team Bodensee-Rheintal auch nach der Winterpause weiter auf Erfolgskurs. Das Spiel gegen den Tabellen-Zwölften YF Juventus konnte mit 5:0 klar gewonnen werden.
Von Beginn weg zog das Heimteam ein sehr druckvolles Spiel auf und drängte den Zürcher Gast in deren eigene Hälfte. Und schon nach 100 Spielsekunden, nach dem zweiten Eckball, hätte der Ball schon im gegnerischen Tor liegen können. Egzona Selimi’s Kopfball aus kurzer Distanz prallte vom Boden über die Latte hinweg. Weiter konnte sich der Gast kaum aus der Defensive lösen. Das Team B*R zog ein temporeiches Spiel auf und erzeugte enormen Druck. In der 20 Minute gelang dann der längst fällige Führungstreffer. Noemi Wetter spielte über die linke Angriffsseite einen weiten Ball in die Spitze. Die unwiderstehliche Nina Schepis liess sich nicht bitten und versorgte das Leder zum 1:0. Es ging danach Schlag auf Schlag. Auch eine gelbe Karte für Caroline Hardegger (Hands) konnte den Elan der Bützel-Elf nicht brechen. In der 32. Minute bediente Captainne Fränzi Sallmann mit einem Ball in die Tiefe Nina Schepis. Die Vorarlbergerin nutzte auch diese Chance eiskalt aus zum 2:0. Drei Minuten vor der Pause hielt Stürmerin Fränzi Sallmann aus 25 Metern einfach mal drauf. Und via Oberkörper der Torhüterin fand das Geschoss den Weg ins Tor.
Gleiches Bild auch in der zweiten Spielhälfte. Weiter druckvolles Pressing der Einheimischen. Eine tolle Aktion in der 55. Minute: Laura Geering nahm den Corner von Caroline Hardegger mit einer Direktabnahme ab. Die Gästehüterin zeigte ihr Können mit einer spektakulären Parade und rettete zum x-ten Eckball. Nach einer Stunde konnte das Skore auf 4:0 erhöht werden. Fränzi Sallmann zog über links in den Strafraum und erwischte die gegnerische Torhüterin aus spitzem Winkel. Und nur zwei Minuten später war die Reihe wieder an Nina Schepis. Mit ihrem dritten Treffer – nach herrlichem Pass in die Tiefe von Fränzi Sallmann – sorgte sie für das Schlussresultat von 5:0. Es war ein gelungener Auftakt nach der Winterpause. Das Skore hätte sicher noch drei Tore höher ausfallen können. Die Zürcherinnen kamen zu keiner Chance, respektive zu keinem einzigen Abschluss.
Telegramm:
Sportplatz Bützel, Staad; Zuschauer: 70; Schiedsrichter: Boughrif B. (St. Gallen)
Sarina Loher; Rebekka Thoma (Stefanie Renn), Carole Schmid, Janine Schindler, Alina Thoma; Nina Schepis, Egzona Selimi (Luisa Durot), Laura Geering, Noemi Wetter (Caroline Hardegger); Laura Miladinovic (Jessica Breu), Fränzi Sallmann
Im letzten Spiel vor der Winterpause setzte das Team Bodensee-Rheintal die Siegesserie fort. Es war Einbahn-Fussball in Richtung Zuchwiler Tor. Der Siegtreffer fiel erst dreizehn Minuten vor Schluss durch Topskorerin Laura Miladinovic. Somit überwintert das Team B*R mit einem Punkt Rückstand auf Leader GC auf dem hervorragenden zweiten Platz.
Nach einem etwas nervösen Beginn nahmen die Ostschweizerinnen das Heft in die Hand. Sie waren klar feldüberlegen und kamen in regelmässigen Abständen zu gefährlichen Torabschlüssen. Immer wieder stand die stark aufspielende Zuchwiler Torhüterin im Blickpunkt. Hier nur die besten fünf Gelegenheiten der ersten Halbzeit:
17. Minute: Laura Geering scheitert mit einem Schuss aus 16 Metern an der Zuchwiler Torfrau Dana Scherrer. 24. Minute: Herrlicher Pass von Laura Geering auf Nina Schepis. Den Schuss aus 10 Metern hält die Solothurner Torhüterin. 29. Minute: Einen 20-Meter-Weitschuss von Egzona Selimi entschärft wieder die Torhüterin zur Ecke. 37. Minute: Laura Geering lanciert Laura Miladinovic mit einem Ball in die Tiefe. Doch die Stürmerin vergibt alleine vor der Torhüterin kläglich. 40. Minute: Egzona Selimi spielt Caroline Hardegger auf der linken Angriffsseite frei. Ihr Schuss mit links rutscht der Torhüterin beinahe durch die Beine.
Das Bild änderte sich auch in der zweiten Spielhälfte nicht. Weiterhin sahen die Zuschauer bei immer kühleren Temparaturen und Dauerregen Einbahn-Fussball Richtung Zuchwiler Tor. Und immer noch hiess das Duell gleich: Staader Angreiferinnen gegen Zuchwil-Torhüterin. Nach 65 Minuten stellten die Gäste dann vollends auf totale Offensive um. Aus dem 4-4-2 wurde ein 3-4-3. Und dreizehn Minuten vor Schluss fiel dann tatsächlich die hochverdiente Entscheidung zugunsten der Ostschweizerinnen. Jessica Breu spielt einen Ball in die Tiefe auf Laura Miladinovic. Diesmal behält diese die Ruhe und schiebt den Ball an der herauslaufenden Dana Scherrer vorbei ins Tor. Die Erlösung. Danach liess das Team B*R nichts mehr Anbrennen und feierte den sechsten Sieg in Serie. Die Solothurnerinnen kämpften aufopfernd, kamen aber während des ganzen Spiels zu keiner einzigen echten Torchance.
Telegramm:
Sportzentrum Zuchwil; Zuschauer: 40; Schiedsrichter: M. Gerardi (Derendingen)
Sara Rupp (46. Sarina Loher) ; Rebekka Thoma, Carole Schmid, Yasmine Beccarelli, Alina Thoma (65. Laura Miladinovic) ; Stefanie Renn (46. Lara Pizzingrilli), Egzona Selimi, Laura Geering, Caroline Hardegger; Laura Miladinovic (46. Jessica Breu), Nina Schepis
Tor: 77. Laura Miladinovic 0:1
07.11.2010 ASC
Meisterschaftsspiel So, 31.10.2010
Team Kriens-LUwin - Team Bodensee-Rheintal 2:3 (0:2)
Weiterer Erfolg für Team Bodensee-Rheintal im Spitzenspiel
Auch im Spitzenspiel auswärts gegen das starke Team Kriens-LUwin gewann die U-18 des Team Bodensee-Rheintal verdient. Laura Miladinovic (2) und Nina Schepis trafen für die Gäste, die sich hinter GC Zürich auf dem zweiten Tabellenplatz der Schweizer Meisterschaft etablieren.
Den besseren Start auf dem Kunstrasenplatz des Krienser Neufelds erwischten die Einheimischen. Doch nach und nach fand sich der amtierende Schweizer Meister mit den Platzverhältnissen immer besser zu recht. Nach neun Minuten fiel gar der Führungstreffer. Egzona Selimi spielte einen hohen Ball vor den Sechszehner. Laura Miladinovic überspielte eine gegnerische Verteidigerin und schoss volley und unhaltbar für die Innerschweizer Torhüterin satt ein. Ein sensationelles Tor! Die Gäste spielten nun immer überzeugender auf. Nach einer halben Stunde war wieder Laura Miladinovic an der Reihe. Einen Freistoss aus 23 Metern zirkelte sie über die Mauer hinweg ins Tor – 0:2. Weiter hatte das Team Bodensee-Rheintal mehr Spielanteile, wirkte spritzig und kreierte noch die eine oder andere Gelegenheit, die jedoch nicht in Tore umgemünzt werden konnten. Kurz vor der Pause trafen die Gastgeberinnen mit einem Freistoss noch die Latte. Die Zuschauer sahen eine bemerkenswerte starke erste Halbzeit.
Selbstbewusst startete das Team B*R in die zweite Spielhälfte. Nach knapp einer Stunde dann die Vorentscheidung. Laura Geering lancierte mit einem herrlichen Zuspiel in die Tiefe Stürmerin Laura Miladinovic. Die Krienser Torhüterin läuft zwar geschickt aus dem Tor und kann den Schuss von Miladinovic noch ablenken. Dies aber direkt vor die Füsse der mitgelaufenen Stürmerkollegin Nina Schepis, die zum 0:3 einschiebt. Mit einem Weitschuss wurde in der 68. Minute Sara Rupp, die auf dem Kunstrasen ausglitt, bezwungen. Die Krienserinnen schöpften wieder etwas Hoffnung. Dass es zum Schluss des Spiels noch etwas hektisch wurde, hatte mit dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Captain Fränzi Sallmann nach 75 Minuten zu tun. In einem Zweikampf fiel sie so unglücklich auf den Arm, dass sie notfallmässig mit dem Krankenwagen in den Luzerner Kantonsspital eingeliefert werden musste. Die Spielerinnen waren nach dem 15-minütigen Unterbruch etwas geschockt vom Bild des ausgekugelten Ellbogens. Doch mehr als das 2:3 drei Minuten vor Spielende liessen die Gäste vom Bodensee nicht mehr zu. Es war der achte Erfolg im neunten Spiel gegen einen guten Gegner mit einer starken Torhüterin.
Sarina Loher (46. Sara Rupp) ; Rebekka Thoma (67. Alina Thoma), Laura Geering, Janine Schindler, Caroline Hardegger; Nina Schepis, Yasmine Beccarelli, Egzona Selimi (46. Carole Schmid), Martina Klotz (63. Noemi Wetter); Fränzi Sallmann (46. Stefanie Renn), Laura Miladinovic
Tore: 9. Laura Miladinovic 0:1, 30. Laura Miladinovic 0:2, 59. Nina Schepis 0:3, 68. Kriens 1:3, 87. Kriens 2:3
31.10.2010 ASC
Meisterschaftsspiel So, 24.10.2010
Team Bodensee-Rheintal - Team Ticino 11:0 (7:0)
Schützenfest auf dem Bützel
Fünfter Erfolg im fünften Heimspiel für das U18 Team Bodensee-Rheintal. Diesmal wurde das völlig überforderte Team Ticino gleich mit einer 11:0 – Packung auf die Heimreise geschickt.
Von Beginn weg war klar wer hier Chef auf dem Platz ist. Die Gäste hatten nicht den Hauch einer Chance. Auf allen Positionen war das Heimteam besser besetzt als der Gast. So verlief dann das Spiel völlig einseitig. Nach zwei Minuten rettete noch der Pfosten für die Gäste. Nach fünf Minuten lag der Ball dann bereits erstmals im Netz der Tessinerinnen. Captain Fränzi Sallmann lancierte Laura Miladinovic, die den Ball via Pfosten zum Führungstreffer einschoss. Vier Minuten später rettete die Latte nach einem Hardegger-Schuss die Gäste vor einem höheren Rückstand. Nach 17 Spielminuten ein Klasse-Solo von Yasmine Beccarelli. Die zentrale Mittelfeldspielerin umspielte gleich die ganze Hintermannschaft und schiebt zum Schluss den Ball auch an der Torhüterin vorbei zum 2:0. Jetzt war der Bann vollständig gebrochen und das Team Bodensee-Rheintal kam fast im Minutentakt zu Chancen. Bis zu Pause fielen weitere fünf Tore. In der 19. Minute bediente Egzona Selimi Stürmerin Fränzi Sallmann, die scharf einschiesst. Sechs Minuten später profitierte Laura Geering von der Vorarbeit von Egzona Selimi und verwertete aus kürzester Distanz. Nach einem Doppelpass mit Fränzi Sallmann schlenzte Laura Geering den Ball vom 16er aus über die Torhüterin hinweg zum 5:0 in die Maschen. In der 33. Minute war dann der vorarlbergische Neuzuzug Nina Schepis mit ihrem ersten Tor für das Team B*R an der Reihe. Laura Geering’s Zuspiel verwertete sie durch die Beine der Torhüterin. Und vier Minuten vor der Pause doppelte sie gleich noch nach, als die Torhüterin einen Schuss von Laura Geering nicht festhalten konnte.
Mit gleich sechs Wechseln zur Pause bekam das Heimteam zu zweiten Halbzeit ein etwas anderes Gesicht. An der Ueberlegenheit änderte sich nichts. Es gelangen auf dem schwer bespielbaren tiefen Terrain einige herrliche Kombinationen. Martina Klotz traf nur sechs Minuten nach Wiederbeginn nach einer scharfen Hereingabe von Laura Geering zum 8:0. Jessica Breu verwerte nach 56 Minuten ein Zuspiel von Noemi Wetter zum neunten Treffer und in der 63. Minute skorte Laura Geering zum dritten Mal nach einem Corner von Caroline Hardegger. Den Schlusspunkt mit dem elften Treffer setzte dann in 72. Minute noch Jessica Breu nach Zuspiel von Laura Geering, die an sieben von elf Treffern beteiligt war.
Sara Rupp (46. Sarina Loher); Lara Pizzingrilli (46. Stefanie Renn), Janine Schindler, Carole Schmid, Caroline Hardegger; Nina Schepis (46. Flavia Schmid), Egzona Selimi, Yasmine Beccarelli (46. Noemi Wetter), Laura Geering; Fränzi Sallmann (46. Martina Klotz), Laura Miladinovic (46. Jessica Breu)
Tore: 5. Laura Miladinovic 1:0, 17. Yasmine Beccarelli 2:0, 19. Fränzi Sallmann 3:0, 25. Laura Geering 4:0, 31. Laura Geering 5:0, 33. Nina Schepis 6:0, 41. Nina Schepis 7:0, 51. Martina Klotz 8:0, 56. Jessica Breu 9:0, 63. Laura Geering 10:0, 72. Jessica Breu 11:0
25.10.10 ASC
Meisterschaftsspiel So, 03.10.2010
Team Bodensee-Rheintal - Team YB/Seeland 6:1 (3:0)
Kantersieg im Spitzenkampf
Den Grundstein zum Kantersieg gegen den bisherigen Leader Team YB/Seeland legte das Team Bodensee-Rheintal in den ersten drei Minuten des Spiels. Die beiden herrlich herausgespielten Treffer von Laura Miladinovic und Fränzi Sallmann in der zweiten und dritten Spielminute bedeuteten eine Vorentscheidung.
Wer am Sonntag nicht pünktlich auf dem Bützel in Staad erschien, verpasste schon einiges. Das Heimteam startete wie die Feuerwehr ins Spiel. Mit gekonntem direktem Kurzpassspiel wurden die Bernerinnen schon nach nicht einmal 100 Sekunden ausgespielt. Die beiden Stürmerinnen Fränzi Sallmann und Laura Miladinovic kombinierten sich durch die überforderte YB-Abwehr. Laura Miladinovic schob aus elf Metern zur Führung ein. Und keine Zeigerumdrehung später eine ähnliche Situation. Diesmal lancierte letztendlich Nina Schepis mit einem herrlichen Steilpass Fränzi Sallmann. Diese umdribbelte cool die Torhüterin und schoss zum 2:0 ein. Was für ein Start. Danach fingen sich die Gäste und übernahmen mehr und mehr das Kommando. Doch sie kamen in dieser ersten Halbzeit zu keinem gefährlichen Abschluss. Sarina Loher wurde nie ernsthaft geprüft. Im Gegenteil die Chancen erspielte sich das Team Bodensee-Rheintal. Ein stehender Ball führte in der 33. Minute zum 3:0. Carole Schmid spielte den Ball aus knapp 40 Metern Distanz in den Strafraum genau auf den Kopf von Laura Miladinovic. Der Kopfball passte haargenau unter die Latte.
Das Team YB/Seeland gab nie auf und versuchte auch zu Beginn der zweiten Halbzeit weiter druckvoll aufzuspielen. Dies gelang ihnen teilweise recht gut – aber meist nur bis zum gegnerischen Sechszehner. Nach 55 Minuten musste dann Sara Rupp nach einem Weitschuss erstmals ernsthaft eingreifen und wehrte den Berner Schuss in Corner. Nach genau einer Stunde eroberte sich die stark aufspielende Laura Miladinovic nach einem krassen Abwehrfehler den Ball. Aus spitzem Winkel überlistete sie die Torhüterin und traf zum 4:0. Noch immer gaben die Gäste nicht auf. Und drei Minuten später konnten auch sie jubeln. Sie schlossen einen schnellen Gegenangriff über links mit einem Flachschuss aus zwölf Metern ab. Jetzt kam noch der Auftritt für Neuling Jessica Breu. In ihrem ersten Einsatz für das Team Bodensee-Rheintal konnte sie sich bereits in die Skorerliste eintragen lassen. Zuerst scheiterte sie noch an der gegnerischen Torhüterin doch im zweiten Anlauf traf sie flach zum 5:1. Jetzt liessen die Kräfte und Konzentration bei sommerlichen Temperaturen beiderseits nach. Dadurch kam es noch zu der einen oder anderen brenzligen Situation. Caroline Hardegger rettete nach einem Eckball auf der Linie für die geschlagene Torhüterin. Laura Miladinovic schloss einen sehenswerten Sololauf mit einem Knaller über das Tor ab. Den Schlusspunkt in diesem äusserst attraktiven Spitzenkampf setzten noch die Einheimischen. Carole Schmid lancierte mit einem Freistoss von der Mittellinie Stürmerin Fränzi Sallmann. Diese zog mit ihren letzten Kraftreserven auf die Torhüterin zu und setzte den Ball zum 6:1 Schlussresultat flach ins linke Eck.
Wechselspielerinnen: Sara Rupp, Alina Thoma, Martina Klotz, Luisa Durot, Jessica Breu und Noemi Gantenbein
Tore: 2. Laura Miladinovic 1:0, 3. Fränzi Sallmann 2:0. 33. Laura Miladinovic 3:0, 60. Laura Miladinovic 4:0, 63. YB 4:1, 74. Jessica Breu 5:1, 90. Fränzi Sallmann 6:1
03.10.2010 ASC
Meisterschaftsspiel So, 26.09.2010
FC St. Gallen - Team Bodensee-Rheintal 0:3 (0:2)
Souveräner Derby-Sieg für Team Bodensee-Rheintal
Das war eine klare Angelegenheit am Sonntag Mittag auf dem Espenmoos. Das Team Bodensee-Rheintal feierte im Prestige-Derby gegen den FC St. Gallen einen verdienten 3:0-Erfolg .
Nach einem etwas verhaltenen Beginn fand das Team Bodensee-Rheintal dann aber schnell besser ins Spiel. Sie dominierten insbesondere das Mittelfeld mit den stark aufspielenden Egzona Selimi und Yasmine Beccarelli im Zentrum. Immer wieder wurden die Spitzen lanciert. Lange fehlte es aber an der Genauigkeit. Und immer wieder missriet auch der „letzte Pass“. Nach einer halben Stunde führte eine Unaufmerksamkeit dazu, dass Annina Carpanese aus 20 Metern abziehen konnte. Doch Sara Rupp im Tor der Gäste konnte mit ihrer Intervention das Leder an die Latte lenken. Es sollte die einzige echte Torchance der Einheimischen im ganzen Spiel bleiben. Diese Aktion beflügelte das Staader Team endgültig. Nach 33 Minuten war der Führungstreffer perfekt. Nina Schepis, Neuzugang aus Gaissau (A), legte den Ball auf Strafraumhöhe quer zu Laura Miladinovic, die mit ihrem siebten Saisontreffer zum 1:0 einschoss. Nun waren die Espen noch zittriger. Und das Team Bodensee-Rheintal legte mächtig Druck zu. Acht Minuten später das verdiente 2:0. Laura Miladinovic brachte den Eckball weit auf den hinteren Pfosten, wo Egzona Selimi hochstieg und mit einem herrlich wuchtigen Kopfball traf. Kurz vor der Pause gar noch die Gelegenheit zum dritten Treffer. Egzona Selimis Schuss aus 25 Metern streifte knapp über die Latte.
Zu Beginn der zweiten Hälfte fuhr das Team dort weiter, wo es vor der Pause aufhörte. Mit druckvollem Spiel wurden die St. Gallerinnen in Bedrängnis gebracht. In der 47. Minute lancierte Nina Schepis Fränzi Sallmann. Ihren Schuss wehrte Janine Koretic in Corner ab. Der nachfolgende Eckball von Laura Miladinovic fand - wie schon in der ersten Halbzeit - in Egzona Selimi ihre Abnehmerin. Mit einer Direktabnahme scheiterte sie an der Espen-Keeperin. Nach zehn Spielminuten in der zweiten Hälfte fiel dann bereits die endgültige Vorentscheidung. Egzona Selimi wurde an der Strafraumgrenze klar gefoult. Der Schiedsrichter liess weiterlaufen und Fränzi Sallmann schnappte sich den Ball, zog auf Koretic zu und schoss überlegt ein. Das Spiel verflachte nun. St. Gallen konnte nicht mehr und die Gäste verwalteten den Vorsprung sicher.
Telegramm:
Espenmoos, St. Gallen; Zuschauer: 100; Schiedsrichter: Lisci (Gossau)
Sara Rupp (46. Sarina Loher); Rebekka Thoma, Janine Schindler, Laura Geering, Alina Thoma (70. Luisa Durot); Caroline Hardegger, Egzona Selimi (70. Noemi Wetter), Yasmine Beccarelli, Nina Schepis (55. Martina Klotz) ; Fränzi Sallmann, Laura Miladinovic
Das Team Bodensee-Rheintal bewies eine Riesenmoral und kehrte das Spiel gegen den FC Basel in den letzten acht Spielminuten zu seinen Gunsten. Es war ein hochklassiges und äusserst unterhaltsames Offensiv-Spektakel von zwei starken U-18 Teams, die sich nichts schenkten. Das entscheidende Tor erzielte Caroline Hardegger sechs Minuten vor Schluss.
Was für ein Startfurioso der Einheimischen. Schon nach 50 Sekunden zog Laura Miladinovic alleine aufs Tor der Baslerinnen zu. Aus kürzester Distanz hämmerte sie den Ball aber übers Gehäuse. Auch danach bestimmte das Heimteam das Spiel, scheiterte aber immer wieder am eigenen Unvermögen oder an der U-17 Nati-Hüterin Nadine Böni. Eigentlich völlig überraschend stand es nach vierzehn Minuten 0:1 für den FC Basel. Ansatzlos zog Alex Frei’s Schwester aus knapp 30 Metern ab und traf unter die Latte zum Führungstreffer. Das Spiel war nun richtig lanciert. In der 26. Minute brachte ein herrlicher Spielzug den Ausgleich für das Team B*R. Captainne Laura Geering bediente Laura Miladinovic, die weiter auf Egzona Selimi spielte. Die Stürmerin schoss zum verdient Ausgleich ein. In der 37. eine Schrecksekunde für das Heimteam. Die Baslerinnen nutzten eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft der Bützel-Elf beinahe aus. Die Lattenunterkante rettete für die bereits geschlagene Sara Rupp.
Druckvoll startete das Heimteam in die zweite Hälfte. Im Mittelpunkt stand die zur zwieten Halbzeit eingewechselte Fränzi Sallmann. Zuerst scheiterte sie an der hervorragend reagierenden Torhüterin (47.) und nur wenig später schob sie einen Ball auskürzester Distanz neben das Tor. In der 55. Minute schien der Führungstreffer perfekt. Caroline Hardegger zieht auf der linken Seite auf und davon. Ihr Schuss aus 25 Metern prallt an den Pfosten. Fränzi Sallmann kann erben, schiesst aber aus kürzester Distanz daneben. Darum in der 57. Minute der völlig überraschende Führungstreffer der Gäste. Ein weiter Ball erwischt die gesamte Hintermannschaft und mit einem eleganten Heber bezwingt die Basel-Stürmerin die herauslaufende Sarina Loher. Das Team B*R brauchte einige Zeit um diesen erneuten Rückstand zu verdauen. In der 70. Minute prüfte Laura Geering mit einem Schuss aus 23 Metern Nadine Böni im Gästetor. Fünf Minuten später hatte dann erneut die beste Spielerin auf dem Platz, Andrea Frei, den Matchball auf dem Fuss. Doch Sarina Loher rettete im Herauslaufen. Nun setzte Trainer Andreas Schmid auf volles Risiko, stellte auf ein 3-4-3 um. Dies sollte sich auszahlen. Acht Minuten vor Schluss gelang Laura Miladinovic mit einem Traumtor aus 28 Metern ins hohe Eck zum 2:2. Und nur zwei Minuten später zog Caroline Hardegger auf der linken Angriffsseite auf und davon und liess auch Böni im Basel-Tor mit einem Flachschuss in die entfernte Torecke keine Chancen. Was für ein Schlussspurt. Der Sieg gegen einen spielstarken FC Basel konnte nun ohne grössere Probleme über die Zeit gebracht werden.
Grasshopper Club Zürich - Team Bodensee-Rheintal 4:3 (1:2)
Spannender Spitzenkampf mit besserem Ende für GC
Nach 15 (!) Spielen in Serie oder seit dem 15. November 2009 musste das Team Bodensee-Rheintal wieder einmal eine Niederlage einstecken. Im dramatischen Spitzenkampf gegen die Grasshoppers aus Zürich setzte es auf dem GC-Campus in Niederhasli eine sehr unglückliche 3:4-Niederlage ab.
Das einheimische Team startete zunächst besser ins Spiel, ohne aber wirklich gefährlich zu werden. Nach neun Minuten war dann der Spitzenkampf so richtig lanciert. Egzona Selimi spielte der Stürmerin Laura Miladinovic den Ball perfekt in den Lauf. Diese lief in den Strafraum und liess der gegnerischen Torhüterin mit einem satten Schuss ins nahe Eck keine Abwehrchance. Es sollte drei Minuten später noch besser kommen – für die Gäste. Fränzi Sallmann traf zuerst die Latte, dann den Pfosten und zum Schluss wurde sie regelwidrig im Strafraum gelegt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Laura Miladinovic sicher. Und in der Folge hätte das Auswärtsteam das Skore eigentlich gar noch ausbauen müssen. Die beste Gelegenheit in der 36. Minute, als Stefanie Renn Laura Miladinovic über rechts lancierte. Ihre Flanke setzte Fränzi Sallmann mit einer Direktabnahme neben den Pfosten. Ein dummer Abwehrfehler nach einem GC-Eckstoss liess dann acht Minuten vor dem Pausenpfiff die Einheimischen erstmals jubeln. Fränzi Sallmann verlor den Ball am eigenen Fünfer und die GC-Stürmerin musste nur noch einschieben. Danach stand der Schiri mit einem Fehlentscheid im Mittelpunkt. Laura Miladinovic wurde von der hintersten Zürcherin von hinten gelegt. Statt Rot zog der Unparteiische nur den gelbe Karton. Der nachfolgende Freistoss brachte nichts ein.
Kurz nach Anpfiff zur zweiten Halbzeit ein weiteres Missgeschick mit Folgen. Carole Schmid deckt einen langen Ball ab. Torhüterin Sara Rupp zögert beim Rauslaufen und rennt in die eigene Abwehrchefin. Eine GC Stürmerin reagiert am schnellsten und schiesst ins verlassene Tor zum 2:2-Ausgleich ein. Es war ein Schock, doch die Gäste blieben auch danach das klar bessere Team mit den besseren Chancen. Laura Miladinovic zieht nach 65 Minuten alleine aufs GC-Tor zu, schliesst aber zu schwach ab. Die Torhüterin hält. Nach 66 Minuten – also im Gegenzug – fällt der Führungstreffer für die Zürcherinnen. Ein nicht sonderlich guter Weitschuss aus zwanzig Metern lenkte Sara Rupp ins eigene Tor ab. Nun stellten die Gäste auf ein 3-4-3 um und drückten vehement auf den Ausgleich. Zehn Minuten vor Schluss fällt ein Abpraller vor die Füsse von Noemi Wetter, die den Ball quer auf Egzona Selimi legt. Diese schiesst aus 14 Metern zum hochverdienten 3:3-Ausgleich ein. Doch kaum war der Jubel verstummt lag der Ball schon wieder im Tor des Team B*R. Ein Schlenzer aus 13 Metern konnte Sara Rupp nur noch ins eigene Tor abwehren. Die Entscheidung ? Nein. Nochmals zeigte der Gast Moral. Eine Minute vor Schluss legte die GC-Hüterin den Ball Laura Miladinovic pfannenfertig auf den Fuss. Doch die Stürmerin schloss eine sogenannte „Hundertprozentige“ zu hektisch ab. GC wurde in einem abwechslungsreichen und spannenden Spiel reichlich beschenkt. Das Team Bodensee-Rheintal hat sich an diesem Sonntag Mittag fast selbst geschlagen.
Ein wahres Feuerwerk zündete das Team Bodensee-Rheintal in den zweiten 45 Minuten gegen ein in der Defensive völlig überfordertes Team Aargau. Innerhalb einer halben Stunde gelangen 9 Tore zum Kantersieg.
Schon nach knapp einer Minute war das Spiel auf dem Bützel lanciert. Nach einem ersten Corner verfehlte Laura Geering per Kopf noch knapp. Der dritte Corner von Laura Miladinovic getreten brachte dann die frühe Führung für das Heimteam. Stefanie Renn legte den Ball quer zu Egzona Selimi, die den Ball flach einschob. Ein Freistoss der Aargauerinnen nach sechszehn Minuten führte zum überraschenden Ausgleich. Sara Rupp konnte den Ball nur noch ins eigene Tor ablenken. Die Staaderinnen brauchten einige Zeit um sich vom Schock zu erholen. Danach produzierte das Team B*R Chance um Chance. Aber sämtliche Gelegenheiten wurden zum Teil schon fast fahrlässig vergeben. Laura Miladinovic, Fränzi Sallmann und Laura Geering vergaben mindestens sechs sogenannte „Hundertprozentige“. So ging es mit einem für die Gäste sehr schmeichelhaften 1:1 in die Pause.
Entschlossen kam das Team Bodensee-Rheintal nach dem Tee auf den Platz zurück. Und nach 53 Minute zündete Janine Schindler mit einem Weitschuss-Tor aus 28 Metern ein einzigartiges, dreissig minütiges Feuerwerk. Drei Minuten nach dem Führungstreffer schickte Carole Schmid Laura Miladinovic auf die Reise, welche diesmal cool zum 3:1 einschoss. In der 60. Minute verwertete Laura Geering völlig freistehend mit dem Fuss einen Corner von Laura Miladinovic. Zwei Minuten später war wieder ein Eckball von Laura Miladinovic der Ausgangspunkt zu einem weiteren Treffer. Diesmal verwertete Egzona Selimi per Kopf zum 5:1. Und wieder nur zwei Minuten später war Laura Miladinovic selbst an der Reihe und schoss flach an der Torhüterin vorbei zum 6:1 ein. Janine Schindler lancierte in der 73. Minute, die kaum zu bremsende Laura Miladinovic, welche knallhart zum 7:1 traf. Zwei Minuten später traf dann auch endlich Fränzi Sallmann mit einem Schuss ins Lattenkreuz. Auch zwei Neulinge konnten sich in der Folge noch in die Torschützenliste eintragen. Noemi Wetter traf in der 78. Minute zum 9:1. Und den Schlusspunkt setzte - nach mustergültigem Querpass von Captain Fränzi Sallmann – Martina Klotz in der 83. Minute zum 10:1-Schlussresultat. Es war zum Schluss ein auch in dieser Höhe verdienter Erfolg in einem einseitigen Spiel.
Sara Rupp (46. Sarina Loher); Martina Klotz (60. Luisa Durot), Janine Schindler, Carole Schmid (70. Flavia Schmid), Caroline Hardegger; Stefanie Renn (60. Noemi Wetter), Egzona Selimi, Yasmine Beccarelli, Laura Geering; Laura Miladinovic, Fränzi Sallmann
Tore: 3. Egzona Selimi 1:0, 16. Team Aargau 1:1, 53. Janine Schindler 2:1, 56. Laura Miladinovic 3:1, 60. Laura Geering 4:1, 62. Egzona Selimi 5:1, 64. Laura Miladinovic 6:1, 73. Laura Miladinovic 7:1, 75. Fränzi Sallmann 8:1, 78. Noemi Wetter 9:1, 83. Martina Klotz 10:1
05.09.2010 ASC
Meisterschaftsspiel Mo, 30.08.2010
FC Rapperswil-Jona - Team Bodensee-Rheintal 0:2 (0:0)
Extrem einseitiges Spiel
Das neuformierte U-18 Team des FC Rapperswil-Jona hatte sich während der ganzen 90 Minuten Spielzeit ausschliesslich mit Defensivarbeit zu beschäftigen. Dass es zum Schluss nur 2:0 für den Gast vom Bodensee stand, ist auf die ideenlose und schwache Darbietung des Schweizer Meisters zurückzuführen.
Von Beginn weg waren an diesem tristen, verregneten und kühlen Montagabend auf dem Kunstrasenplatz in Jona die Rollen klar verteilt. Die Einheimischen verteidigten mit „Mann und Maus“ und die Gäste bestimmten das Spiel. Das Team Bodensee-Rheintal passte sich von Beginn weg punkto Ideen und Inspiration dem Niveau des Heimclubs aus Jona an. Einige Spielerinnen der U-18 B*R zogen einen ganz schwachen Tag ein. Trotz allem konnten beim Daueranrennen auf die Rapperswiler Festung einige hochkarätige Chancen erarbeitet werden, welche aber in der ersten Hälfte allesamt - zum Teil kläglich - vergeben wurden.
Acht Minuten nach Wideranpfiff fiel dann das erlösende Tor. Fränzi Sallmann zog unwiderstehlich in den Strafraum und hämmerte den Ball aus zwölf Metern ins Tor. Es war schon die Entscheidung. Denn das U-18 Team aus Rapperswil konnte während der ganzen 90 Minuten nicht eine Chance erarbeiten. Das Gästeteam hätte effektiv ohne Torhüterin anreisen können. Der Ballbesitz der Gäste lag bei rund 90 Prozent ! Fünf Minuten vor Schluss gelang Carole Schmid mit einem satten Flachschuss aus 18 Metern wenigstens noch ein zweiter Treffer. Dass der Schiedsrichter mindestens zwei Handselfmeter nicht pfiff passte an diesem Abend ebenso zum Spiel, wie der nicht verwandelte Foulpenalty (Fränzi Sallmann wurde im Strafraum gelegt) in der letzten Spielminute von Laura Geering.
Telegramm:
Sportanlage Grünfeld, Jona; Zuschauer : 60 ; Schiedsrichter: Good (Plons)
Sarina Loher (Sara Rupp); Rebekka Thoma (Luisa Durot), Janine Schindler, Carole Schmid, Alina Thoma (Noemi Wetter); Caroline Hardegger, Egzona Selimi, Fränzi Sallmann, Laura Geering; Laura Miladinovic, Martina Klotz (Stefanie Renn)
Der Start in die dritte U-18 Saison ist dem Team Bodensee-Rheintal geglückt. In einem unterhaltsamen und niveauvollem Spiel entschieden die Einheimischen das Match in der zweiten Halbzeit durch Tore von Carole Schmid, Egzona Selimi und Fränzi Sallmann.
Die Auswahl des Kantons Waadt zeigte von Beginn weg seine vorhandene Klasse. Das technisch stark beschlagene Team hatte in der ersten Halbzeit mehr Ballbesitz, kombinierte auch gut – aber nur bis zum gegnerischen Strafraum. Dort wirkten sie zu umständlich. Zudem waren die Einheimischen in der Defensive – wie gewohnt – gut organisiert und liessen keine Abschlüsse zu. So wurde Sara Rupp nur gerade mit ein paar Rückpässen beschäftigt. Und die Einheimischen? Sie hatten in der ersten Hälfte dann immerhin die klarste Torchance. In der 17. Minute flankte Laura Miladinovic zur Mitte und Caroline Hardegger schoss völlig freistehend aus wenigen Metern den Ball wuchtig über das Gehäuse.
Zur zweiten Hälfte starteten die Einheimischen dann deutlich besser ins Spiel. Und nach 58 Minuten war dann das erste Saisontor Tatsache. Youngster Stefanie Renn legte den Ball vor dem Strafraum quer auf Carole Schmid. Ihr Schuss aus 18 Metern senkte sich – leicht abgefälscht – genau ins Lattenkreuz zum vielumjubelten 1:0. Es war eine Vorentscheidung. Denn auch nach dem Tor änderte sich am Spielgeschehen nichts. Nach 65 Minuten musste zwar Sarina Loher erstmals ernsthaft eingreifen. Doch danach setzte das Team B*R nach. Daniela Renn vergab in der 73. Minute nach einer Hardegger-Flanke aus zehn Metern. Ein präziser Freistoss von Laura Miladinovic nach 76 Minuten lenkte die Gäste-Hüterin mirakulös über die Latte. Nur eine Minute dann die Vorentscheidung. Laura Miladinovic brachte einen Eckball auf den hinteren Pfosten, wo Egzona Selimi via Innenpfosten zum 2:0 traf. In den letzten drei Spielminuten überschlugen sich die Ereignisse. Nach einem Prellball drei Minuten vor Schluss stand eine Yverdon-Stürmerin alleine vor dem leeren Tor. Sie brachte es aber fertig den Ball an den Pfosten zu setzen. Im Gegenzug ein toller Konter der Einheimischen. Laura Miladinovic zog auf und davon und legte Fränzi Sallmann pfannenfertig zum 3:0 auf. Den Schlusspunkt in der letzten Spielminute in dieser attraktiven Partie setzte das Team Vaud. Aus 35 Metern zog eine Mittelfeldspielerin ab und traf ins Lattenkreuz zum 3:1.
Um 16.48 Uhr am Sonntag Nachmittag auf dem Sportplatz Bützel in Staad war es so weit. Das U-18 Team Bodensee-Rheintal feierte mit einem 5:1-Heimerfolg gegen das Team Aargau sensationell den Schweizer Meistertitel ! Dies nach einer imposanten und eindrücklichen Rückrunde mit elf Siegen und einem Unentschieden.
Es war zum Abschluss nochmals ein überlegener Auftritt des Team Bodensee-Rheintal gegen den Tabellen-Zehnten aus dem Aargau. Das Team setzte von Beginn weg das um, was der Trainer forderte. Nämlich druckvoll nach vorne zu spielen. So brannte es nach neun Minuten schon lichterloh vor dem Tor der Aargauerinnen. Drei verschiedene Spielerinnen versuchten sich hintereinander mit Torschüssen. Doch wurden alle irgendwie abgeblockt. Zwei Minuten später vergab Lena Bruderer aus wenigen Metern und in der 13. Minute zischte Nadine Fässlers Geschoss nur knapp am Tor vorbei. Nach einer Viertelstunde lancierte Fränzi Sallmann die glänzend aufgelegte Nadine Fässler, welche der Torhüterin aus kurzer Distanz keine Chance liess. Nach 20 Minuten schloss Egzona Selimi eine gute Ballstaffette mit einem Weitschuss aus 25 Metern an den Pfosten ab. Fünf Minuten später verfehlte Rafaela Bisquolm mit der Schuhspitze das 2:0 nur knapp. Nach einer halben Stunde war Fränzi Sallmann nur noch mit einem Foul im Strafraum zu stoppen. Den nachfolgenden Elfmeter verwandelte Laura Geering (13. Saisontor) souverän zum 2:0. Ein stehender Ball brachte dann das Team Aargau für kurze Zeit zurück ins Spiel. Sie verwandelten einen Corner per Kopf zum überraschenden Anschlusstreffer. Doch die Einheimischen reagierten postwendend. Nur eine Minute später lag der Ball bereits wieder im Tor der Gäste. Rafaela Bisquolm bediente Fränzi Sallmann, die nur noch einzuschieben brauchte. Es war ihr 15. Saisontreffer. Noch vor der Pause hatte dann Lena Bruderer noch eine Grosschance zum Ausbau der Führung. Sie verzog den Schuss leicht neben das Tor.
Das Spiel war bei grosser Hitze zur Halbzeit bereits entschieden. Die Aargauerinnen konnten nicht zusetzen, erspielten sich keine nennenswerte Chance mehr. Nach einer Stunde nochmals ein Effort von Nadine Fässler, welche alleine aufs Tor zog und der Torhüterin mit einem Flachschuss (Saisontor Nummer 11) keine Chance liess. Das war die endgültige (Meisterschafts)Entscheidung. Drei Minuten vor Schluss gelang auch noch Laura Miladinovic, nach herrlicher Vorarbeit von Caroline Hardegger, ein Tor. Es war ihr zwölfter Saisontreffer. Pech hatte die gleiche Spielerin noch zwei Minuten vor Schluss, als ihr Gewaltsschuss von der Latte zurückprallte. Es war ein Sieg, der bei einigermassen besserer Chancenauswertung um rund drei bis vier Tore höher hätte ausfallen können.
Mit dem Schlusspfiff fielen sich die Girls in die Arme. Es war geschafft. „We want it all – We want it now“, so hiess das Motto abgeleitet vom Queen-Song „I want it all“, das uns die ganze Rückrunde hin begleitete. In 24 Spielen erreichte das Team 18 Siege, 2 Unentschieden und musste nur vier Niederlagen einstecken. Das Team B*R kassierte am wenigsten Tore (20) und erzielte am meisten Treffer (76) aller 13 Teams in dieser Schweizer Meisterschaft. Ein Erfolg eines Aussenseiters gegen die Grossen wie FC Zürich, Grasshoppers Club, YB, FC St. Gallen oder FC Basel.
Team B*R: Sara Rupp (46. Sarina Loher); Rebekka Thoma (65. Luisa Durot), Yasmine Beccarelli, Carole Schmid, Romea Schefer (46. Alina Thoma); Lena Bruderer (46. Caroline Hardegger), Egzona Selimi, Rafaela Bisquolm (60. Adelina Isufi), Laura Geering (46. Laura Miladinovic); Nadine Fässler (75. Daniela Renn), Fränzi Sallmann
Tore: 15. Nadine Fässler 1:0, 31. Laura Geering (Foulpenalty) 2:0, 40. Team Aargau 2:1, 41. Fränzi Sallmann 3:1, 61. Nadine Fässler 4:1, 87. Laura Miladinovic 5:1 Bemerkungen: 20. Pfostenschuss Egzona Selimi, 78. Gelbe Karte Laura Geering (Foul), 88. Lattenschuss Laura Miladinovic
Andreas Schmid 27. Juni 2010
Meisterschaftsspiel So, 13.06.2010
FC Basel - Team Bodensee-Rheintal 1:1 (1:1)
In einem intensiven Fight teilen sich der FC Basel und Leader Team Bodensee-Rheintal die Punkte. Somit wurde die Meisterschafts-Entscheidung auf die letzte Runde vertagt. Im Heimspiel in vierzehn Tagen gegen das Team Aargau muss nochmals gepunktet werden um den Titel zu holen.
Um es vorweg zunehmen, das Team Bodensee-Rheintal war die stärke Mannschaft und hätte den Sieg verdient gehabt. Doch einerseits führte einer der ganz wenigen Abwehrfehler zum Gegentor und andererseits war die Chancenauswertung einfach mangelhaft. Zu Beginn starteten die Gäste sehr druckvoll und stellten die Basel-Defensive immer wieder vor Probleme. Nach 24. Minuten fällt der verdiente Führungstreffer. Zuerst scheitert Adelina Isufi noch alleine im eins gegen eins an der Basel-Torhüterin, dann spielt die gleiche Adelina Isufi mit einem Pass in die Tiefe Nadine Fässler frei, welche der Torhüterin nun keine Chance lässt.
Einer dummer Ballverlust führte aber nur sechs Minuten später zum überraschenden Ausgleich. Ueber die rechte Angriffsseite erkämpft sich eine Baslerin im Nachsetzen den Ball und kann zur Mitte flanken. Der Ball kommt zurück auf Höhe Sechszehner, wo eine Rot-Blaue den Ball unter die Latte befördert.
Die zweite Halbzeit ist eigentlich schnell erzählt. Es war Einbahn-Fussball in Richtung Basler-Tor. Das Team Rheintal-Bodensee wollte den Sieg erzwingen. Doch es sollte an diesem Sonntag einfach nicht sein. Laura Geerings Schuss verfehlte das Ziel knapp. Laura Miladinovic scheiterte aus wenigen Metern an der Torhüterin. Caroline Hardegger verzieht aus 14 Metern knapp. Nadine Fässlers Schuss wird von der Torhüterin entschärft. Und kurz vor Schluss übersah der ansonsten sehr gute junge Schiedsrichter auch noch ein Handspiel im Fünfer der Baslerinnen. Erst als die Gäste gegen Schluss noch mehr riskieren und auf ein 3-4-3 umstellen, kommen die Einheimischen zu Kontergelegenheiten, welche aber auch nicht ausgenützt werden. Es war nun das elfte Spiel in Folge ohne Niederlage (10 Siege und das heutige Unentschieden). Eine tolle Serie, die in vierzehn Tagen mit dem (überraschenden) Meistertitel gekrönt werden kann.
Team Bodensee-Rheintal - Team Kriens/LUwin 4:2 (1:1)
Zehnter Sieg in Folge - Tabellenführung ausgebaut
Bei brütender Hitze gewann das Team Bodensee-Rheintal auch das zehnte Rückrunden-Spiel in Serie. Ein Doppelschlag von Fränzi Sallmann kurz nach der Pause entschied die Partie. Es war ein hartes Stück Arbeit gegen einen aufsässigen und hart einsteigenden Gegner.
Im drittletzten Saisonspiel kamen die Innerschweizerinnen besser aus den Startlöchern. Nach zehn Minuten übernahm dann aber das Heimteam das Zepter. Und nach dreizehn Minuten konnten die Einheimischen bereits jubeln. Laura Miladinovic leitete einen weiten Ball per Kopf weiter zu Nadine Fässler, die alleine auf die Gästetorhüterin losziehen konnte. Souverän schob sie den Ball an der langen Keeperin vorbei ins Netz. Danach wollte das Team B*R unbedingt noch ein weiteres Tor drauflegen. Die beiden Stürmerinnen Nadine Fässler und Laura Miladinovic prüften die bis dann stark spielende Gäste-Hüterin bis zur 30. Minute einige Male. Nach einer halben Stunde ein toll geschossener Freistoss von Fränzi Sallmann aus rund 22 Metern. Die grossgewachsene Krienser Torhüterin konnte den Ball noch aus dem Lattenkreuz über die Latte lenken. Nur drei Minuten später scheiterte Claudia Stilz wiederum aus wenigen Metern an der Torfrau. Ein Konter in der gleichen Minute bescherte den überraschenden Ausgleich. Die Gäste konnten einen Flügellauf über die linke Angriffsseite mit einem scharfen Schuss aus rund zwanzig Metern abschliessen. Es war für die Gäste ein eher schmeichelhaftes Unentschieden zur Pause.
Es waren gerade mal vier Minuten gespielt als Fränzis Sallmann aus 30 Metern einfach mal draufhaute. Die Innerschweizer Torhüterin lenkte den Aufsetzer zum Entsetzen der Gäste ins eigene Tor. Und Fränzi Sallmann doppelte nur drei Minuten später nach. Ueber links drang sie in den Strafraum ein und ihr harter Schuss fand den Weg zur 3:1-Führung ins Tor. Es war die Vorentscheidung. Die Gäste konnten nicht reagieren. Das Team Bodensee-Rheintal nahm das Tempo etwas aus dem Spiel. Extrem stark war heute der Auftritt von Egzona Selimi. Die im zentralen Mittelfeld spielend Akteurin war die überragende Spielerin auf dem Feld. Die beste Gelegenheit danach um die Führung auszubauen hatte in der 73. Minute Claudia Stilz. Sie scheiterte alleine an der Gäste-Torhüterin. In der Schlussphase kam nochmals etwas Hektik auf. Die Krienserinnen riskierten jetzt noch etwas mehr und kamen in der 86. und 87. Minute zu zwei guten Möglichkeiten. Eine Minute vor Schluss dann der endgültige KO-Schlag für die Gäste. Carole Schmid lancierte die an der Mittellinie wartende Nadine Fässler, welche alleine auf das gegnerische Tor ziehen konnte und auch noch die Torhüterin ausspielte um ins verlassene Tor einzuschieben. Den Schlusspunkt setzte in der 92. Minuten noch der Schiedsrichter, indem er den Luzernerinnen noch einen Foulpenalty zugestand. Die Schützin liess Sarina Loher keine Chance.
Am nächsten Sonntag trifft das Team Bodensee-Rheintal im zweitletzten Spiel auswärts auf den FC Basel. Mit einem Sieg könnte der Meistertitel bereits eine Runde vor Schluss geholt werden.
Grasshoppers Club Zürich - Team Bodensee-Rheintal 0:1 (0:0)
Sieg im Spitzenkampf - Auch GC kann Team B*R nicht stoppen
Mit einer disziplinierten, kämpferischen wie auch spielerischen tadellosen Leistung errang das Team Bodensee-Rheintal im neunten Rückrundenspiel den neunten Erfolg! Der Sieg gegen den temporären Leader Grasshoppers Club Zürich fiel mit dem 1:0 gar zu knapp aus.
Gewarnt vor der Spielstärke der Zürcher Hoppers wurde diesen von Beginn weg nur wenig Raum gelassen um sich zu entfalten und ihr Spiel aufzuziehen. Die Gäste spielten aus einer sicheren Defensive schnell und druckvoll nach vorne. Nach zehn Minuten eine Schrecksekunde für das Team vom Bodensee. Eine schlechter Rückpass wurde zur Vorlage der Zürcherinnen. Doch die stark agierende Sarina Loher vereitelte einen Torerfolg der GC-Stürmerin mit einer gekonnten Abwehraktion. Das war es dann aber schon für die Grasshoppers. Jetzt kamen die Gäste zu einigen hochkarätigen Gelegenheiten. Nach einer Viertelstunde lenkte die Heim-Torhüterin einen Freistoss von Fränzi Sallmann über die Latte. Nur fünf Minuten später sorgte Claudia Stilz ebenfalls mit einem Freistoss für höchste Gefahr. Der Ball strich haarscharf über die Latte. Genau nach einer halben Stunde war die Reihe wieder an Fränzi Sallmann. Nach einem Doppelpass mit Mittelfeld-Regisseurin Laura Geering drang sie in den Strafraum ein, schob das Leder an der Torhüterin vorbei – an den Pfosten! Fünf Minuten vor der Pause sorgte Claudia Stilz mit zwei Aktionen für Aufsehen. Zuerst scheiterte sie nach einer 1 gegen 1 – Situation an der Torhüterin und danach setzte sie einen Freistoss aus 22 Metern an die Latte.
Die zweite Halbzeit verlief dann weniger ereignisvoll als noch die erste. Das Team Bodensee-Rheintal hatte das Spiel voll im Griff. In der 59. Minute strich ein Weitschuss von Claudia Stilz knapp über die Latte. In der 63. Minute dann endlich das erlösende und hochverdiente 1:0. Die agile Fränzi Sallmann konnte kurz vor dem Sechszehner auf der rechten Angriffsseite nur noch mit einem Foul gestoppt werden. Nadine Fässler brachte den Freistoss zur Mitte, wo Laura Geering den Ball zuerst annahm und dann aus kürzester Distanz einschoss. Bis zum Schluss konnten die Staaderinnen ohne grosse Mühe den Vorsprung verwalten. Einen Schuss in der zweitletzten Minuten konnte Sarina Loher gekonnt entschärfen.
Tor: 63. Laura Geering 0:1; Bemerkungen: 30. Pfostenschuss und 41. Lattenschuss Team B*R; 43. gelbe Karte GC
30.05.2010
Meisterschaftsspiel So, 16.05.2010
Team Bodensee-Rheintal - FC Thun/Worb 5:0 (3:0)
Klarer Erfolg in einseitigem Spiel
Auch im achten Rückrundenspiel blieb das Team Bodensee-Rheintal ohne einen Punktverlust und feierte den achten Sieg in Serie. Das Tabellenschlusslicht aus Thun hatte keine Chance und unterlag deutlich mit 0:5 beim Leader Team Bodensee-Rheintal.
Das Spiel musste kurzfristig vom nicht bespielbaren Bützel in Staad auf den Kunstrasenplatz nach Tübach verlegt werden. Und von Beginn weg war die Rollenverteilung klar. Die Gäste aus dem Kanton Bern beschränkten sich die ganze Spieldauer hin aufs Verteidigen. Ihr Respekt vor dem Tabellenführer war sichtlich erkennbar. Dies machte die Aufgabe für das Team B*R verständlicherweise nicht einfacher. Es dauerte eine Viertelstunde lang bis die ersten guten Aktionen zu verzeichnen waren. In der 16. Minute scheiterte Egzona Selimi völlig alleine gleich zwei Mal an der starken Gäste-Torhüterin. Fränzi Sallmann und nochmals Egzona Selimi vergaben in der Folge beste Gelegenheiten. In der 24. Minute war dann die verdiente Führung perfekt. Eine Hereingabe von Nadine Fässler schloss Egzona Selimi aus der Drehung flach ab. Ein eher verunglückter Fässler-Weitschuss wurde in der 36. Minute zu einem tückischen Aufsetzer und fand den Weg zum 2:0 ins Tor. Fünf Minuten vor der Pause konnte Stürmerin Nadine Fässler nur noch mit einem Foul im Strafraum gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Laura Geering sicher zum 3:0.
Gleiches Spielgeschehen nach dem Pausentee. Die Gäste beschränkten sich weiter auf ihre Defensivarbeit. Sarina Loher, Torhüterin des Team B*R hatte einen sehr geruhsamen Nachmittag, musste nicht einen Torschuss halten! Das sehr einseitige Spiel war schon in der Pause entschieden. Die Offensiv-Abteilung der Einheimischen tat sich gegen das Thuner Bollwerk schwer. Zwei schöne Tore gab es dann aber doch noch zu beklatschen. Es waren die Treffer zwei und drei von Nadine Fässler. In der 58. Minute verwertete sie ein tolles weites Zuspiel von Caroline Hardegger aus 10 Metern und acht Minuten vor Schluss knallt sie den Ball aus 16 Metern zum Schlussresultat von 5:0 unhaltbar ins Tor. Es war ein hochverdienter Erfolg in einem durchschnittlichen Spiel, in dem das Heimteam nicht gefordert wurde.
SIEG IM DERBY – TEAM BODENSEE-RHEINTAL NEUER LEADER
Das Team Bodensee-Rheintal ist auch vom FC St. Gallen nicht zu stoppen. Die Staaderinnen gewannen das Derby absolut verdient mit 2:0. Zwei herrliche Kopfballtore entschieden das Spiel innert den ersten zwanzig Spielminuten. Mit dem sechsten Sieg im sechsten Rückrundenspiel setzte sich das Team B*R auch an die Tabellenspitze der nationalen U-18 Meisterschaft.
Das Selbstvertrauen war bei den Gästen vom Bodensee sichtlich von Beginn weg vorhanden. Was nicht selbstverständlich war, fehlten doch wegen Verletzungen und Abwesenheiten einige Stammspielerinnen. Nicht desto Trotz war es das Team Bodensee-Rheintal, welches besser und dynamischer ins Spiel startete. In der achten Minute der erste Kopfballtreffer. Fränzi Sallmann brachte einen Freistoss von der rechten Angriffsseite aus rund 30 Metern in den Strafraum. Laura Miladinovic stand goldrichtig und köpfte wuchtig zur frühen Führung ein. Die Staaderinnen blieben die bissigere und willigere Mannschaft. Ein Eckball in der 19. Minute führte bereits zum 2:0. Dieses Mal war Laura Miladinovic die Vorbereiterin. Egzona Selimi bewies ihre Kopfballstärke und skorte nach einer langen Durststrecke endlich wieder. Sie verdiente sich diesen Treffer mit ihrer enormen Laufarbeit redlich. Kaum Arbeit für Torhüterin Sara Rupp in dieser ersten Hälfte. Die Einheimischen wirkten gehemmt und hatten dem neuen Tabellenführer nicht viel entgegen zu setzen.
Nach der Pause plätscherte das Spiel so dahin. Die St. Gallerinnen versuchten zwar anzutreiben, blieben aber sehr ineffizient und immer wieder hängen. Die beste Gelegenheit hatten sie in der 63. Minute als Niki Tobler nach einem Steilzuspiel nur knapp an der aufmerksamen Sarina Loher scheiterte. Ein Rundschlag von Sarina Loher in der Schlussphase sorgte noch einmal für etwas Aufregung – für mehr nicht. Die Staaderinnen blieben stets mit ihren Kontern sehr gefährlich, verpassten aber die endgültige Entscheidung auch. Souverän spielten sie den Match über die Zeit. Bemerkenswert die tadellose Leistung der Defensive. Unter der Führung der ruhig und abgeklärt aufspielenden Laura Geering blieb der jüngste Mannschaftsteil auch diesmal ohne Gegentreffer.
Am Sonntag wird die englische Woche abgeschlossen. Nach den beiden Erfolgen gegen den FFC Zuchwil 05 und dem FC St. Gallen, gastiert um 13.45 Uhr der FCF Rapid Lugano auf dem Sportplatz Bützel in Staad.
Team B*R: Sara Rupp (46. Sarina Loher); RebekkaThoma, Laura Geering, Yasmine Beccarelli, Alina Thoma; Fränzi Sallmann, Laura Miladinovic, Rafaela Bisquolm, Romea Schefer; Adelina Isufi (36. Angelina Maldoner / 75. Daniela Renn), Egzona Selimi
Tore: 8. Laura Miladinovic 0:1, 19. Egzona Selimi 0:2
21.04.2010 ASC
Hier noch ein Bericht von FC SG-Korrespondent Tom Wunder (www.nost-ff.ch):
St. Gallens Frust im Derby - FC St. Gallen U18 - Team B*R U18 0:2 (0:2), 21.04.2010.Die Einheimischen starteten nicht schlecht in die Partie, sie versuchten über die rechte Seite von Helen Nauer Druck zu erzeugen. Jedoch zeigte sich schon zu jenem Zeitpunkt, dass die Seeländerinnen technisch überlegen sind, machten sie doch die Räume immer wieder geschickt zu. Den ersten Warnschuss ging dann auch von Gästen aus, Janine Koretic hielt aber problemlos. Praktisch im Gegenzug drückte Nadja Eisenhut aus rund 20 Metern ab, doch die Staader-Keeperin konnte den Gegentreffer mit einem komischen Reflex verhindern. Mit der verletzungsbedingten Auswechslung von Helen Nauer nahm das Unheil seinen Lauf. Kurz darauf erhielten Staad aus linker Position einen Freistoss zugesprochen. Nach einer schönen Flanke nickte Laura Miladinović die Gäste völlig freistehend in Front. Dieser Gegentreffer lähmte die Gallusstädterinnen komplett, das Team Bodensee-Rheintal hatte die Partie fortan im Griff. Knapp 10 Minuten später kamen die Gäste vom Bodensee zu ihrem ersten Eckball. Diesen trat Laura Miladinović genau auf den Kopf von Egzona Selimi, welche den Ball an der chancenlosen Janine Koretic zum 0:2 vorbeinickte. Das Abwehrverhalten bei diesen beiden Gegentoren war schlichtweg ungenügend. Somit war die Partie nach knapp 20 Minuten praktisch entschieden, denn am Spielgeschehen änderte sich nichts; St. Gallen konnte nicht, Bodensee-Rheintal musste nicht. Das Spiel flachte völlig ab, wie schon beim Hinspiel vom vergangenen September. Es ging also mit einem 0:2-Rückstand in die Halbzeitpause. Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist rasch erzählt, Staad hatte das Spiel weiterhin in der Hand, es kam jedoch auf beiden Seiten zu einigen Torchancen. Topskorerin Nici Tobler vergab zwei Grosschancen, beide Bälle verschwanden irgendwo im St. Galler Nachthimmel. Auf der Gegenseite vergaben die Staaderinnen den endgültigen Todestoss der Espen-Küken. Sie scheiterten entweder am eigenen Unvermögen oder an der starken Janine Koretic, die neben der zur Pause eingewechselten Melina Salaorni, an diesem Abend klar beste St. Gallerin war. Kurz vor dem Ende schlug die Gäste-Torfrau über den Ball, die sich bietende Chance vergab wiederum Nici Tobler. Dann erlöste der Unparteiische die Spielerinnen und pfiff die Partie pünktlich ab. Erstmals konnte ein Team in diesem Derby beide Spiele in einer Saison gewinnen. Staad (neuer Leader!) war keineswegs überlegen, aber man muss neidlos anerkennen, dass sie im Stile einer Spitzenmannschaft aufgetreten sind. Die Espen hingegen hatten sich, wie auch vor dem letzten Duell, viel vorgenommen und standen am Ende wieder mit leeren Händen da. (tw) Aufstellung: Koretic; Rohner, Ruckstuhl, Prodecca, Salzmann (46' Salaorni); Nauer (09' Nägele, (61' Böni)), Carpanese, Eisenhut (86' Odermatt), Weder (C); Tobler, Bojić.Bemerkungen: 09' Nauer (verletzt ausgeschieden), Fehr (rekonvaleszent), Iseli (nicht im Aufgebot).
Meisterschaftsspiel So, 18.04.2010
Team Bodensee-Rheintal - FFC Zuchwil 05 2:1 (1:1)
Ein langes Anrennen auf das Gäste-Tor wurde in der 73. Minute durch ein Tor von Adelina Isufi mit dem verdienten Sieg belohnt.
Die Startphase hatte es in sich. Die Gäste aus dem solothurnischen Zuchwil wurden vehement in die Abwehr gedrückt und es schien nur eine Frage der Zeit bis ein Tor für das Team Bodensee-Rheintal gelingen würde. In der ersten Viertelstunde erarbeiteten sich die Einheimischen Chance um Chance. Immer wieder wurde schnelle Angriffe Richtung Zuchwil-Tor vorgetragen. Und immer wieder reagierte die äusserst starke Torhüterin gut. In der achten Minuten war dann aber auch sie geschlagen. Laura Miladinovic traf nach einem starken Pass von Laura Geering in die Tiefe aber mit ihrem wuchtigen Abschluss nur die Lattenunterkante. In der 33. Minute legte sich Capitainne Fränzi Sallmann den Ball für einen Freistoss aus rund 25 Metern zurecht. Der scharf getretene Flatterball glitt der Gäste-Hüterin durch die Hände zum hochverdienten Führungstreffer. Danach liessen die Einheimischen etwas nach. Nach 48 Minuten ertönte statt des eigentlich längst fälligen Pausenpfiffs ein Penaltypfiff. Eine der Zuchwil-Stürmerinnen kam im Strafraum ins Straucheln. Sarina Loher ahnte die Ecke, konnte den Ball aber nur noch ins eigene Tor lenken. Ein für die Gäste sehr schmeichelhaftes Unentschieden zur Pause.
Die zweite Halbzeit sollte zu einem dauernden Anrennen werden für das Team B*R. Zuchwil stellte sich jetzt besser ein auf das schnelle Flügelspiel der Einheimischen. Sie zogen sich mit fast allen Spielerinnen zurück und verteidigten sich nun sehr geschickt, machten die Räume eng. Die Staaderinnen fanden lange kein Rezept um die Festung zu knacken. Es brauchte dann einen Energie-Anfall der äusserst stark aufspielenden Fränzi Sallmann. Siebzehn Minuten vor Schluss zog sie unbeirrt von der Mittellinie bis in den gegnerischen Strafraum und legte Adelina Isufi den Ball pfannenfertig auf. Diese schoss flach ins Tor zum 2:1-Siegtreffer. Zum Schluss musste noch etwas gezittert werden, als in der gesamthaft 96.(!) Spielminute die Torhüterin der Zuchwilerinnen mit einem Kopfball nach Corner nur knapp über das Tor von Sara Rupp köpfte.
Team YB/Seeland - Team Bodensee-Rheintal 0:1 (0:0)
VIERTER ERFOLG IN FOLGE - SIEG IM SPITZENSPIEL
Die Siegesserie der U18 Bodensee-Rheintal hält weiter an. Auch das zweite Spitzenspiel innert vierzehn Tagen konnte gewonnen werden. Nach dem Sieg vor Ostern gegen den Leader FC Zürich (4:2) gewannen die Girls auch das Auswärtsspiel gegen das Viertplatzierte Team YB/Seeland mit 1:0.
Das Spiel vom Sonntag war der Abschluss einer intensiven Woche. Denn das Team weilte vom 3. bis 10. April in Lara/Antalya und erlebte ein tolles und doch strenges Trainingslager bei besten Bedingungen in der sonnigen Südtürkei. So wirkte das Team B*R doch nicht so spritzig wie gewohnt und brauchte eine gewisse Anlaufzeit bis es ins Spiel kam. Die erste Gelegenheit hatten die Einheimischen. Nach rund einer Viertelstunde scheiterte die Berner Stürmerin aus wenigen Metern an Sara Rupp. Die Gäste hatten ihre besten Gelegenheiten durch Laura Miladinovic. Zuerst verzog sie aussichtsreich aus 16 Metern knapp. Danach gelang ihr Abschlussversuch mittels Weitschuss ein wenig zu hoch. Ansonsten war das Spiel in der ersten Halbzeit ziemlich ausgeglichen und spielte sich vornehmlich im Mittelfeld ab. Beide Teams bekundeten Mühe mit dem holprigen Terrain in Walperswil, sodass die zahlreichen Zuschauer kaum flüssige Spielzüge zu sehen bekamen.
Nach der Pause kam das Team B*R zielstrebig aufs Feld zurück und erzeugte gleich Druck auf das Tor der Einheimischen. Nach vier Minuten stand Lena Bruderer alleine vor der YB-Hüterin. Ihren Flachschuss aus 12 Metern konnte diese aber halten. Und nur eine Minute später tankte sich Fränzi Sallmann bis in den Strafraum durch. Aus spitzem Winkel scheiterte auch sie an der Torhüterin. In der 52. Minute fiel der entscheidende Treffer. Fränzi Sallmann’s zog einen Freistoss auf Höhe des Fünfers. Laura Miladinovic irritierte die Gegenspielerin, welche den Ball ins eigene Tor ablenkte. Die Reaktion der Bernerinnen blieb weitgehenst aus. Die Gäste-Abwehr spielte auch in diesem Spiel äusserst solide. Die einzige Torgelegenheit für die YB war erst eine Viertelstunde vor Schluss zu notieren. Jedoch schloss eine YB-Stürmerin etwas überhastet aus 12 Metern zu schwach ab. Die Einheimischen nahmen jetzt mehr Risiken auf sich, ohne dass aber etwas Zählbares rausschaute. Im Gegenteil das Gästeteam hatte nun Platz zum Kontern und vergab noch beste Gelegenheiten. Egzona Selimi zog in der 82. Minute alleine auf die Torhüterin zu, vertendelte aber. Pech hatte Lena Bruderer fünf Minuten vor Schluss, als ihr Schuss an den Pfosten prallte. Den Nachschuss vergab Egzona Selimi aus kürzester Distanz. Es war zum Schluss ein Arbeitssieg. Das Team Bodensee-Rheintal zog aber verdient als Sieger vom Feld, war die aktivere und zielstrebigere Mannschaft.
Nach diesem vierten Sieg in Folge in der Rückrunde blieb das Team B*R auf dem ausgezeichneten zweiten Platz. Am nächsten Sonntag um 15.00 Uhr kann auf dem Bützel der FFC Zuchwil zum nächsten Meisterschaftsspiel empfangen werden.
Team B*R: Sara Rupp (46. Sarina Loher); Rebekka Thoma, Yasmine Beccarelli, Carole Schmid, Romea Schefer; Egzona Selimi, Lena Bruderer, Laura Geering, Fränzi Sallmann; Adelina Isufi (61. Angelina Maldoner), Laura Miladinovic (75. Luisa Durot)
Tor: 52. Eigentor YB 0:1
11.04.2010 ASC
Meisterschaftsspiel So, 28.03.2010
Team Bodensee-Rheintal - FC Zürich 4:2 (0:1)
SIEG IM SPITZENSPIEL
Das Team Bodensee-Rheintal fügte in einem tollen und spannenden Spiel dem Leader FC Zürich die erste Saisonniederlage zu. Die Staaderinnen überzeugten mit einer starken Mannschaftsleistung und gewannen absolut verdient mit 4:2.
Die zahlreichen Zuschauer (ca. 120) wurden auf dem Bützel von Beginn weg bestens unterhalten. Die Einheimischen drückten stark aufs Tempo und brachten die Gäste-Abwehr schon früh immer wieder in Verlegenheit. Nur die Torabschlüsse liessen zu wünschen übrig. Zu überhastet und zu schwach waren die Schüsse aufs Tor der Zürcherinnen. So ganz entgegen dem Spielverlauf führten die FCZ-Frauen nach 32 Minuten. Nach einem Foul kurz vor der Strafraumgrenze von Yasmine Beccarelli an der gegnerischen Stürmerin, konnten die Zürcherinnen einen Freistoss treten. Alicia Brandenberger schoss hart, sodass Sara Rupp den Ball nur noch ins eigene Tornetz ablenken konnte. Die Einheimischen reagierten vehement auf den Rückstand. Sie drückten weiter aufs Tempo und waren dem Ausgleich nach einem Eckball von Fränzi Sallmann in der 37. Minute sehr Nahe. Laura Miladinovic’s Kopfball landete auf dem Tornetz. Mit einer – für die Gäste – schmeichelhaften Führung gings zum Pausentee.
Und das Team powerte nach der Pause unverdrossen weiter. Nur eine Minute war gespielt als Lena Bruderer völlig freistehend aus rund 16 Metern verzog. Weitere zwei Minuten später war dann der Ausgleich perfekt. Laura Geering verwertete Lena Bruderer’s Eckball per Kopf zum hochverdienten und vielumjubelten Ausgleichstreffer. Doch quasi im Gegenzug die erneute Führung für den FCZ. Barla Deplazes profitierte von einer ungenügenden Abwehr und bezwang Sarina Loher mit einem platzierten Weitschuss zur erneuten Führung. Doch jetzt kam die beste Phase der Einheimischen. Nur fünf Minuten später glich Fränzi Sallmann nach Zuspiel von Lena Bruderer erneut aus. Das klar überlegene Team Bodensee-Rheintal schnürte die Gäste nun richtiggehend in ihre eigene Platzhälfte ein. In der 58. Minute scheiterte Fränzi Sallmann nach einem weiten Zuspiel von Carole Schmid noch an der Torhüterin. Eine Minute später dann endlich der verdiente Führungstreffer. Laura Miladinovic spielte zur Mitte auf Laura Geering, die nur noch einzuschieben brauchte. Die Staaderinnen blieben weiter am Drücker, wollten die endgültige Entscheidung. Egzona Selimi tankte sich in der 72. Minute unwiderstehlich über rechts durch, drang in den Strafraum und Nadine Fässler konnte ihr Zuspiel aus kürzester Distanz zum 4:2 verwerten. Die Gäste hatten absolut nichts mehr entgegenzusetzen. Ihre Kräfte schwanden, während die Einheimischen ihrem hohen Tempo keinen Tribut zollen mussten, nein sie zogen es bis zum Schluss durch. Egzona Selimi hätte noch erhöhen können doch klatschte ihr Schuss in der 74. Minute ins Aussennetz und acht Minuten vor Schluss verfehlte sie eine Hereingabe von Nadine Fässler nur ganz knapp.
Es war ein hochverdienter Erfolg des Team Bodensee-Rheintal in diesem Spitzenkampf. Erstmals in dieser Saison musste der FCZ als Verlierer vom Platz. Das Team B*R überzeugte mit einer sehr guten Defensivleistung, temporeichem und technisch gutem Fussball und war dem Gegner auch konditionell überlegen. Nach drei Siegen in Folge in dieser Rückrunde reist nun das erweiterte U18-Team (26 Juniorinnen und 6 Betreuer) am Samstag für eine Woche nach Antalya in die Südtürkei ins Trainingscamp.
Michael Aeschbacher (Trainer FCZ): „Es war ein verdienter Erfolg des Team B*R. Sie waren heute eindeutig die bessere Mannschaft.“
Andreas Schmid (Trainer B*R): „Wir konnten das Tempo von Beginn bis zum Schluss durchziehen und haben absolut verdient gewonnen. Toll die Reaktionen auf die beiden Rückstände. Das gelingt nur mit einer tollen Teamleistung. Kompliment an unsere Mannschaft!“
FC Schlieren/YF Juventus – Team Bodensee-Rheintal 0:3 (0:3)
ZU KNAPPER AUSWÄRTSSIEG
Auch das zweite Rückrundenspiel konnte das Team B*R für sich entscheiden. Eine erste, ansprechende Halbzeit genügte gegen das Schlusslicht aus Zürich. Der nie gefährdete Auswärtssieg von 0:3 stand bereits zur Pause fest.
Die Gäste vom Bodensee hatten von Beginn weg das Spiel und Gegner im Griff. Es dauerte dann auch nicht lange bis der Ball im Netz der Zürcherinnen lag. Nach acht Minuten landet ein weiter Auskick von Sarina Loher bei Stürmerin Laura Miladinovic, die den Ball an- und mitnahm und an der Torhüterin vorbei flach und gezielt einschoss. Das Team B*R blieb weiter am Drücker. Nach rund zwanzig Minuten hatte Adelina Isufi mit einem Schuss aus 18 Metern Pech. Der Pfosten verhinderte den zweiten Treffer. In der 26. Minute die schönste Aktion des Spiels: Sabrina Petriella spielte einen weiten Ball auf Fränzi Sallmann. Diese nahm den Ball perfekt an und schoss in aus 20 Metern ins obere entfernte Toreck zur 2:0-Führung. Nochmals Pech dann nach einer halben Stunde, als Laura Miladinovic die Torhüterin umspielt und den Ball an den Pfosten setzt. Besser machte es die Stürmerin in der 35. Minute. Laura Geering setzt sich rechts durch. Ihre Hereingabe zur Mitte verwandelte Laura Miladinovic aus wenigen Metern flach zum 3:0.
In der zweiten Halbzeit liess das Team B*R einerseits den nötigen Biss und andererseits auch die nötige Laufbereitschaft vermissen. Das Niveau des Spiels sank merklich. Das bescheidene Heimteam konnte die Gäste nie echt beunruhigen und kam während des ganzen Spiels zu keiner Torchance. Somit blieb es bei einem weiteren zu Null – Sieg für das Team B*R. Gelegenheiten um das Resultat zu erhöhen waren trotz schwächerem Auftritt doch noch genügend da, doch wurden alle - zum Teil kläglich - vergeben.
Am nächsten Sonntag kommt es um 13.30 Uhr auf dem Bützel (Staad) zu einem echten Spitzenkampf. Das drittplatzierte Team Bodensee*Rheintal (14 Spiele 28 Punkte) empfängt den Leader und Schweizer Meister FC Zürich (13 Spiele 31 Punkte).
Tore: 8. Laura Miladinovic 0:1, 26. Fränzi Sallmann 0:2, 35. Laura Miladinovic 0:3
21.03.2010 ASC
Meisterschaftsspiel So, 07.03.2010
FC Yverdon Féminin - Team B*R 0:4 (0:2)
START NACH MASS – 4:0-AUSWÄRTSERFOLG GEGEN YVERDON
Toller Start in die Rückrunde für die U-18 Bodensee-Rheintal. Mit einem klaren 4:0-Erfolg im Stade Municipal in Yverdon kehrte das Team in die Ostschweiz zurück.
Es bliess ein eiskalter böiger Wind im Stadion des Challenge-League Clubs von Yverdon. Ansonsten konnte aber auf einem äusserst guten Rasenplatz gespielt werden. Die Platzwahl wurde gewonnen und so starteten die Gäste mit dem Rücken im Wind furios ins Spiel. Es lief wie geplant. Und nach und nach kam das Team B*R immer besser ins Spiel. Die ganz grossen Chancen blieben bis zur 28. Minute aus. Dann trat Nadine Fässler einen Freistoss aus 25 Metern Richtung Yverdon-Tor. Die Hüterin konnte den Ball nur ungenügend abwehren, Karin Bernet stand zur Stelle und schoss aus wenigen Metern ein. Nur vier Minuten später doppelten die Ostschweizerinnen nach. Ausgangspunkt war wiederum Nadine Fässler, die rechts durchlief. Ihre scharfe, flache und genaue Hereingabe schloss die heranstürmende Laura Miladinovic mit dem 0:2 ab. Die Gäste blieben weiter am Drücker, hatten aber mit ihren Abschlussversuchen vor der Pause kein Glück mehr. Mit einem eher zu knappen 0:2 gings in die Halbzeit-Pause. Die Einheimischen hatten keine einzige Torchance zu verzeichnen.
Um es gleich vorwegzunehmen, auch in der zweiten Spielhälfte wirkte die Abwehr des Team B*R sehr souverän und kam Hinten kaum in Verlegenheit. Und gegen Vorne lief es trotz dem Gegenwind flüssig. Ein mustergültig vorgetragener Angriff über die linke Seite brachte nach 65 Minuten die endgültige Entscheidung. Lena Bruderer lancierte Laura Geering, welche auf und davon zog, den Ball zur Mitte brachte, wo Laura Miladinovic goldrichtig stand und mit ihrem Doppelpack flach aus zehn Metern zum 0:3 traf. In der 77. Minute war die rechte Angriffsseite an der Reihe. Caroline Hardegger lancierte Nadine Fässler, welche unwiderstehlich in den Strafraum eindrang und auch eiskalt an der unsicheren Torhüterin vorbei zum Schlussresultat von 0:4 einschoss. Yverdon war zu keiner Zeit in der Lage die aufsässigen Gäste zu beunruhigen. Im Gegenteil hätte das Skore – vor den Augen des U-17 Nati-Trainers Walter Späni - zum Ende nach diversen vergebenen hochkarätigen Gelegenheiten noch deutlicher ausfallen können. Ein hochverdienter Starterfolg zur Rückrunde.
Telegramm: Stade Municipal Yverdon, Schiedsrichter : Alves Tavares (Lausanne)
Sara Rupp (46. Sarina Loher); Caroline Hardegger (70. Daniela Renn), Yasmine Beccarelli, Carole Schmid, Lena Bruderer; Laura Geering, Karin Bernet, Egzona Selimi (70. Adelina Isufi), Nadine Fässler; Laura Miladinovic, Fränzi Sallmann
Tore: 28. Karin Bernet 0:1, 32. Laura Miladinovic 0:2, 65. Laura Miladinovic 0:3, 78. Nadine Fässler 0:4
07.03.2010 ASC
Meisterschaftsspiel So, 15.11.09
Team Aargau - Team B*R 3:2 (2:0)
ZUM SCHLUSS OHNE GLÜCK IN AARAU
Das physisch und altersmässig klar überlegene Heimteam erwischte den besseren Start in dieses letzte Vorrundenspiel auf dem Kunstrasenplatz Schachen in Aarau. Schon nach sechs Minuten lag der Ball im Tor des Team Bodensee-Rheintal. Die Zuordnung stimmte nach einem Corner der Aarauerinnen nicht. Eine der grossgewachsenen Spielerinnen köpfte aus wenigen Metern wuchtig in die Maschen. Die Reaktion der Gäste blieb nicht aus. Fünf Minuten später kam Egzona Selimi einen Schritt zu spät nach einer Hereingabe von Nadine Fässler. Ein weiterer stehender Ball brachte nach 18 Spielminuten die 2:0-Führung für das Team Aargau. Den Ball aus vierzig Metern verwandelte die zu wenig eng bewachte Aarau-Stürmerin direkt und unhaltbar. Nach einer halben Stunde die noch gefährlichste Szene in der ersten Halbzeit. Eine einheimische Verteidigerin lenkte einen Eckball von Nadine Fässler an den eigenen Pfosten. Das Team B*R hatte insbesondere in der ersten Halbzeit grundsätzlich einige Mühe mit der Gangart der Aargauerinnen, welche mehr auf ihre Physis, denn auf das Fussballerische setzten.
Toller Start in die zweite Hälfte für die Gäste. Nach nur drei Minuten fällt der Anschlusstreffer. Egzona Selimi zieht allein auf die gegnerische Torhüterin zu, verhaspelt sich, kann aber den Ball im Liegen noch weiterleiten auf Daniela Renn, die eiskalt einschiesst. Die Aarauerinnen waren nun unter Dauerdruck und konnten sich kaum mehr aus ihrer Spielhälfte lösen. Und um es vorwegzunehmen, sie kamen in der ganzen zweiten Spielhälfte neben einem harmlosen Schuss in die Arme von Torhüterin Sara Rupp nur noch zu einem Torschuss. Doch der fand den Weg ins Tor zum 3:1 (51.). Bezeichnend, dass es wieder ein stehender Ball war. Eine Aarauerin lief in den scharf getretenen Eckball einfach hinein und traf. Das schockierte zwar die Gäste, doch sie reagierten vehement. In der 63. Minute schien der Anschlusstreffer perfekt. Doch Nadine Fässler´s Schuss knallte an die Latte. In der 66. Minute war er dann aber perfekt. Ein Corner von Nadine Fässler fand den Weg auf die aufgerückte Carole Schmid, welche wuchtig ins Netz traf. Jetzt setzte das Team Bodensee-Rheintal zu einem wahren Sturmlauf an. In der 68. Minute setzte Lena Bruderer einen Weitschuss ganz knapp über die Latte. Wiederum Lena Bruderer verzog fünf Minuten später aus fünfzehn Metern knapp. In der 74. Minute wehrte die gegnerische Torhüterin einen satten Schuss von Nadine Fässler nur mit Mühe in Corner ab. Vierzehn Minuten vor Schluss fasst sich Karin Bernet ein Herz. Ihr Schuss aus zwanzig Metern kratzt an der Lattenoberkante. Noch fünf Minuten zu spielen und immer noch Einbahn-Fussball Richtung Aarau-Tor. Da zieht Lena Bruderer alleine auf die Torhüterin zu. Aber sie scheitert aus wenigen Metern. In der letzten Spielminute noch einmal ein Effort von Nadine Fässler. Sie zieht allein aufs Tor, wird aber vor dem Sechszehner regelwidrig gelegt. Ihr Freistoss verfehlt das Ziel knapp.
Es sollte heute einfach nicht sein. Nicht nur ein Remis, gar ein Vollerfolg wäre möglich und verdient gewesen. Die Einheimischen wurden auch während des ganzen Spiels nie gebüsst (keine Karte, welche eine Zeitstrafe bedeutet hätte) für ihr zum Teil überhartes Einsteigen. Sie spielten ihre körperliche Überlegenheit aus, was einige jüngere und kleingewachsenere Spielerinnen sichtlich hemmte. Trotzdem eine tolle Vorrunde des jungen Teams, das mit dem vierten Zwischenrang in die Winterpause geht.
Das war eine klare Angelegenheit gegen den Tabellensechsten aus Basel. Schon nach zwanzig Minuten war die Partie entschieden und das Team B*R feierte den siebten Sieg im elften Spiel.
Nach acht Minuten weckten die Baslerinnen die Einheimischen mit einer vergebenen Chance. Und um es gleich vorwegzunehmen, es blieb die beste und einzige Torchance der Gäste im ganzen Spiel. Danach setzte das Team B*R den Gegner unter Druck. Gekonnt setzte sich Karin Bernet nach zwölf Minuten in Szene. Ihr Distanzschuss aus rund 30 Metern passte genau über die Torfrau und unter die Latte zum Führungstreffer. Und nur fünf Minuten später waren die Einheimischen mit einem weiteren Weitschuss erfolgreich. Fränzi Sallmann traf unhaltbar mit ihrem achten Saisontor zum 2:0. Die Baslerinnen waren nun unter Dauerdruck und leisteten sich in der Defensive einen Fauxpas nach dem anderen. In der 20. Minute zirkelte Sabrina Petriella einen Freistoss aus 25 Metern ins weite obere Eck zum 3:0. Der Sturmlauf ging weiter, die Staaderinnen waren nicht zu bremsen. Egzona Selimi verwertete nach 24 Minuten ein weites Zuspiel von Adelina Isufi zum 4:0. Und wieder vier Minuten später lag der Ball schon wieder im Tor des FCB. Stürmerin Fränzi Sallmann profitierte von einem Prellball zwischen der Torhüterin und der eigenen Verteidigerin des FC Basel und schob den Ball flach zum fünften Treffer ein. Was für tolle sechszehn Minuten mit fünf, zum Teil herrlichen Toren! Da hat sich das Eintrittsgeld für dieses Spitzenspiel aber gelohnt.
Nach dem Pausentee lief es der Bützel-Elf nicht mehr gleich rund wie noch in der ersten Halbzeit. Das Team Bodensee*Rheintal blieb aber weiter spielbestimmend. Die Defensive war gut organisiert und das Spiel wurde kontrolliert. Die Konzentration und Passgenauigkeit liess – verständlicherweise – etwas nach. Zudem wurde es auf dem tiefen und rutschigen Terrain zunehmend auch nicht einfacher das Spiel zu machen. Immerhin zwei weitere Treffer gelangen dann aber schon noch. Carole Schmid setzte sich auf der linken Seite durch legte für Laura Geering auf. Ihr Flachschuss aus rund zwanzig Metern rutschte unter dem Körper der bedauernswerten Gästehüterin durch zum 6:0 (49. Minute). Auch die Vorarlberger Auswahlspielerin Mila Berlinger konnte sich noch in die Torschützenliste eintragen. Sie setze in der 69. Minute nach und war mit der Fussspitze noch vor der herausstürzenden Torhüterin am Ball. Das war der Schlusspunkt in einer einseitigen Partie. Die Baslerinnen waren an diesem Tag schlicht überfordert.
Noch ist nicht ganz Schluss mit der erfolgreichen Vorrunde. In der zwölften Runde trifft das Team am nächsten Sonntag noch auswärts auf das Team Aargau.
Team B*R: Sara Rupp (Sarina Loher); Caroline Hardegger, Carole Schmid (Adelina Isufi), Lena Bruderer, Yasmine Beccarelli; Laura Geering, Sabrina Petriella, Mila Berlinger, Karin Bernet; Egzona Selimi, Fränzi Sallmann (Daniela Renn)
Tore: 12. Karin Bernet 1:0, 17. Fränzi Sallmann 2:0, 20. Sabrina Petriella 3:0, 24. Egzona Selimi 4:0, 28. Fränzi Sallmann 5:0, 49. Laura Geering 6:0, 69. Mila Berlinger 7:0
07.11.09 ASC
Meisterschaftsspiel So, 01.11.09
Team Kriens/LUwin - Team B*R 1:0 (0:0)
SCHWACHES SPIEL
Eine sehr unglückliche und unverdiente Niederlage des Team Bodensee*Rheintal in Kriens. Mit ihrer einzigen echten Torchance des ganzen Spieles entschieden die Innerschweizerinnen das Spiel drei Minuten vor Schluss zu ihren Gunsten.
Obwohl die Rasenplätze bespielbar waren, wurde das Spiel auf dem Kunstrasenplatz im Neufeld in Kriens ausgetragen. Das Gästeteam hatte dann auch einige Mühe sich an die Verhältnisse zu gewöhnen und bis es ins Spiel kam. Ueberhaupt bot die erste Halbzeit magere Fussballkost. Beide Teams brachten wenig zustande. Die Einheimischen boten spielerisch eher etwas mehr, als die Gäste, die es zuviel mit hohen Bällen versuchten. Chancen waren Mangelware. Das Spielgeschehen wickelte sich vornehmlich im Mittelfeld ab. Die beste Chance der ganzen ersten Halbzeit bot sich nach 40 Minuten Laura Miladinovic. Ihr Schuss von halbrechts aus 20 Metern wehrte die Kriens-Torhüterin nach vorne ab. Fränzi Sallmann kam einen Tick zu spät um den Nachschuss zu verwerten.
Auch in der zweiten Spielhälfte änderte sich nichts am Niveau des Spiels. Bescheiden. Der glitschige Kunstrasen trug jedoch viel dazu bei. Immerhin entwickelte das Team B*R mehr Druck und Zug aufs gegnerische Tor und kam auch zu einigen Abschlüssen. Laura Miladinovic wie auch Fränzi Sallmann hatten das Visier heute einfach zu hoch eingestellt. Auch Adelina Isufi scheiterte nach 70 Minuten mit einem Distanzschuss aus 25 Metern an der Torhüterin, die den Schuss mit einer Glanzparade in Corner abwehrte. Drei Minuten vor Ende kamen die Einheimischen, die bis anhin nicht eine echte Torchance hatten (!), zum überraschenden Führungstreffer. Die Innerschweizer Stürmerin stolperte in eine Hereingabe und erwischte so Sara Rupp aus vierzehn Metern auf dem falschen Fuss. Was für ein Frust für die ansonsten defensiv so gut agierenden Ostschweizerinnen. Vehement stürmten diese dann bis zum Schluss weiter nach vorne, doch es wollte heute einfach kein Torerfolg gelingen. Eine völlig unnötige wie auch unverdiente Niederlage.
Team B*R: Sarina Loher (Sara Rupp); Tamara Riedener (Luisa Durot), Mila Berlinger, Carole Schmid, Yasmine Beccarelli; Egzona Selimi, Adelina Isufi, Angelina Maldoner (Daniela Renn), Laura Geering; Laura Miladinovic, Fränzi Sallmann
Tor: 87. 1:0
01.11.09 ASC
Meisterschaftsspiel So, 25.10.09
Team B*R - Grasshoppers Club Zürich 2:2 (1:2)
REMIS IM SPITZENKAMPF
Der Grasshoppers Club aus Zürich startete eindeutig besser ins Spiel und setzte die Einheimischen von Beginn weg unter Druck. Nach fünf Minuten gingen sie dann aber sehr glücklich in Führung. Eine Flanke von der rechten Seite lenkte Adelina Isufi mit dem Kopf unhatbar ins eigene Tor ab. Die spielerisch starken Hoppers blieben auch weiterhin am Drücker. Sie erspielten sich ein klares Uebergewicht im Mittelfeld und waren häufig einfach einen Schritt vor den Einheimischen am Ball. Eine halbe Stunde lang dominierten die Zürcherinnen das Spiel. Nach und nach kam das Team Bodensee *Rheintal immer besser in Spiel, fing sich auf und kreuzte nun selbst gefährlich vor dem Tor von GC auf. Ein schnell vorgetragener Konter in der 41. Minute brachte für GC das zweite Tor. Die Stürmerin traf mit einem satten Schuss via Lattenunterkante aus zwölf Metern. Keine Chance für Sarina Loher. Die Bützel-Elf zeigte nun Moral. Und in der Nachspielzeit der ersten Hälfte wurden die Bemühungen belohnt. Fränzi Sallmann zog mit dem Ball in den Strafraum. Die Gästeabwehr brachte den Ball nicht weg die aufgerückte Verteidigerin Claudia Hausmann liess der GC-Torhüterin mit einem gefühlvollen Schlenzer keine Chance.
Das Team Bodensee-Rheintal war im Gegensatz zur ersten Hälfte nicht wieder zu erkennen. Das Spiel hatte nun total gedreht. Jetzt waren es die Einheimischen die klar das Zepter übernahmen. Und es dauerte nur gerade drei Minuten bis der Ausgleichstreffer Tatsache wurde. Caroline Hardegger setzte sich auf der linken Angriffsseite durch und bediente Fränzi Sallmann. Dies setzte sich gegen eine Verteidigerin durch und schoss den Ball auch an der Torhüterin vorbei zum vielumjubelten Ausgleichstreffer ein. Jetzt musste vor allem GC zittern, nicht noch einen weiteren Treffer zu kassieren. In der 74. Minute zog Adelina Isufi aus 30 Metern ab. Die Torhüterin konnte den hohen Ball erst im Nachfassen behändigen. Und auch bei Laura Miladinovic’s Schuss nur vier Minuten später glänzte die Torfrau mit einer super Parade. So kam es zu einer ganz heissen und hektischen Schlussphase. Das Spiel hätte nun auf die eine oder andere Seite entschieden werden können. Den Schlusspunkt setzten die Grasshoppers mit einem Schuss aus elf Metern, den aber Sarina Loher glänzend parierte.
Ein gerechtes Ergebnis in diesem Spitzenkampf. Ein toller Fight und mitreissenden Frauenfussball wurde den zahlreichen Zuschauern geboten. Und das Team Bodensee*Rheintal hat seinen Platz in der Spitzengruppe mit einer grossen Moral nach einem 0:2- Rückstand verteidigt. Ramona Armuzzi, Trainerin von GC und U-17 Nati Co-Trainerin: „Ein sehr gutes Spiel und Kompliment für die tolle Reaktion des Team B*R nach dem 0:2-Rückstand.“
Telegramm: Sportplatz Bützel, Staad; Z: 50; SR: A. Manetsch (Häggenschwil)
Team B*R: Sarina Loher; Yasmine Beccarelli, Adelina Isufi, Carole Schmid (F. Schmid), Claudia Hausmann; Laura Geering (Daniela Renn), Sabrina Petriella, Egzona Selimi, Caroline Hardegger (Sara Rupp); Laura Miladinovic, Fränzi Sallmann
Mit einer kompakten, geschlossenen Mannschaftsleistung gelang dem Team Bodensee-Rheintal der fünfte Sieg in Serie. In einem einseitigen Spiel liessen sie dem Team Thun Berner Oberland keine Chance und gewannen mit 5:0.
Von Beginn zogen die Gäste ein druckvolles und temporeiches Spiel auf. Der Erfolg liess auch nicht lange auf sich warten. Bereits nach neun Minuten eröffneten die Gäste das Skore. Im Zusammenspiel mit Karin Bernet setze sich auf der linken Angriffsseite Fränzi Sallmann gegen drei Gegenspielerinnen durch und schoss aus spitzem Winkel zur Führung ein. Die Gäste schnürten das Team Berner Oberland in den ersten zwanzig Minuten des Spiels richtiggehend ein und setzten sich in deren Spielhälfte fest. Nur eine Minute nach dem 0:1 vergab Egzona Selimi solo mit einem Flachschuss, ganz knapp am Tor vorbei, den zweiten Treffer. Wiederum die stark aufspielende Egzona Selimi setzte sich rechts durch und bediente die freistehende Fränzi Sallmann, die aber den Ball aus zehn Metern nicht richtig traf (12.). Eine Freistoss-Flanke von Karin Bernet nach vierzehn Minuten auf den Fünfer verwertete Laura Geering dann zum verdienten 0:2. Keine drei Minuten später stand Egzona Selimi nach einem Freistoss von Adelina Isufi alleine vor der gegnerischen Torhüterin. Der Ball flog aber übers Tor. Fränzi Sallmann, kaum zu halten, wurde in der 27. Minute im Strafraum klar gelegt. Den fälligen Penalty setzte Karin Bernet an den Pfosten. Sieben Minuten vor der Pause dann doch noch das Tor zum 0:3. Karin Bernet’s Schuss konnte die Torhüterin noch abwehren. Den Nachschuss verwertete Fränzi Sallmann mit links über die Torhüterin zum Pausenresultat. Torchancen des Gegners? Keine.
Zu zweiten Halbzeit stellte Trainer Andreas Schmid um, wechselte die Abwehr komplett aus, nahm das Mittelfeld auf die Abwehrpositionen und brachte neue Stürmerinnen. Dies änderte nichts am Spielgeschehen. Es blieb einseitig. Die neuen Offensivkräfte konnten sich gleich auch gut in Szene setzen. In der 62. Minute setzte Sara Rupp eine Flanke von Egzona Selimi knapp neben das Tor. Eine Minute später vergab Daniela Renn nach einer Hereingabe von Fränzi Sallmann knapp. Nach einem Handspiel in der 68. Minute kam es zum zweiten Penalty für das Team Bodensee-Rheintal. Wiederum legte sich Karin Bernet den Ball zurecht. Diesmal traf sie mitten ins Tor zum 0:4. Den Schlusspunkt setzte schliesslich noch Laura Miladinovic mit einem Freistoss aus 30 Metern. Der Ball rutschte der Torhüterin durch die Hände zum 0:5. Ganz zum Schluss durfte Sarina Loher an diesem frostig kalten Samstag Abend noch den einen oder anderen Ball aus der Distanz halten. Die Einheimischen blieben während des ganzen Spiels chancenlos.
Somit kommt es am nächsten Sonntag um 12.30 Uhr auf dem Bützel in Staad zum Spitzenkampf gegen die Zürcher Grasshoppers (Zweiter gegen Dritter).
Team B*R: Sarina Loher; Mila Berlinger (Tamara Riedener); Yasmine Beccarelli (Daniela Renn), Adelina Isufi (Sara Rupp), Caroline Hardegger (Angelina Maldoner); Laura Geering, Carole Schmid, Egzona Selimi, Karin Bernet; Franziska Sallmann, Laura Miladinovic (Flavia Schmid)
Tore: 9. Franziska Sallmann 0:1, 14. Laura Geering 0:2, 33. Fränzi Sallmann 0:3, 68. Karin Bernet (Handspenalty) 0:4, 82. Laura Miladinovic 0:5
Bemerkungen: 27. Foulpenalty von Karin Bernet an den Pfosten; 64. gelbe Karte Sara Rupp (Foul)
18.10.09 ASC
Meisterschaftsspiel Sa, 10.10.09
U-18 B*R - FC Yverdon Feminin 3:1 (2:0)
Das Team Bodensee*Rheintal zeigte 70 Minuten lang eine tolle Leistung gegen das Team von Yverdon Féminin und gewann schlussendlich hochverdient mit 3:1 Toren. Es war der vierte Sieg in Folge.
Den Einheimischen gelang ein Start nach Mass. Nach 90 Sekunden lag der Ball bereits im Tor der Gäste. Carole Schmid luchste der Verteidigerin den Ball ab zog aufs Tor und bezwang die Yverdon’s Torfrau mit einem Flachschuss zwischen den Beinen. Die Zuschauer sahen in der Folge ein temporeiches und spielerisch niveauvolles U-18 Spiel mit zwei sehr engagierten Teams, die sich nichts schenkten. Dabei lagen die Vorteile in der ersten Hälfte klar bei den Einheimischen, die sich zahlreiche Chancen erarbeiten konnten. Insbesondere im Mittelfeld hatten sie ein Übergewicht. Sieben Minuten vor der Pause dann der freche Auftritt von Laura Miladinovic. Ihr gefühlvoller Heber über die Torhüterin führte zum 2:0. Und danach kamen weitere Gelegenheiten fast im Minuten-Takt. In der 40. Minute scheiterte Sabrina Petriella mit einem Flachschuss aus zwölf Metern an der Gäste-Hüterin. Eine Minute später verfehlte Laura Miladinovic nach einer Hereingabe von Daniela Renn das Tor aus wenigen Metern äusserst knapp und wieder eine Minute später schob Daniela Renn ein Zuspiel von Sabrina Petriella aus Kurzdistanz neben den Pfosten. Da hatten die Gäste Glück, dass das Spiel nicht schon zur Pause vorentschieden war.
Die ersten zwanzig Minuten nach dem Tee wurde den Zuschauer weiter Spektakel geboten. Nach fünfzig Sekunden verfehlte B*R-Captainne Carole Schmid das Tor mit einem Schuss aus 30 Metern nur knapp. Dann eine Schrecksekunde für das Team Bodensee*Rheintal. Ein Weitschuss der Gäste prallte wuchtig an die Latte. Den Nachschuss konnten die Waadtländerinnen nicht verwerten (51. Minute). Und nur zwei Minuten später setzte sich Laura Geering auf der rechten Angriffsseite durch, legte sich den Ball vom rechten auf den linken Fuss und traf mit einem herrlichen Weitschuss aus 25 Metern zum vielumjubelten 3:0. Es war die definitive Entscheidung. Die Einheimischen blieben weiter am Drücker. In der 55. Minute bediente Sabrina Petriella Daniela Renn, die an der glänzend reagierenden welschen Torfrau scheiterte. Carole Schmid scheiterte danach auch noch mit einem Lattenschuss in der 64. Minute aus 30 Metern. Das Spiel war entschieden und beide Teams bauten in der Folge etwas ab. Die Gäste kamen in der letzten Spielminute noch zum Ehrentreffer nach einer verunglückten Rückgabe zur Torhüterin.
Eine sehr gute Leistung gegen einen starken Gegner endete mit einem verdienten 3:1-Erfolg. Das Team Bodensee*Rheintal hat sich nach diesem vierten Sieg in Folge in der Spitze der U-18 Schweizer Meisterschaft etabliert.
Nach einer eher verhaltenen ersten Halbzeit drehte das U-18 Team Bodensee*Rheintal in der zweiten Spielhälfte mächtig auf und kanterte das Team des FCF Rapid Lugano mit 10:0 nieder. Es war ein nie gefährdeter Auswärtserfolg im Tessin und der dritte Erfolg in Serie.
Von Beginn weg nahm das Team B*R das Spiel in die Hand. Und nach sieben Minuten die erste grosse Gelegenheit von Carole Schmid und im Nachschuss durch Laura Geering. Nach einer Viertelstunde eröffneten die Gäste dann das Skore gegen die aufsässigen und nicht unzimperlich einsteigenden Tessinerinnen. Laura Geering zog allein aufs Tor der Luganesinnen und schoss mit links zum Führungstreffer ein. Noch vor der Pause sorgte Fränzi Sallmann mit zwei Treffern zum Pausenresultat von 0:3. In der 30. Minute dribbelte sie sich durch die ganze Abwehr und traf unhaltbar. Und zehn Minuten später verwerte sie einen Steilpass von Egzona Selimi sicher. Spielerisch liess der Auftritt aber doch einiges zu wünschen übrig. Zu ungenau und viele technische Fehler waren die Hauptgründe dafür, dass es nicht so gut lief für die Gäste, die mit einem offensiven 4-3-3 antraten.
Die zweite Halbzeit und insbesondere die Einwechslung von Torhüterin Sara Rupp als Stürmerin brachte neuen Schwung. Und so fielen die Tore gegen die defensiv überforderten Tessinerinnen wie reife Früchte:
54. Laura Geering erkämpft sich den Ball und zieht auf und davon. Via Pfosten findet der Ball den Weg ins Tor zum 0:4.
58. Flavia Schmid bedient Sara Rupp die aus kurzer Distanz zum 0:5 trifft.
59. Eine herrliche Direktabnahme von Sara Rupp nach Flanke von Laura Geering führt zum 0:6.
62. Adelina Isufi bedient wiederum die glänzend aufspielende Laura Geering, die zum dritten Mal trifft. 0:7.
66. Zuspiel von Laura Geering auf Sabrina Petriella, die aus der Drehung zum 0:8 erhöht.
77. Laura Geering zieht über rechts auf und davon und schliesst aus zehn Metern kaltblütig zum 0:9 ab.
83. Den Schlusspunkt setzt Caroline Hardegger mit einem Durchbruch durch die Mitte. Sie umspielt auch noch die Torhüterin und schiebt zum 0:10 ein.
Mit diesem Erfolg - dem höchsten Sieg der Vereinsgeschichte - verteidigt das Team Bodensee*Rheintal den vierten Tabellenrang.in der U-18 Schweizer Meisterschaft.
Telegramm: Campo Cornaredo, Lugano; Zuschauer: 30; SR: Lupica (Morbio)
Nach einem frühen Gegentor drehte das U-18 Team Bodensee*Rheintal das Spiel schon in der ersten Halbzeit und verdiente sich den 3:1-Derbysieg gegen den FC St. Gallen mit einer sehr soliden Leistung in der zweiten Spielhälfte.
Bei strömendem Regen standen sich am Mittwoch abend die beiden Ostschweizer Teams der U-18 Schweizer Meisterschaft auf dem Sportplatz Bützel gegenüber. Es gab kein grosses Abtasten zwischen den beiden Rivalen, sondern mit Tempo wurde das Spiel lanciert. Und schon nach zehn Spielminuten lag der Ball im Tor der Einheimischen. Nicole Tobler verwandelte den von Michèle Fehr getretenen Eckball per Kopf. Die Reaktion der Staader blieb nicht aus. Nur eine Minute später zog Laura Miladinovic aus rund dreissig Metern ab. Ihr beherzter Schuss passte genau unter die Latte und liess Janine Koretic keine Chance. Danach hatte der FC St. Gallen doch ein wenig mehr vom Spiel, kam auch zu dem einen oder anderen Abschluss. So nach rund einer halben Stunde glich sich das Spielgeschehen aus. In der 35. Minute schoss Nadine Fässler aus 30 Metern Richtung St. Galler Tor. Der Ball wurde noch unglücklich von einer St. Gallerin abgelenkt und fiel über die Torhüterin zur 2:1-Führung des Team B*R ins Tor.
In der zweiten Halbzeit liess die Bützel-Elf nichts mehr anbrennen. Sie kontrollierte das Spiel und kam immer wieder gefährlich vors St. Galler Tor. Doch fehlte es an der Zielgenauigkeit der Abschlüsse. St. Gallen erspielte sich keine einzige Gelegenheit mehr. Eine Standardsituation führte dann zehn Minuten vor Schluss zur endgültigen Siegsicherung. Ramona Dietrich brachte den Eckball zur Mitte. Laura Geering verwandelte direkt am vorderen Pfosten aus wenigen Metern zum vielumjubelten 3:1. Der Sieg war aufgrund der klaren Leistungssteigerung nach rund 30 Minuten Spielzeit verdient. Zum Schluss hätte er – bei besserer Chancenauswertung – gar noch höher ausfallen müssen.
Telegramm: Sportplatz Bützel, Staad; Zuschauer: 70; Sr: M. Musco (Widnau)
Team B*R: Sarina Loher; Mila Berlinger, Yasmine Beccarelli, Carole Schmid, Romea Schefer; Laura Geering, Angelina Maldoner (Adelina Isufi), Ramona Dietrich, Nadine Fässler; Laura Miladinovic (Egzona Selimi), Fränzi Sallmann FC SG: Janine Koretic; Anuschka Salzmann, Riana Podrecca, Philine Weder, Jasmin Frick; Andrea Nägele (Seraina Ruckstuhl), Michèle Fehr (Silja Roth), Annina Carpanese, Livia Odermatt; Helen Nauer (Valeria Iseli), Nicole Tobler
Tore: 10. Nicole Tobler 0:1, 11. Laura Miladinovic 1:1, 35. Nadine Fässler 2:1, 80. Laura Geering 3:1
17.09.09 ASC
Meisterschaftsspiel So, 13.09.09
FFC Zuchwil 05 - U-18 B*R 0:3 (0:0)
Erst in der Schlussphase des Spiels klappte es mit dem Toreschiessen. Nach langem geduldigem Anrennen gelangen dem Team Bodensee*Rheintal in den letzten siebzehn Minuten noch drei Tore. Ein hochverdienter – später – Erfolg.
Die Startphase hatte es sich in diesem Spiel in sich. Die Zuchwilerinnen wurden von Beginn weg arg in Bedrängnis gebracht. Und die wirbligen Gäste-Stürmerinnen kamen zu erstklassigen Gelegenheiten. Nach einem von drei Eckbällen in Serie von Jasmine Kirchmann traf zudem eine Zuchwilerin den eigenen Pfosten. Nach einer halben Stunde zog Jasmine Kirchmann aus zwanzig Metern ab. Doch die Torlatte rettete für die bereits geschlagene Zuchwiler Hüterin. Zu einer guten Gelegenheit kamen auch die Einheimischen noch. Doch schob Zuchwils Stürmerin den Ball an Sarina Loher und am Tor vorbei. Somit ging es torlos in die Halbzeit.
Das Spielgeschehen änderte sich auch in der zweiten Halbzeit nicht. Team B*R blieb klar spielbestimmend. In der 59. Minute schien der Führungstreffer Tatsache. Doch Geburtstagskind Egzona Selimi scheiterte aus sieben Metern an der Torhüterin. Auch Mila Berlinger schoss nach 70 Minuten aussichtsreich daneben. Dieser Abschluss leitete eine turbulente Schlussphase ein. Die Gäste wollten unbedingt noch den Siegtreffer. Und nach 73 Minuten wurden dann die Bemühungen endlich belohnt. Jasmine Kirchmann bediente die stark aufspielende Egzona Selimi. Ihren Schuss konnte die Zuchwiler Torhüterin nur noch ins eigene Tor ablenken. Die Erlösung. Zehn Minuten später kamen die Einheimischen zu ihrer einzigen Torchance in der zweiten Halbzeit. Der Pfosten rettete für die bereits geschlagene Sarina Loher. Den Gegenzug – ein schneller Konter – schluss Fränzi Sallmann mit einem Flachschuss zur Siegsicherung ab. In der letzten Minute legte Mila Berlinger noch einen drauf und traf nach einem Torwartfehler aus spitzem Winkel zum Schlussresultat von 0:3. In der Nachspielzeit kam auch noch Rebekka Thoma freistehend zum Abschluss, den aber die Torhüterin halten konnte.
Das Team Bodensee*Rheintal verdiente sich den Auswärtssieg mit einer kämpferischen einwandfreien Leistung. Das Team gab nie auf und der 3:0-Sieg war zum Schluss hochverdient und wiederspiegelte so das Spielgeschehen. Bereits am Mittwoch Abend kommt es zum Derby auf dem Bützel in Staad. Um 20.00 Uhr empfängt das Team Bodensee*Rheintal den FC St. Gallen.
Eine spielerisch starke erste halbe Stunde genügte den athletischen Bernerinnen zum Auswärtserfolg auf dem Bützel in Staad. Das Team Bodensee*Rheintal konnte das Spiel trotz grosser Chancen nicht mehr kehren.
Die Gäste zeigten von Beginn weg ein druckvolles Spiel. Die Einheimischen hatte Mühe mit dem körperbetonten und aggressivem Spiel von YB. Im Gegensatz zu den bisherigen Spielen schlichen sich vor allem in der ersten halben Stunde immer wieder böse Fehler im Defensivverhalten des Team B*R ein. So auch bereits in der vierten Spielminute, als eine Berner Stürmerin den Ball aus wenigen Metern vor dem Tor präsentiert erhielt. Nur fünf Minuten später pfiff der uninspirierte Schiedsrichter einen Freistoss am 16er-Eck gegen die Einheimischen. Der Ball wurde auf die Höhe des Fünfers geschlagen, wo eine Bernerin ungehindert zum 0:2 einschiessen konnte. Zu diesem Zeitpunkt dann eher überraschend der Anschlusstreffer. Fränzi Sallmann fasste sich nach dreizehn Minuten aus 25 Meter ein Herz und knallte den Ball unhaltbar in die Maschen. YB blieb aber weiter am Drücker und nach 26 Minuten gelang ihnen ein sehenswerter Angriff über ihre rechte Seite. Das Zuspiel zur Mitte verwandelte die mitgelaufene Stürmerin sicher. Danach hatten die Gäste das Pulver etwas verschossen und die Einheimischen kamen besser ins Spiel. Nach einer halben Stunde prüfte Fränzi Sallmann mit einem wenig platzierten Schuss die Gäste-Hüterin. Und nach 35 Minuten schien der zweite Treffer Tatsache. Jasmin Kirchmann setzte sich über rechts durch und legte Fränzi Sallmann den Ball pfannenfertig auf. Doch dieser sprang ihr vom Schienbein aus drei Metern Distanz neben das Tor.
Die zweite Hälfte war lange Zeit weit ereignisloser. Das Spiel ausgeglichen, aber die Chancen waren schlussendlich doch noch für den Ausgleich vorhanden. Ein Weitschuss von Laura Miladinovic aus 45 Metern - nach einer Stunde - sprang vom Boden über die Torhüterin, aber auch ganz knapp über die Latte! In der letzten Viertelstunde wurde seitens des Team Bodensee*Rheintal nochmals alles riskiert. Sarina Loher konnte sich auch das eine oder andere Mal noch mit Paraden auszeichnen. Die besten Chancen hatten die Staaderinnen. In der 76. Minute nochmals Laura Miladinovic mit einem Schuss aus 20 Metern knapp übers Tor. Und in der 83. Minute haut Laura Geering – nach toller Vorarbeit von Laura Miladinovic - aus drei Metern übers leere Tor.
Telegramm: Sportplatz Bützel, Staad; 50 Zuschauer
Team B*R: Sarina Loher; Lena Bruderer, Yasmine Beccarelli, Carole Schmid, Romea Schefer; Jasmin Kirchmann (38. Caroline Hardegger), Laura Geering, Egzona Selimi (42. Adelina Isufi), Sabrina Petriella; Laura Miladinovic, Fränzi Sallmann
Am Schluss eines intensiven und niveauvollen Spiels konnte der amtierende Schweizer Meister jubeln. Die glücklichere, aber nicht die bessere Mannschaft verliess den Sportplatz Eichrain in Zürich als Sieger.
Das Spiel begann mit einem Paukenschlag und einem Sonntagsschuss von U-17-Nationalspielerin Letizia Bonfardin nach nicht einmal 90 Sekunden Spielzeit. Der scharfe Ball aus 20 Metern passte ganz genau unter die Latte zum Führungstreffer für die Zürcherinnen. Das Gäste-Team liess sich aber nicht beeindrucken und kam nach einer schwächeren Startphase immer besser ins Spiel. Zwischen der 24. bis 26. Minute hätte eigentlich der Ausgleichstreffer bereits gelingen müssen. Zuerst scheiterte Fränzi Sallmann an der NLA-Torhüterin Pascale Küffer. Danach flog ein Freistoss wiederum von Fränzi Sallmann nur haarscharf am Tor vorbei und nach einer Flanke von Ramona Dietrich verfehlte Caroline Hardegger`s Direktabnahme aus zehn Metern das Tor. Die Einheimischen blieben stets gefährlich, taten sich jedoch sehr schwer gegen die starke Gästeabwehr. In der 38. Minute ein Energieanfall von Carole Schmid, die über das ganze Feld marschierte und zum Schluss den Ball knapp ins Aussennetz setzte. Zumindest der Ausgleich wäre zu diesem Zeitpunkt schon lange fällig gewesen.
Zur zweiten Halbzeit begann das Team B*R stark. In der 48. Minute vergab Fränzi Sallmann alleine vor dem Tor. Eine Minute später konnte wiederum Fränzi Sallmann nach einem Zuspiel von Lena Bruderer aufs Tor ziehen, aber scheiterte abermals. Die Zürcherinnen kamen auch das eine oder andere Mal gefährlich vors Tor. Sie versuchten es vor allem mit Distanzschüssen. Zwei davon verfehlten das Ziel nur knapp. Nach rund einer Stunde dann ein krasser Fehlentscheid des Schiedsrichters. Fränzi Sallmann war an der hintersten Gegenspielerin Flavia Dalla Costa vorbei und wurde zurückgerissen. Statt der Notbremsekarte und Foulpfiff liess der Schiri weiterspielen. Eine Viertelstunde vor Schluss wurde dann beim Team Bodensee*Rheintal auf ein 4-3-3 umgestellt. Die Gäste wollten den hochverdienten Ausgleich. In der 78. Minute schien es dann endlich soweit. Laura Geering spielte sich im Doppelpass mit Egzona Selimi durch. Geering´s gezielten scharfen Schuss konnte Pascale Küffer aber noch mirakulös über die Latte lenken. Durch das offensivere Spiel der Gäste, schwankte das Spiel nun hin und her. Zehn Minuten vor Schluss rettete Sarina Loher mit einer Glanzparade. Die letzte Gelegenheit vergab drei Minuten vor Schluss Laura Geering mit einem Distanzschuss knapp.
Fazit nach diesem intensiven Fight: 1. Eine starke Leistung wurde wegen der mangelnden Chancenauswertung nicht belohnt. 2. Respekt zeigte das Team des FCZ vor unserem Team indem gleich drei Spielerinnen aus dem NLA-Kader (Torhüterin Küffer, Abwehrspielerin Berger und Mittelfeld-Motor Bonfardin) nominiert wurden, die dann auch gleich grossen Anteil am Erfolg hatten. 3. Und der Schiedsrichter aus Zürich (!) hatte leider im Zweifelsfall immer für den grossen „FCZ“ entschieden.
Die Trainer zum Spiel:
Michael Aeschbacher, Trainer FC Zürich: „Wie erwartet trafen wir heute auf eine eingespielte und sehr starke Mannschaft. Das für die Zuschauer spannende Spiel hätte auch 0:1 oder 2:2 enden können. Schlussendlich haben wir den Sieg mit einer geschlossenen Teamleistung erkämpft. Ein glücklicher Sieg, aber sicherlich nicht unverdient.“
Andreas Schmid, Trainer Team Bodensee-Rheintal U18: "Die Zuschauer sahen ein intensives und niveauvolles Spiels. Die glücklichere, aber nicht unbedingt die bessere Mannschaft verliess den Platz als Sieger. Unsere gute Leistung wurde wegen der ungenügenden Chancenauswertung leider nicht - mit mindestens einem Punkt - belohnt."
Team B*R: Sarina Loher; Mila Berlinger, Yasmine Beccarelli, Carole Schmid, Romea Schefer; Egzona Selimi (19. Laura Geering), Angelina Maldoner, Ramona Dietrich (30. Adelina Isufi), Sabrina Petriella; Caroline Hardegger (46. Lena Bruderer), Fränzi Sallmann
FC Zürich: Pascale Küffer; Stefani Liebhart, Flavia Dalla Costa, Riana Fischer, Jessica Berger; Martina Röthlisberger (46. Jessica Bonalli), Letizia Bonfardin, Nina Suter (63. Meriame Terchoun), Laura Walker (73. Desiree Niro); Eseosa Aigbogun, Yelena Rauso (83. Jenny Lechleitner)
Tor: 2. Letizia Bonfardin 1:0
31.08.09 ASC
Meisterschaftsspiel So, 23.08.09
U-18 B*R - FC Schlieren/YF Juventus 5:1 (4:1)
Dem U-18 Team Bodensee*Rheintal ist der Start in die Meisterschaft geglückt. Der 5:1-Erfolg gegen den FC Schlieren/YF Juventus war hochverdient und fiel deutlich zu tief aus.
Endlich ging es am Sonntag los mit der Meisterschaft im U-18 Frauenspitzenfussball. Nach einer langen, intensiven und erfolgreichen Vorbereitung stand auf dem Bützel eine neuformierte und deshalb unbekannte Gastmannschaft gegenüber. Von Beginn weg übernahmen die Einheimischen das Kommando und drängten die Zürcherinnen in ihre Spielhälfte. Sie konnten sich kaum lösen und konnten von Glück sprechen, dass zu Beginn die Chancenauswertung der U-18 B*R nicht besser war. Als dann nach 12 Minuten Fränzi Sallmann alleine aufs Tor zog und im Strafraum gefoult wurde, schien der Führungstreffer dann mittels Penalty perfekt. Doch der Schiri liess weiterspielen. In der 18. Minute dann doch der erste Treffer. Diesmal wurde Egzona Selimi im Strafraum regelwidrig vom Ball getrennt und diesmal blieb auch der Foulpfiff nicht aus. So konnte Laura Miladinovic in ihrem ersten U-18 Meisterschaftsspiel zum Penalty anlaufen. Noch am Donnerstag geübt, versenkte sie diesen souverän. Völlig überraschend dann fünf Minuten später der Ausgleichstreffer des FC Schlieren/YF Juventus. Der Ball wurde hinten vertändelt und die Zürcher Stürmerin verwandelte in der Folge sicher. Dieser Gegentreffer weckte nun die Einheimischen. Und so sahen die Zuschauer danach bis zur Halbzeit noch drei sehenswerte Treffer. In der 28. Minute flankte Fränzi Sallmann zur Mitte, wo Laura Miladinovic mit einem herrlichen Kopfball in die Maschen traf. Wieder fünf Minuten später legte Laura Miladinovic den Corner-Ball zurück auf die aufgerückte Romea Schefer, welche mit einem Weitschuss genau in die entfernte hohe Ecke traf. In der 37. Minute schloss Laura Miladinovic einen Angriff über Angelina Maldoner und Fränzi Sallmann zum 4:1-Pausenresultat ab.
Zur Pause gleich fünf Wechsel bei den Einheimischen. Und in der 50. Minute folgte Treffer Nummer Fünf. Ein kurioses Tor. Alle sahen Fränzi Sallmann's Schuss schon am Tor vorbei streifen, als sich der Ball doch noch an den Pfosten drehte. Von dort gelangte dieser zu Adelina Isufi, die scharf aufs Tor schoss. Die Torhüterin liess zum Entsetzen der Gäste den Ball durch die Hände rutschen. Dass bis zum Schlusspfiff keine weiteren Treffer mehr fielen, hat mit der mangelnden Chancenauswertung zu tun. Gelegenheiten waren noch genügend vorhanden. Und so waren die Zürcherinnen mit den fünf Gegentreffern eigentlich noch gut bedient.
Team B*R: Sarina Loher (46. Rebekka Thoma); Mila Berlinger, Yasmine Beccarelli, Carole Schmid, Romea Schefer (46. Alina Thoma); Caroline Hardegger (46. Flavia Schmid), Angelina Maldoner, Egzona Selimi (46. Adelina Isufi), Laura Geering; Laura Miladinovic (46. Daniela Renn), Fränzi Sallmann
Tore: 18. Laura Miladinovic 1:0 (Foulpenalty), 23. 1:1, 28. Laura Miladinovc 2:1, 33. Romea Schefer 3:1, 37. Laura Miladinovic 4:1, 50. Adelina Isufi 5:1
23.08.09 ASC
Meisterschaftsspiel Sa, 20.06.09
U-18 B*R - FFC Bern 1:2 (1:1)
Der Sportplatz Aegeten scheint dem Team Bodensee*Rheintal kein Glück zu bringen. Auch das zweite hier ausgetragene Heimspiel ging mit einem Tor Unterschied verloren. Der FFC Bern konnte die Rückreise in die Bundeshauptstadt mit drei Punkten antreten. Der glückliche Siegtreffer fiel in der letzten Spielminute.
Wegen der Teilnahme des OFV an einem vom SFV durchgeführten Sichtungsturnier vom Sonntag für die U17-Nationalmannschaft, durften diverse Stamm-Spielerinnen in der U-18 des Team B*R nicht eingesetzt werden. So präsentierte sich zwangshaft ein völlig umgekrempeltes Heimteam, das mit dem letzten Aufgebot antrat. Eigentlich schade für dieses letzte Meisterschaftsspiel. Denn mit einem Erfolg hätte noch der dritte Schlussrang erreicht werden können. Trotz dieser misslichen Ausgangslage fand das Heimteam klar besser ins Spiel als die Bernerinnen. Nach 14 Minuten zog Fränzi Sallmann nach einem Zuspiel von Daniela Renn unwiderstehlich an der Gegenspielerin vorbei, umspielte auch gleich noch die Torfrau und schob zur 1:0-Führung ein. Da brauchte es dann schon einen Abwehrschnitzer, der zum Ausgleich führte. Torhüterin Sarina Loher konnte einen Schuss nur ungenügend abwehren, genau vor die Füsse einer Berner Stürmerin, die nach 27 Minuten nur noch einzuschieben brauchte. Ein Schock für das Team Bodensee-Rheintal, das bis dahin das Spiel im Griff hatte. Eigentlich hätten die Einheimischen zur Pause klar führen müssen, doch vergeigten sie die besten Gelegenheiten.
Die zweite Halbzeit begann mit einer unerklärlich gezeigten gelben Karte gegen Karin Bernet. Statt des gewollten druckvollen Spiels, musste nun zuerst zehn Minuten Unterzahl verdaut werden. Danach kam es – je länger das Spiel dauerte – zu einem offenen Schlagabtausch. Und noch immer hat das Heimteam riesen Chancen um das Spiel zu entscheiden. Gegen Schluss des Spiels musste auch immer wieder Sara Rupp im Tor des Team B*R mit Glanzparaden intervenieren. In der letzten Spielminute war dann aber auch sie nach einem Bernerinnen-Schuss im Strafraum geschlagen. Eine absolut unnötige wie unglückliche Niederlage im letzten Saisonspiel. Schade eigentlich, dass der Verband es fertig bringt ein U16-Auswahlturnier und gleichzeitig eine U-18-Runde am gleichen Wochenende anzusetzen. Und bedauerlich auch, dass es nicht möglich war die eine oder andere erfahrene, spielfreie, Spielerin des NL-Stammclubs Staad für dieses - für die U-18 wichtige – Spiel zu motivieren. Der verstärkte FFC Bern nutzte dies aus.
Team B*R: Sarina Loher (Sara Rupp); Luisa Durot (Tamara Riedener), Tanja Böhm, Ramona Dietrich, Caroline Hardegger; Daniela Renn (Sabrina Sieber), Karin Bernet, Valérie Rohner, Laura Geering (Lorena Zanni); Fränzi Sallmann, Egzona Selimi
Tore: 14. Fränzi Sallmann 1:0, 27. 1:1, 90. 1:2
20.06.09 ASC
Meisterschaftsspiel So, 14.06.09
FC Aarau - U-18 B*R 3:7 (2:2)
Der Bodensee-Rheintal Express war auch in Aarau nicht zu stoppen. Nach einer durchzogenen Leistung in der ersten Halbzeit, brachte eine klare Leistungssteigerung in der zweiten Spielhälfte weitere drei Punkte ein. Der 7:3-Auswärtserfolg in Aarau - mit sechs verschiedenen Torschützen - war klar verdient.
Eigentlich wollte man aufgrund des heissen Wetters und des unvernünftigen Spielbeginns (12.00 Uhr mittags) eher etwas abgeklärt und ruhig ins Spiel gehen. Doch bereits nach zwei Minuten war der Führungstreffer für die Gäste Tatsache. Die gegnerische Torhüterin nahm den Ball vor dem Strafraum mit den Händen runter. Den fälligen Freistoss aus 17 Metern führte Sabrina Petriella blitzschnell aus. Sie legte den Ball für Andrea Stricker auf, welche die Hüterin mit einem herrlichen Bogenball ins entferntere hohe Toreck bezwang. Es war dann aber bereits für lange Zeit die beste Aktion beiderseits. Beiden Teams gelangen in der Folge nur wenig. Viele Ballverluste bereits im Mittelfeld. Es waren kaum Spielzüge über mehrere Stationen zu sehen. Sieben Minute vor der Pause wurde dann das Spiel so richtig lanciert. Eine Aarauerin hielt aus rund 40 Metern einfach mal drauf. Der Ball passte haargenau ins Lattenkreuz der Gäste. Und keine drei Minuten später doppelten die Einheimischen nach. Einen Cornerball verwertete die gegnerische Stürmerin aus kurzer Distanz. Jetzt erwachte endlich das Team B*R. Kurz vor der Pause brachte wiederum ein stehender Ball den Ausgleich. Nadine Fässlers präzisen Freistoss köpfte Andrea Stricker zum 2:2 Pausenresultat ein.
Nach dem etwas largen und unkonzentrierten ersten 45 Minuten forderte der Trainer des Team B*R insbesondere mehr Konzentration und auch eine wesentlich höhere Laufbereitschaft. Und das Team setzte sich von Beginn weg positiv in Szene. Immer wieder wurden Chancen herausgespielt. Doch die Auswertung blieb lange Zeit mangelhaft. Vier hochkarätige Torchancen durch die Stürmerinnen Fässler/Selimi bis zur 60. Minute vergeben. Doch dann platzte endlich der Knoten. Nadine Fässler flankte zur Mitte und Egzona Selimi spitzelte den Ball an der gegnerischen Torhüterin vorbei ins Tor. Fünf Minuten später trat Karin Bernet einen Eckball, welchen Carole Schmid mit dem Kopf zum 4:2 verwertete. Weitere Gelegenheiten zur definitiven Siegsicherung wurden danach vergeben. Andrea Stricker hatte nach 77 Minuten noch Pech mit einem Lattenknaller. Etwas überraschend – wieder nach einem stehenden Ball – der erneute Anschlusstreffer der Aargauerinnen in der 78. Minute. Doch das Team B*R sorgte schnell wieder für klare Verhältnisse. Fränzi Sallmann zog unwiderstehlich an der Verteidigerin vorbei und schoss zum 5:3 ein. Fünf Minuten vor Schluss nach einem Petriella-Freistoss wieder ein Aluminium-Treffer. Adelina Isufi traf mit einem Kopfball nur den Pfosten. In der zweitletzten Minute war dann noch Nadine Fässler an der Reihe. Ihr Weitschuss aus 30 Metern passte ganz genau. Und mit dem Schlusspfiff setzte Adelina Isufi noch Einen drauf. Ihr Schuss prallte via Pfosten an die Torhüterin ins Tor.
Was für eine tolle zweite Hälfte mit vielen sehenswerten Treffern. Mit diesem dritten Sieg in Folge peilt das Team Bodensee*Rheintal den dritten Schlussrang an. Mit einem Sieg im letzten Meisterschaftsspiel vom nächsten Samstag um 14.00 Uhr in Widnau gegen den FFC Bern/Young Boys könnte dieser erreicht werden.
Auch im elften und letzten Saison-Heimspiel auf dem Bützel in Staad wahrte die U-18 Bodensee*Rheintal ihre Ungeschlagenheit. Das starke Team aus Basel musste ohne Punkte die Heimreise antreten. In einem spannenden Spiel gewann das Team B*R verdient und verbesserte sich in der Tabelle vom sechsten auf den dritten Spitzenrang.
Zu Pause stand das Spiel noch 0:0. Doch dies widerspiegelte das Spielgeschehen in keiner Art und Weise. Denn die Einheimischen erspielten sich gleich reihenweise Chancen. Die Stürmerinnen Fränzi Sallmann und Egzona Selimi hatten je zwei hochkarätige Gelegenheiten. Und mit zunehmender Spieldauer in dieser ersten Spielhälfte stand die Gäste-Hüterin im Mittelpunkt. In der 28. Minute schien dann der Führungstreffer endlich perfekt. Die sehr stark aufspielende Jasmin Kirchmann setzte sich auf der linken Seite excellent durch und legte den Ball quer auf die mitgelaufene Andrea Stricker. Sie schloss den Angriff präzis und scharf ab, doch die Basler Torhüterin rettete mirakulös in Corner. Auch Nadine Fässler scheiterte fünf Minuten vor der Pause – nach einem Durchbruch von rechts – an der Torfrau aus Basel. Es hätte zur Pause gut und gerne 3:0 stehen können, nein müssen.
Vier Minuten waren in der zweiten Hälfte gespielt, als Luisa Durot Nadine Fässler mit einem Steilpass lancierte. Nadine Fässler sah, dass die Basler Torfrau – wie meist - weit vor dem Stand. Ihr gezielter Bogenball senkte sich über die Torfrau und unter der Latte zum vielumjubelten Führungstreffer. In der 56. Minute kam dann die grosse Gelegenheit von Mittelfeld-Regiesseurin Andrea Stricker. Sie lief allein aufs Tor und ihr Schuss konnte noch auf der Linie von einer Verteidigerin weggeschlagen werden. In der 63. Minute dann ein Schock für die Bützel-Elf. Romea Schefer blieb nach einer gegnerischen Attacke vor dem Strafraum liegen. Die Baslerinnen spielten weiter, der Schiri liess weiter spielen. Und die Gäste nutzten die Aufregung und Unkonzentriertheit aus. Ein herrlicher Schlenzer aus 18 Metern fand den Weg via Pfosten ins Tor zum Ausgleich. Die Reaktion nach diesem unglücklich erhaltenen Treffer liess nicht lange auf sich warten. Mit der Wut im Bauch marschierte die noch vorhin gefoulte Romea Schefer gekonnt durch die Abwehr der Gäste und liess auch der herauslaufenden Torhüterin keine Chance mit einem Flachschuss. Danach hätte das Team B*R eigentlich den „Sack zu machen“ müssen. Andrea Stricker vergab in der 70. Minute solo das 3:1. Vier Minuten vor Schluss die endgültige Entscheidung. Eine Flanke von Natalie König verwertete Luisa Durot aus wenigen Metern sicher.
Ein aufgrund der herausgespielten Chancen hochverdienter Erfolg des Team Bodensee*Rheintal. Wiederum überzeugte das Team mit einer sicheren Defensiv-Leistung (am wenigsten erhaltene Tore der ganzen Liga), mit technisch gutem Fussball und mit viel Leidenschaft.
Zum zweitletzten Auswärtsspiel führte die Reise nochmals in den Kanton Bern zu den Femina Kickers aus Worb. Beim Tabellenletzten fuhr das Team Bodensee*Rheintal einen weiteren – ungefährdeten – Sieg ein. Das Resultat hätte weit höher ausfallen müssen.
Die Einheimischen waren von Beginn weg stark überfordert mit dem offensiven, aggressiven Auftreten des Team B*R. Und bereits nach elf Minuten lag der Ball im Tor der Bernerinnen. Sabrina Petriella’s herrlicher Freistoss seitlich aus 22 Metern getreten prallte genau an den Pfosten. Den Abpraller verwertete Egzona Selimi, die endlich wieder einmal traf, zum Führungstreffer. Keine Minute später der Doppelschlag. Wiederum war der Ausgangspunkt unsere Bündnerin Sabrina Petriella. Sie lancierte Nadine Fässler, welche um die Torhüterin lief und gekonnt einschoss. Das Bild änderte sich auch nach diesem 0:2 nicht. Jedoch wollte einfach kein weiterer Ball trotz bester Gelegenheiten den Weg ins Tor finden. Adelina Isufi hatte grosses Pech mit einem Latten-Distanzschuss aus fünfunddreissig Metern. Und auch Fränzi Sallmann’s Knaller prallte wuchtig von der Latte zurück ins Spielfeld. Mit dem Pausenpfiff dann doch der hochverdiente dritte Treffer. Nadine Fässler setzte sich über links durch und hatte keine Mühe die Worber Torhüterin aus kurzer Distanz zu bezwingen.
In der zweiten Halbzeit hatten die Worberinnen nur noch ein Ziel: Mit hartem Einsteigen und Zeitverzögerungen eine nicht noch höhere Niederlage zu kassieren. Das gelang ihnen, leider. Dabei half auch der Unparteiische mit, der zumindest zwei ganz klare Penaltys nicht pfiff und auch bei jeder umstrittenen Offside-Szene für die Bernerinnen entschied. In der 65. Minute gelang den Einheimischen – nach einer Unaufmerksamkeit in der Abwehr - gar noch ein Treffer zum zwischenzeitlichen 1:3. Mit einer feinen Einzelleistung bewies Fränzi Sallmann in der 74. Minute noch ihre individuelle vorhandene Klasse mit dem Treffer zum Schlussresultat zum 1:4.
Nach drei Erfolgen in Serie musste das Team Bodensee*Rheintal am Freitag Abend gegen das Viertplatzierte Zuchwil eine knappe Niederlage einstecken. In einer ganz starken zweiten Halbzeit fehlte nur der nötige Torerfolg um zumindest zu einem Unentschieden zu kommen.
Die Voraussetzungen zu diesem Spitzenspiel waren für das Team B*R schlecht. Diverse Absenzen wegen Ferien, Verletzungen und sonstigen Abwesenheiten zwangen den Trainer zu diversen Umstellungen. Und gerade noch eine Feldspielerin nahm auf der Ersatzbank Platz. Nichts desto Trotz zeigte das Team eine inspirierte und geschlossene Mannschaftsleistung, die eigentlich einen Punkt verdient hätte. Zum Spielverlauf.
Die Solothurnerinnen, aufgrund des vorgezogenen Spieltages verstärkt mit diversen NLA-Spielerinnen, erwischten den besseren Start und versuchten mit weiten Bällen ihre Sturmspitzen zu lancieren. Nach sechszehn Minuten führte ein dummes Foul kurz vor der Strafraumgrenze zu einem Freistoss. Während die Gäste noch die Mauer richteten schoss eine Zuchwilerin den Ball aufs Tor. Sara Rupp kam zwar noch an den Ball, doch konnte sie den Führungstreffer nicht mehr verhindern. Vier Minuten später verhinderte sie mit einer spektakulären Parade den zweiten Treffer. Sie lenkte einen Schuss noch an die Latte. Nach und nach kam das Team B*R immer besser ins Spiel, ja übernahm nun die Initiative. In der 43. Minute traf Sabrina Sieber aus wenigen Metern freistehend den Ball nicht richtig.
Die zweite Halbzeit wurde zu einem einzigen Spiel auf ein Tor. Auf das Tor der Zuchwilerinnen. Die Einheimischen tauchten kein einziges Mal mehr gefährlich vor dem Tor von Sara Rupp auf. Randnotiz: Sarina Loher musste bereits nach 15 Minuten Einsatz das Tor nach einem bösen Einsteigen einer Zuchwilerin mit Verdacht auf Hirnerschütterung verlassen. Der Sturmlauf wurde aber nicht belohnt. Einerseits waren die Schüsse heute zu unplatziert und zu wenig scharf abgegeben und andererseits scheiterte man auch am eigenen Unvermögen. Auch die Umstellung auf totale Offensive mit einem 3-4-3 brachte den angestrebten Erfolg nicht mehr. Adelina Isufi und Nadine Fässler vergaben gegen Ende der Partie noch die besten Gelegenheiten.
Es war zum Schluss eine sehr unglückliche Niederlage. Das Rumpf-Team zeigte eine bravouröse, kämpferisch einwandfreie Teamleistung. Keine der Spielerinnen fiel in einem starken Kollektiv ab. Alle glänzten mit einer solidarisch beeindruckenden Leistung. Kompliment auch an den ex FIFA-Referee Dieter Schoch, der das Spiel excellent leitete.
Telegramm: Sportzentrum Zuchwil; Zuschauer: 100; Schiedsrichter: D. Schoch (Hubersdorf)
In den ersten dreissig Minuten zeigte das Team Bodensee*Rheintal erstklassigen Offensivfussball. Die Gäste aus Luzern wurden förmlich überrannt. Schon nach einer Viertelstunde und drei Toren war das Spiel entschieden. Der dritte Sieg in Folge für das junge Staader Team.
Es war noch nicht einmal eine Minute gespielt und schon lag der Ball im Netz des SC LUwin. Fränzi Sallmann, von Nadine Fässler lanciert, umspielte elegant die gegnerische Torhüterin und schoss aus spitzem Winkel zum 1:0 ein. Die gleiche Fränzi Sallmann glänzte dann nach zwölf Minuten mit einem Weitschuss-Knaller unter die Latte zum zweiten Treffer. Und nochmals zwei Minuten später war der klassische Hattrick für Fränzi Sallmann perfekt. Sie erlief sich einen zu kurzen Rückpass zur Torhüterin. Der Pressball landete wieder vor ihren Füssen und sie brauchte ihn nur noch ins leere Tor einzuschieben. Was für ein Auftakt! Die Innerschweizerinnen waren nach vierzehn Minuten bereits geschlagen. Doch die Einheimischen drückten weiter aufs Tempo. Immer wieder wurden die Spitzen lanciert. Die Gäste waren in dieser ersten halben Stunde sichtlich überfordert, standen in der Abwehr schlecht. So landete der Ball nach 23 Minuten über Nadine Fässler zu Fränzi Sallmann, diese legte zurück auf Caroline Hardegger, welche mit einem strammen Schuss der bedauernswerten gegnerischen Torhüterin keine Chance liess. Danach war die Reihe dann an Nadine Fässler. Zuerst umspielte sie gekonnt die Torhüterin und schoss ins leere Tor ein (26.) und mit einem herrlichen Weitschuss aus 25 Metern doppelte sie nach einer halben Stunde gleich nach. Was für ein Feuerwerk!
Zur zweiten Halbzeit liess es die Einheimischen etwas gemächlicher Angehen. Man versuchte den Ball mehr in den eigenen Reihen zu halten, was zum Teil gut gelang. Nach einer Stunde wurden dann die Luzernerinnen mit einem Penalty beschenkt. Die Torhüterin der Gäste trat zu diesem an und setzte den Ball neben das Tor. Da das Spiel natürlich schon längst entschieden war wurde auch die eine oder andere Umstellung ausprobiert. Knapp zehn Minuten vor Schluss nochmals eine tolle Aktion des heute überragenden Sturmduos Sallmann / Fässler. Diesmal lancierte Fränzi Sallmann ihre Sturmkollegin. Nadine Fässler traf dabei mit einem herrlichen Schuss zum 7:0-Schlussresultat. Ein Resultat, das auch in dieser Höhe völlig korrekt die Stärkenverhältnisse wiederspiegelt.
Mit diesem dritten Erfolg in Serie gelang nun gar der Anschluss an die Spitzengruppe dieser nationalen Meisterschaft. Aus den bisher acht Rückrunden-Spielen holte das Team B*R beeindruckende 17 Punkte (5 Siege, 2 Remis und 1 Niederlage).
Telegramm: Sportplatz Bützel; Schiedsrichter: M. Musco (Widnau)
Auch in Thun gelingt dem Team Bodensee*Rheintal ein weiterer Vollerfolg. Rot-Schwarz wurde mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sicher mit 1:4 bezwungen.
Nach einem viertelstündigen Abtasten wurde das Spiel in der 17. Minute so richtig lanciert. Aussenverteidigerin Romea Schefer startete auf der linken Seite durch. Nach einem Doppelpass mit Nadine Fässler flankte sie zur Mitte, wo Fränzi Sallmann am vorderen Pfosten zur Stelle war und eiskalt einschoss. Die Freude über den Führungstreffer währte aber nicht lange. Mit einem Sonntagsschuss – nur gerade vier Minuten später – aus 20 Metern gelang den Einheimischen der Ausgleich. Die Gäste liessen sich nicht aus dem Konzept bringen, spielten weiter nach vorne und setzten Rot-Schwarz unter Druck. In der 34. Minute die erneute Führung. Nadine Fässler verwandelte einen Freistoss aus 22 Metern. Und keine zwei Minuten später doppelte Andrea Stricker nach. Sie schloss einen herrlichen Angriff über die rechte Seite nach einer Flanke von Caroline Hardegger mit dem Kopf ab.
Die Thunerinnen hatten zu Beginn der zweiten Halbzeit mehr vom Spiel, ohne aber etwas Zählbares herauszuholen. Das Team B*R verwaltete den Zwei-Tore-Vorsprung relativ sicher. Und in der 70. Minute machte Andrea Stricker nach einem Fässler-Freistoss mit dem 4:1 alles klar. Sie entwischte der Thun-Abwehr und liess auch der Torfrau von Rot-Schwarz keine Chance.
Die U-18 Bodensee*Rheintal bestätigte mit diesem neuerlichen Sieg den Erfolg vom letzten Sonntag gegen Leader FCZ eindrücklich und bewegt sich kontinuierlich Richtung Spitzengruppe dieser nationalen Meisterschaft. Telegramm: Sportplatz Bürgerweg,Thun; Schiedsrichter: M. Strub (Thierachern)
Team B*R: Sara Rupp (Sarina Loher); Luisa Durot (Tamara Riedener), Ramona Dietrich, Carole Schmid, Romea Schefer; Caroline Hardegger (Sabrina Sieber), Laura Geering, Adelina Isufi (Egzona Selimi), Andrea Stricker; Fränzi Sallmann, Nadine Fässler
Tore: 17. Fränzi Sallmann 0:1, 21. 1:1, 34. Nadine Fässler 1:2, 36. Andrea Stricker 1:3, 70. Andrea Stricker 1:4
10.05.09 ASC
Meisterschaftsspiel So, 03.05.09
U-18 B*R - FC Zürich Frauen 2:1 (1:1)
Die zahlreichen Zuschauer sahen am Sonntag Nachmittag auf dem Bützel in Staad ein Spitzenspiel auf hohem Niveau zwischen der U-18 des Team Bodensee*Rheintal und dem FC Zürich Frauen. Den Einheimischen gelang der Ueberraschungscoup gegen den aktuellen Leader und sie verliessen den Platz nach aufregenden, starken 90 Minuten als Sieger.
Die Favoritenrolle vor diesem Spiel lag ganz klar bei den Gästen. Nicht weniger als vier aktuelle U-17-Natispielerinnen und gar eine Verstärkung aus der NLA-Mannschaft standen in Startformation der Zürcherinnen. Auf der anderen Seite stand die unerfahrene und junge Truppe des Team B*R. Und die Gäste wurden zu Beginn ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht. Sie nahmen das Spiel in die Hand, zeigten ihr Kombinationsspiel und ihre technischen Fertigkeiten. Nach acht Minuten lag dann der Ball bereits im Netz der Einheimischen. Alicia Brandenberger kam aus rund 18 Metern ungehindert zum Abschluss und traf zur Führung. Die Gäste hatten noch immer Oberwasser und es brauchte dann schon die eine oder andere glänzende Intervention der überzeugenden Sara Rupp im Tor des Team B*R. Gegen den Schluss der ersten Hälfte fand das Team B*R dann aber immer besser ins Spiel und kreuzte gefährlich vor dem Tor des FCZ auf. Quasi mit dem Pausenpfiff dann der schönste Angriff der ersten Spielhälfte. Nadine Fässler setzte sich rechts durch, bediente mit ihrer Flanke Fränzi Sallmann, die mit ihrem Schuss Loredana Trupo keine Chance liess. Der Ausgleich.
Die Zürcherinnen wollten das Missgeschick schnell wieder korrigieren. Doch für den nächsten Höhepunkt sorgte das Heimteam. Valérie Rohner bedient mit einem herrlichen Zuspiel die glänzend aufgelegte und stark auftrumpfende Fränzi Sallmann. Diese liess sich nicht zwei Mal bitten und schloss gekonnt mit einem Scharfschuss zur 2:1-Führung ab. Der FCZ reagierte nun vehement und verstärkte sofort die Offensive. Doch die Gäste waren berechenbar, sorgten kaum für einen überraschenden Pass und bissen sich je länger das Spiel dauerte umsomehr im von Captain Carole Schmid dirigierten Bollwerk des Bodensee-Teams fest. Es häuften sich gegen Schluss die Konterchancen. Leider konnte keine der guten Gelegenheiten zur endgültigen Entscheidung ausgenützt werden. So musste man bis zum Schluss zittern, ohne aber nochmals ganz ernsthaft in Gefahr zu kommen einen Treffer zu erhalten.
Es war ein sensationeller Sieg. Kämpferisch, taktisch klug und mit viel Disziplin war der Erfolg über den Leader zum Schluss absolut verdient. Im übertragenen Sinne stellte heute „David“ dem „Goliath“ ein Bein.
Michael Aeschbacher (Trainer FCZ Frauen): "Wir wussten um die Stärken der jungen Gegnerinnen, haben während 35’ unseren Ansprüchen entsprechend gut gespielt, das Spiel klar dominiert, teilweise herrliche Kombinationen gezeigt, es aber leider verpasst, die frühe Führung auszubauen. Nach der klaren Überlegenheit in der Startphase bauten wir im Anschluss in allen Belangen ab, während die Gegnerinnen über den Kampf und mit ihren gefährlichen langen Bällen auf die schnellen Spitzen ins Spiel fanden. Während der gesamten zweiten Halbzeit fanden wir kein Rezept gegen das defensiv eingestellte und konterstarke Team Bodensee-Rheintal. Unserer Körpersprache entsprechend haben wir heute keine Leidenschaft, keine Spielfreude und keinen absoluten Siegeswillen auf den Platz gebracht. Obwohl der Sieg der aufopfernd kämpfenden Ostschweizerinnen nicht unverdient ist, sind wir enttäuscht, dass wir ohne Punkt blieben.“
Andreas Schmid (Trainer Team B*R): "Der FCZ startete stark in das Spiel und ging auch schon früh in Führung. Wir hatten zu Beginn Mühe ins Spiel zu finden. Noch vor der Pause gelangen dann doch die eine oder andere gute Aktion. Mit dem schönsten Angriff fast mit dem Pausenpfiff gelang nicht unverdient der Ausgleich. Dass der herrliche Treffer von Fränzi Sallmann zehn Minuten nach Wiederbeginn bereits die Entscheidung war, dachten wir nicht. Doch der FCZ biss sich fest und fand kein wirkliches Rezept mehr unser Bollwerk zu knacken. Wir gewannen dank einer kämpferisch starken und disziplinierten Leistung nicht unverdient gegen den Leader."
Telegramm: Bützel, Staad; Zuschauer 100; Ref: Thomas Fischer (Uzwil) Team B*R: Sara Rupp; Kathrin Leib (Adelina Isufi), Laura Geering, Carole Schmid, Romea Schefer; Sabrina Petriella, Karin Bernet, Livia Bisquolm (Valérie Rohner), Nadine Fässler (Luisa Durot); Egzona Selimi, Fränzi Sallmann FCZ: Loredana Trupo; Nicole Jaquemet (Soley Arico), Sabrina Bodenmann, Flavia Dalla Costa (Tamara Breitschmid), Jessica Berger; Stefani Liebhart (Eseosa Aigbogun), Alicia Brandenberger, Mariah Lentejas, Jaqueline Hürlimann; Letizia Bonfardin, Nadine Baker Tore: 8. Alicia Brandenberger 0:1, 45. Fränzi Sallmann 1:1, 55. Fränzi Sallmann 2:1; Bemerkungen: Team B*R ohne Sarina Loher (verletzt) und Caroline Hardegger (abwesend)
04.05.09 ASC
Meisterschaftsspiel Sa, 25.04.09
FC Yverdon Féminin - U-18 B*R 3:0 (2:0)
Die erste Niederlage im fünften Rückrundenspiel ist perfekt. Das Spitzenteam von FC Yverdon Féminin gewann glatt mit 3:0. Aber das Resultat täuscht über das wahre Stärkenverhältnis der beiden Teams hinweg. Der Unterschied zwischen den beiden Teams lag bei der Chancenauswertung. Die Einheimischen, mit all ihren U-17 Internationalen – dank dem spielfreien Wochenende der NLA-Mannschaft – übernahmen zu Beginn das Spieldiktat. Sie überzeugten mit ihrer physischen Präsenz wie auch mit ihren technischen Fähigkeiten. Nach 18 Minuten sorgte ein Freistoss aus rund 30 Metern für Aufregung. Irgendwie gelangte der Ball auf den hinteren Pfosten, wo ein Stürmerin mit dem Kopf reüssieren konnte. Und vier Minuten später dann eine Kopie des ersten Tores. Wiederum konnten die Waadtländerinnen einen stehenden Ball in den Strafraum schlagen. Dort stimmte die Zuordnung nicht und schon hiess es 2:0. Danach riss der Faden bei den Einheimischen überraschend etwas. Das Team B*R kam nun immer besser ins Spiel. Noch vor der Pause setzte sich Fränzi Sallmann auf der linken Seite glänzend durch. Ihre Flanke nahm Egzona Selimi fünf Meter vor dem Tor direkt ab und setzte den Ball an die Latte. Druckvoll stieg das Gästeteam in die zweite Halbzeit. Und das Spiel kippte nun vollends. Das Team Bodensee*Rheintal setzte sich so richtig fest in der gegnerischen Hälfte. Zwischen der 46. und 52. Minute vergaben Nadine Fässler und Egzona Selimi vier sehr gute Torchancen. Das Visier war jeweils um Zentimeter falsch eingestellt. Die Einheimischen kamen nicht einmal mehr zu nennenswerten Gegenangriffen. Nein es waren weiter die Gäste die vehement zumindest mal den Anschlusstreffer suchten. Doch es wollte heute einfach kein Ball ins gegnerische Tor. So kam es, wie es kommen musste. Zehn Minuten vor Schluss tauchten die Welschen erst zum zweiten Mal in dieser zweiten Häfte vor dem Gehäuse von Sarina Loher auf. Sie nutzten einen Abwehrfehler eiskalt aus und stellten somit den Sieg sicher. Die U-18 Bodensee*Rheintal zeigte zumindest eine Stunde lang eine sehr gute Leistung bis vor das Tor der Einheimischen. Es hatte klare Feldvorteile und erspielte sich so viele Chancen um das Spiel nach verschlafenem Start zu kehren. Eine tolle Reaktion des jungen Teams, die am Samstag nicht belohnt wurde.
Telegramm: Stade Municipal Yverdon, Zuschauer 50 Sara Rupp (Sarina Loher); Caroline Hardegger (Luisa Durot), Ramona Dietrich, Carole Schmid, Romea Schefer; Daniela Renn (Adelina Isufi), Karin Bernet, Laura Geering (Lorena Zanni), Nadine Fässler; Egzona Selimi, Fränzi Sallmann; Tore: 18. 1:0, 22. 2:0, 80. 3:0
26.04.09 ASC
Meisterschaftsspiel Mi, 22.04.09
U-18 B*R - FC St. Gallen 0:0
Das Team Bodensee-Rheintal bleibt auch im vierten Rückrundenspiel ungeschlagen. In einem durchschnittlichen Spiel gegen den Tabellennachbarn aus St. Gallen trennten sich die Teams mit einem torlosen Unentschieden.
Die zahlreichen Zuschauer sahen zu Beginn zwei eher nervöse Teams auf dem Feld. So spielte sich das Geschehen auch vornehmlich im Mittelfeld ab. Das U-18 Team Bodensee-Rheintal hatte dabei eher mehr vom Spiel, ohne aber Zählbares daraus zu machen. Die Gäste aus St. Gallen blieben mit ihren schnellen Offensivspielerinnen stets gefährlich.
In der zweiten Halbzeit setzt sich der Abnützungskampf im Mittelfeld fort. Den Einheimischen war die fehlende Spritzigkeit nach den letzten beiden siegreichen, aber kräfteraubenden Spielen anzumerken. Ebenso fiel langsam ins Gewicht, dass die eine oder andere Spielerin angeschlagen ins Spiel gehen musste. So hatte dann die St. Gallerinnen eher etwas Uebergewicht und kamen auch zu Chancen. Dank den guten Interventionen von Torhüterin Sara Rupp konnte das Tor aber reingehalten werden. Andererseits bot sich auch dem Team BR gegen Schluss noch zwei sehr gute Torgelegenheiten. Ein etwas zu schwacher Schuss aus kurzer Distanz von Andrea Stricker konnte die Gäste-Verteidigerin noch auf der Linie wegschlagen.
Alles in allem ein gerechtes Resultat. Dem Team Bodensee-Rheintal genügte eine eher durchschnittliche Leistung zu einem Punktegewinn.
Zwei Tore kurz nach dem Pausentee bildeten den Grundstein zu einem weiteren Erfolg des U-18 Teams Bodensee*Rheintal. Das Team verdiente sich in einem kampfbetonten Spiel den Sieg auch aufgrund von mehr Spielanteilen und Torchancen. Die U-18 B*R fand auf dem ländlichen, idyllischen Sportplatz Stockmatt im bernischen Walperswil besser ins Spiel als die Einheimischen. Mit etwas mehr Ueberzeugung und mit der letzten Konsequenz vor dem Tor, hätten die Gäste nach gut zwanzig Minuten mindestens führen müssen. Doch wurden die besten Hereingaben von den Seiten etwas kläglich versiebt. Die zwanzig Minuten vor der Pause gehörten dann den Einheimischen. Sie waren plötzlich immer einen Schritt vor der U-18 B*R am Ball und erarbeiteten sich so ein Uebergewicht im Mittelfeld. So kam es dann auch zu der einen oder anderen gefährlichen Situation im Strafraum der Gäste. Zur zweiten Halbzeit nahm dann aber die U-18 B*R das Heft wieder in seine Hand. Nach nur gerade drei Minuten lag der Ball im Netz der Seeländerinnen. Karin Bernet überlistete die Torhüterin mit einem gezielten Weitschuss aus rund 30 Metern. Und keine fünf Minuten später zog Fränzi Sallmann unwiderstehlich rechts durch. Ihre Hereingabe verwertete Egzona Selimi zum 0:2. Eine Reaktion der Einheimischen blieb lange aus. Eine Viertelstunde vor Schluss dann aber plötzlich der Anschlusstreffer nach einen gelungen Angriff. Jetzt gab es Chancen auf beiden Seiten. Doch weder die Konter der Gäste konnten erfolgreich abgeschlossen werden, noch die Einheimischen brachten etwas Zählbares zustande. So konnte der hart erkämpfte, aber verdiente zweite Sieg in Folge gefeiert werden.
Telegramm: Stockmatt, Walperswil BE
Sara Rupp (Sarina Loher); Laura Geering, Ramona Dietrich, Carole Schmid, Romea Schefer; Nadine Fässler (Daniela Renn), Karin Bernet, Adelina Isufi (Valérie Rohner), Sabrina Petriella; Fränzi Sallmann, Egzona Selimi; Tore: 48. Karin Bernet 0:1, 52. Egzona Selimi 0:2, 75. 1:2; Bemerkungen: Erstes Meisterschaftsspiel für die U-18 von Daniela Renn
19.04.09 ASC
Meisterschaftsspiel Mi, 08.04.09
U-18 B*R - SC Kriens 3:0 (1:0)
Mit einer eindrucksvollen Leistung gewann die U-18 Bodensee*Rheintal gegen den SC Kriens das Nachtragsspiel am Mittwoch abend auf dem Bützel in Staad hochverdient mit 3:0 Toren.
Hochkonzentriert und mit dem vom Trainer verlangten druckvollen Spiel nach vorne begann die U-18 B*R das Spiel gegen die Innerschweizerinnen. Und die Gäste mussten vorerst vornehmlich Abwehrarbeit verrichten. Immer wieder tauchte das einheimische Team gefährlich im Strafraum der Gäste auf, scheiterte vorerst aber an der Torhüterin oder aber am eigenen Unvermögen. Nach zehn Minuten dann die verdiente Führung. Karin Bernet gelang mit einem herrlichen Weitschuss aus rund 25 Metern der Führungstreffer. Das Spielgeschehen änderte sich auch danach vorerst nicht. Immer wieder wurden schnelle Vorstösse - insbesondere über die linke Seite - vorgetragen. So auch in der 23. Minute als Fränzi Sallmann nur noch regelwidrig im Strafraum gestoppt werden konnte. Karin Bernet scheiterte aber mit ihrem flach geschossenen Elfmeter an der gegnerischen Torhüterin. Der SC Kriens kam in der Viertelstunde vor dem Pausentee etwas besser auf, weil die U-18 B*R im Mittelfeld dem Gegner plötzlich mehr Raum überliess und etwas nachlässig agierte.
Die zweite Halbzeit begann wie die erste. Die Innerschweizerinnen wurde sozusagen fast überrollt. In der 50. Minute zog Nadine Fässler unwiderstehlich in den Strafraum hinein und spielte den Ball in die Mitte, wo Fränzi Sallmann aus kurzer Distanz zum 2:0 einschoss. Drei Minuten später setzte sich wiederum Nadine Fässler über rechts durch. Ihre Flanke wurde von Egzona Selimi herrlich ins Tor weitergeleitet. Das 3:0 war Tatsache und das Spiel bereits vorentschieden. Die Gäste waren kaum zu einer Reaktion fähig. Mit dem einen oder anderen Konter versuchten sie ihr Glück. Doch Torhüterin Sarina Loher wurde in der zweiten Halbzeit kaum einmal ernsthaft geprüft. Der Tempo-Fussball der U-18 B*R ging weiter. Zahlreiche Gelegenheiten wurden in regelmässigem Abstand herausgespielt. Doch mehr als ein Pfostenknaller von Adelina Isufi gelang nicht mehr. Wenn es etwas zu bemängeln gab, dann war dies eindeutig die Chancenauswertung.
Das Team zeigte eines seiner besten Spiele und beeindruckte mit einer geschlossenen, reifen Mannschaftsleistung. Das Tempo war hoch und der Gegner keinesfalls schwach. Es war beste Werbung für den Frauenfussball. Die Zuschauer sahen auf jeden Fall attraktiven, tollen Fussball.
Telegramm: Bützel, Staad
Loher Sarina; Geering Laura (Durot Luisa), Dietrich Ramona, Schmid Carole, Hardegger Caroline; Fässler Nadine, Bernet Karin, Stricker Andrea (Isufi Adelina), Petriella Sabrina; Sallmann Fränzi, Selimi Egzona; Tore: 10. Bernet Karin 1:0, 50. Sallmann Fränzi 2:0, 53. Selimi Egzona 3:0; Bemerkungen: Erstes Meisterschaftsspiel für den FC Staad für Petriella Sabrina; 23. Torhüterin von Kriens wehrt Foulpenalty ab
08.04.09 ASC
Meisterschaftsspiel So, 05.04.09
U-18 B*R - GC/Schwerzenbach 0:0
Nach zwei verschobenen Spielen ging es am Sonntag nun endlich los mit der Rückrunde. Auf dem Bützel in Staad lief das Spitzenteam von GC/Schwerzenbach auf. In einem temporeichen und kämpferischen Spiel verdiente sich das Team Bodensee*Rheintal den einen Punkt.
Von Beginn weg setzten die Einheimischen Druck auf und versuchten die Zürcherinnen früh zu stören, was auch gut gelang. Das Pressing zeigte Wirkung und es konnte die eine oder andere Torchance erarbeitet werden. Nicht ungefährlich aber die Grasshoppers. Mit ihren schnellen Spielerinnen blieben sie mit Kontern stets sehr gefährlich und kamen ebenfalls zu Torgelegenheiten. Doch die Torhüterinnen beider Teams zeigten sehr gute Leistungen. Dank ihren Interventionen blieb das Spiel bis zum Schlusspfiff beim torlosen Unentschieden. In der Viertelstunde vor der Pause hatte das Team B*R die besten Möglichkeiten. Doch scheiterten Egzona Selimi an der Torhüterin und zweimal zischten die Bälle von Nadine Fässler neben das Tor. Und auch Caroline Hardegger mit einem Distanzschuss nach einer missglückten GC-Abwehr verfehlte das Ziel knapp.
Das Bild änderte sich auch in der zweiten Halbzeit nicht. Die beiden Teams schenkten sich nichts. Beide kamen noch zu weiteren Abschlussversuchen. Doch wie gesagt die Torhüterinnen liessen mit ihren sicheren Interventionen keinen Treffer zu. Zum Schluss liessen die Kräfte beider Teams in einem intensiven, technisch und spielerisch auf einem hohen Niveau stehenden Spiel verständlicherweise langsam nach.
Aufgrund der besseren Torchancen wäre ein Sieg für das Team Bodensee*Rheintal nicht unverdient gewesen. Am Schluss waren beide Mannschaften mit dem einen Punkt zufrieden. Und aus Sicht des Team B*R kann man das sehr positive Fazit ziehen, dass man gegen das „grosse“ GC aus den beiden Meisterschaftsspielen vier Punkte gewinnen konnte.
Zum letzten Vorrundenspiel reiste das U-18 Team Bodensee*Rheintal in die Bundeshauptstadt nach Bern. Zum Abschluss wollten die Girls unbedingt nochmals einen Vollerfolg einfahren. Der Rahmen zu diesem Spiel stimmte, durfte man doch auf dem Hauptplatz des altehrwürdigen Stadion Neufeld einlaufen. Das Spiel begann furios. Es war noch nicht eine Minute gespielt und schon tauchte Egzona Selimi alleine vor der grossgewachsenen Berner Torhüterin auf. Ihr Schuss verfehlte aber das Ziel. Es war der Startschuss zu einer starken ersten Halbzeit. Chance um Chance wurde erspielt. Doch neben dem eigenen Unvermögen, scheiterte man auch immer wieder an der gegnerischen Hüterin. Und war dann diese geschlagen, so rettete für sie das Gehäuse. Fränzi Sallmann's Schuss traf nach fünfzehn Minuten nur die Latte und auch Nadine Fässler's Abschluss aus kurzer Distanz (25.) prallte vom Pfosten zurück. Ein sehr umstrittener Penalty-Entscheid (35.; Stürmerin stolperte im Strafraum nach bereits zu weit vorgelegtem Ball) kehrte das Spiel dann vollends auf den Kopf. Die Bernerin liess unserer Torhüterin keine Chance. So ging das Team U-18 B*R etwas geknickt zum Pausentee.
Die Gäste kehrten selbstbewusst und entschlossen aufs Feld zurück. Das Spiel verflachte zwar zu Beginn der zweiten Hälfte etwas und beide Teams erspielten sich kaum mehr glasklare Chancen. Nach etwa 70 Minuten konnte das U-18 Team vom Bodensee den Druck aber wieder erhöhen. Immer wieder brachte die Offensiv-Abteilung die gegnerische Abwehr in Verlegenheit. Und nach 78 Minuten war es dann endlich soweit. Egzona Selimi lief unwiderstehlich über rechts in den gegnerischen Strafraum. Ihr Abschluss wurde noch von der Torhüterin abgewehrt, doch beim Nachschuss von Fränzi Sallmann gab es dann nichts mehr zu halten. Grosser Jubel. Und die Gäste wussten, dass hier auf dem Neufeld noch mehr drinliegt. Sie wollten jetzt den Sieg. Zwei Minuten später lancierte Nadine Fässler wieder unsere Nummer 19, Egzona Selimi. Sie liess der Torhüterin aus zwölf Metern mit einem Flachschuss keine Chance. Es war der verdiente Führungstreffer. Danach liessen die Girls des U-18 Teams B*R nichts mehr anbrennen und brachten den Sieg sicher ins Trockene. Zum Abschluss der Vorrunde gelang ein - aufgrund eines deutlichen Chancenpluses - hochverdienter Auswärtserfolg.
Somit liegt das Team nach Abschluss der Vorrunde auf dem sehr guten 7. Rang von 14 Teams in dieser Schweizer Meisterschaft und liegt gar nur sieben Punkte hinter dem ersten Platz. Dies ist umso erstaunlicher, da das Team weitaus das jüngste der U-18 Liga ist und ihre erste Saison im U-18 Frauen-Spitzenfussball bestreitet.
Erstmals trug das U-18 Team auf der Sportanlage Aegeten ein Heimspiel aus. Nach einem kurzen Abtasten übernahm das einheimische Team gegen die Gäste aus Aarau sofort das Spieldiktat. Es wurden immer wieder die beiden Spitzen lanciert, die sich auch desöftern durchsetzen konnten. Ihre Abschlussversuche waren dann aber zu ungenau. Auch die Abschlussversuche aus der zweite Reihe waren zu schwach respektive wurde von der starken Gäste-Hüterin pariert. Nach rund einer halben Stunde führte ein Handspiel einer Aarauerin im Strafraum zum fälligen Penalty. Egzona Selimi scheiterte aus elf Metern wie auch mit ihrem Nachschuss an der Torhüterin! Auch nach dieser 100%-igen vergebenen Chance steckten das U-18 Team B*R nicht auf und drückte weiter aufs Tempo. Es blieb zu Pause beim 0:0. Sara Rupp im Tor der Einheimischen wurde in der ersten Halbzeit nicht einmal geprüft.
Das Bild veränderte sich in der zweiten Spielhälfte nicht. Die massierte Abwehr der Aarauerinnen blieb aber stilsicher. Und nach 66 Minuten wurden die Gäste auch noch belohnt. Eine der beiden schnellen Sturmspitzen profitierte von einem Abwehrfehler und überlobte die zu weit vor dem Tor postierte Heim-Torhüterin aus 30 Metern zum überraschenden 0:1. Das Tor stellte den einseitigen Spielverlauf völlig auf den Kopf. Mit allen Mitteln und Umstellungen versuchte das Heimteam die drohende Niederlage noch abzuwenden. Es wurden auch noch die eine oder andere Chance herausgespielt, doch wurden sie allesamt vergeben. Zu ungenaue Abschlüsse oder zu umständlich agierend im oder am Strafraum, es wollte einfach kein Tor gelingen. So spielbestimmend und mit einem solchen Uebergewicht an Spielanteilen gelang noch kein Spiel. So verlor das Team erstmals in der Saison (unglücklich) ein Heimspiel. Zum Vorrunden-Abschluss reist die Mannschaft am nächsten Sonntag noch zum FFC Bern und hofft dort die verpassten Tore nachzuholen.
Das Spiel sah sehr lange nach einem verdienten Punktgewinn für das Team B*R aus. Doch zwei Distanzschüsse innert zwei Minuten sorgten gegen den Tabellennachbarn für eine unglückliche Niederlage auf der Sportanlage St. Jakob.
Vielversprechend und mit viel Zug nach vorne starteten die Gäste ins Spiel. Immer wieder setzte sich Fränzi Sallmann über links durch. Doch im Abschluss war das Team B*R dann doch zu unentschlossen und zu wenig kaltblütig. Zudem funktionierte die Abseitsfalle der Baslerinnen in der ersten Spielhälfte sehr gut. So spielte sich nach der ansprechenden Startphase das Spiel doch vornehmlich im Mittelfeld ab. Die Baslerinnen kamen in der ersten Hälfte erst in der 45. Minute zu ihrem ersten und einzigen Torabschluss.
Kein anderes Bild nach dem Pausentee. Die Spielanteile waren ziemlich ausgeglichen. Die besten Gelegenheiten hatten bis eine Viertelstunde vor Schluss das Team B*R. Adelina Isufi und auch Egzona Selimi scheiterten aber an der gegnerischen Törhüterin. Es sah danach nach einem torlosen Unentschieden aus. Ein Freistoss der Baslerinnen aus 20 Metern brachte zwölf Minuten vor Schluss überraschend deren Führung. Sara Rupp wehrte den scharf getretenen Ball bravourös an die Latte von wo er dann unglücklich via Rücken der Torhüterin den Weg ins Tor fand. Und keine zwei Minuten später die vermeintliche Vorentscheidung, als dem Team Basel mit einem unhaltbaren Weitschuss der zweite Treffer gelang. Doch ein Energieanfall der unermüdlichen Egzona Selimi bescherte mit einem Solo-Durchbruch acht Minuten vor Schluss den Anschlusstreffer. Nun warfen die Gäste vom Bodensee alles nach vorne. Jedoch gelang der hoch verdient gewesene Ausgleichstreffer nicht mehr. Ein Abwehrfehler führte kurz vor Schluss zum Endresultat von 3:1.
Mit einem Blitzstart legten wir den Grundstein zu einem verdienten Erfolg gegen den FFC Zuchwil. Somit bleibt das junge U-18 Team auch im fünften Heimspiel ungeschlagen (3 Siege und 2 Remis).
Bereits nach sechs Spielminuten lief Fränzi Sallmann auf der rechten Seite unwiderstehlich bis zur Grundlinie. Ihre perfekte Flanke schloss Egzona Selimi mit einem herrlichen wuchtigen Flugkopfball zum 1:0 Führungstreffer ab. Und nur zwei Minuten später stand plötzlich Fränzi Sallmann alleine vor der gegnerischen Torhüterin, welche aber ihren Schuss mit einem tollen Reflex parierte. Auch nach diesem Startfurioso blieben die Einheimischen spielbestimmend und tauchten immer wieder gefährlich vor dem Gästetor auf.
Gehörte die erste Hälfte noch dem B*R-Team, änderte sich dies aber in der zweiten Spielzeit. Die Zuchwilerinnen spielten jetzt druckvoller und kamen nun auch zu der einen oder anderen Gelegenheit. Ein Lattenkopfball blieb aber ihre einzige Ausbeute. Das Bützel-Team blieb mit Kontern gefährlich und verdiente sich den Sieg zum Schluss mit einer kämpferischen tadellosen Leistung.
Es ist zwar mühsam, dass ich den Bericht diesmal nicht mit sportlichen Kommentaren beginnen kann. Doch was sich an diesem Tag abspielte in Triengen (LU) hat leider nichts mit Professionalität und Frauen-Spitzenfussball zu tun.
Dass ein Schiedsrichter nicht erscheint, dafür kann der Platzklub nichts. Dass aber erst eine Viertelstunde vor Spielbeginn der Verband kontaktiert wird um einen neuen Unparteiischen aufzubieten ist fahrlässig und nicht reglementskonform. Das Spiel begann um 13.00 Uhr statt um 12.00 Uhr! Wenn dann aber auch noch das Spiel vom Hauptfeld auf den Nebenplatz verlegt wird, der für U-18 Spitzenfussball nicht tauglich ist (gem. Angaben im Internet 93 m x 51 m (!)), muss man von Frechheit sprechen. Es zeigt den Stellenwert des Frauenfussball auf.
Das Spiel. Wie befürchtet, alles eng, wenig Spielfluss, Chancen auf beiden Seiten, Lattenschuss B*R, das glücklichere Team gewann schlussendlich. Das Spiel über die Seiten wollte man zwar forcieren, war aber aufgrund des (zu) schmalen Platzes mit bestem Willen kaum durchführbar. Dass die Nationaltrainerin Bea von Siebenthal unser bisher gut auftretendes, junges Team gerade hier sah, ist sehr schade. Nochmals: Ein Tag zum Vergessen. Hier hat sich der Aufwand (Zeit und Kosten) absolut nicht gelohnt ....
Auch nach dem vierten Heimspiel sind wir zuhause weiter ungeschlagen (2 Heimsiege/2 Remis). Zum Schluss fiel der Erfolg gegen die Thunerinnen eher zu knapp aus.
Die erste Halbzeit war spielerisch nicht unbedingt "das Gelbe vom Ei". Und trotzdem stand es nach 23 Spielminuten bereits 2:0 für unser Team. Die Gäste hatten zwar mehr vom Spiel, diverse Eckbälle, ohne aber zu Torchancen zu kommen. Carole schlug nach 18 Minuten einen Freistoss aus rund 30 Metern in den Strafraum. Der Ball sprang vom Boden über die (grossgewachsene) Torhüterin überraschend für alle ins Tor zur Führung. Und nur fünf Minuten später schloss Caroline einen Angriff mit einem Weitschuss zum 2:0 ab. Zwei Verteidigerinnen schlugen innert fünf Minuten zu.
Nach der Pause und einigen Umstellungen/Einwechslungen drückten wir aufs Tempo und zeigten auch einige gelungene Kombinationen. Zuerst rettete noch der Pfosten nach einem satten Schuss von Nadine. Danach setzte sich die gleiche Spielerin rechts durch und deren Flanke verwertete Egzona - in ihrem ersten Spiel für unser Team - mit einem herrlichen Kopfball. Kurze Zeit später setzte sich nochmals Nadine durch und schoss gekonnt ein zum 4:0 und zur endgültigen Entscheidung. Das Skore hätte danach noch leicht höher ausfallen können/müssen. Eine Unaufmerksamkeit 20 Minuten vor Schluss bescherte den Gästen noch den Anschlusstreffer.
Unser Team reiste mit gemischten Gefühlen zum Leader der U-18 Meisterschaft nach Zürich-Seebach. Die U-18 Frauen des FC Zürich wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen auch ihr 7. Spiel in Serie.
Mit viel Respekt vor dem Gegner, der mit der bestmöglichen Mannschaft antrat, stiegen wir in dieses Spiel. Von Beginn weg nahmen die Zürcherinnen das Spiel in die Hand. Doch auch bei den Einheimischen schlichen sich viele Fehler im Spielaufbau ein. So dauerte es bis zur 24. Minute, ehe ihnen der Führungstreffer gelang. Kurz vor der Pause dann unsere beste Gelgenheit, als Mirellas Querschuss an den Pfosten prallte. Ansonsten waren wir sehr mit Defensivarbeit beschäftigt. Dies gelang aber gut und immer wieder konnte wir die Räume eng machen.
Das Bild änderte sich in der zweiten Halbzeit nicht. Dir Zürcherinnen noch etwas druckvoller über die Seiten agierend, sorgten mit dem zweiten Treffer nach 62 Minuten für die Entscheidung. Neben zwei Pfostentreffern (schon in der ersten Halbzeit) und einigen guten Weitschüssen, gelang ihnen kein weiteres Tor mehr. Aber auch wir hatten noch zwei hochkarätige Torgelegenheiten von Nadine.
Trotz der Niederlage darf die Mannschaft mit dem Gezeigten zufrieden sein. Es lag im Moment für unser junges Team, das im Schnitt 2 Jahre jünger war als der Gegner, einfach noch nicht mehr drin. Da hätten wir schon komplett antreten müssen und zudem hätte es optimal laufen müssen um zu reussieren.
Mit dem letzten Aufgebot nahmen wir das sonntägliche Spiel gegen das starke Team aus Yverdon in Angriff. Von Beginn weg zeigten unsere jungen Girls eine kämpferische und läuferische erfrischende Leistung. Beide Teams erspielten sich die eine oder andere Chance. Nachdem Nadine vorerst mit einem Distanzschuss aus rund 40 Metern noch die Latte getroffen hatte, setzte sie nach rund einer halben Stunde zu einem Sololauf an und spitzelte den Ball auch noch an der Torhüterin vorbei ins Tor. Eine gelbe Karte gegen Carole brachte wegen der 10-minütigen Unterzahl dann etwas Unruhe ins Spiel, doch überstanden wir diese Druckphase der Gäste.
Ein angebliches Handspiel vom Lorena nach rund 70 Minuten lancierte eine hektische Schlussphase. Der Schiedsrichter pfiff einen ungerechtfertigten Penalty. Yverdon Féminin nahm das Geschenk an und verwandelte sicher zum Ausgleich. Stetig lagen danach unsere Spielerinnen am Boden. Der Schiri pfiff konsequent kein Vergehen einer Gästespielerin an unseren Girls! Zwei Spielerinnen mussten mit Schlägen ins Gesicht ausgewechselt werden! Bodychecks seitens des Gegners blieben der Reihe nach ungeahndet. Unverständlich. Das Team rettete mit allem Einsatz und fairen Mitteln das Unentschieden über die Zeit. Kompliment an alle. Kompliment insbesondere an unsere angeschlagene Torhüterin Sara, die schlicht sensationell hielt.
Erstmals in dieser Saison mussten wir das Spielfeld mit einer Niederlage verlassen. Es war von A-Z ein ängstlicher Auftritt gegen eine physisch weit überlegenes Heimteam. Unserem jungen Team fehlte das Durchsetzungs-vermögen und die nötige Aggressivität vollends. Wir "verkauften" uns weit unter dem Wert gegen die im Schnitt zwei Jahre älteren St. Gallerinnen. Eine verdiente Niederlage.
Aufgrund der prekären Wetterverhältnisse wurde das Spiel kurzfristig auf den Kunstrasenplatz der Sportanlage Kellen in Tübach verlegt.
Unser Team gab auch im vierten Saisonspiel alles. Aber nicht alles klappte optimal. Das gegnerische Team Seeland ging nach rund einer halbe Stunde überraschend und entgegen dem Spielverlauf in Führung. Weitgehend waren wir spielbestimmend und erspielten auch die eine oder andere gute Torhance. Viel Pech war kurz vor der Pause dabei, als Romea's Schuss von der Latten-unterkante zurück ins Feld fiel.
Das Bild änderte sich auch in der zweiten Halbzeit nicht. Weiter waren wir am "Drücker" und versuchten es nun auch mal mit dem einen oder anderen Distanzschuss. Knapp eine Viertelstunde vor Schluss dann wenigstens noch der umjubelte Ausgleichstreffer. Laura Landolt stand nach Schuss-Versuchen von Nadine und Fränzi goldrichtig und drosch den Ball in die Maschen. Das unrühmliche Ende lieferte noch eine Spielerin des Team Seeland, die Romea ihren Ellbogen ins Gesicht schlug - Rote Karte für die Gästespielerin.
Mit sieben Punkten aus vier Spielen stehen wir nun zumindest für eine Woche an der Tabellenspitze. Wer hätte das - vor unserer ersten U-18-Saison - gedacht.
Wir hatten uns auf einen starken Gegner eingestellt, was sich dann auch tatsächlich bewahrheitete. Mit zwei Kontertoren in der zweiten Spielhälfte sicherten wir uns gegen den Favoriten weitere drei Auswärtspunkte.
Die erste Halbzeit zeigte den zahlreichen Zuschauern ein temporeiches und interessantes Spiel auf hohem Niveau. Die beiden Teams zeigten einige sehenswerte Aktionen, die aber allesamt ohne Torerfolg blieben. Auch in der zweiten Spielhälfte blieb das Niveau gut. GC nun etwas druckvoller, wir dafür mit gefährlichen Kontern. So überwand Nadine nach rund einer Stunde Spielzeit - nach einem Zuspiel von Adelina - die GC-Torhüterin mit einem Flachschuss. Und nur rund sieben Minuten später gleich noch das zweite Tor. Laura G. lancierte Adelina, welche nicht lange fackelte und mit ihrem schwächeren linken Fuss den Weitschuss ins Tor setzte. Corina's verletzungsbedingter Ausfall (70.) sorgte noch etwas für Aufregung. Doch insgesamt brachten wir den zweiten Auswärtssieg und somit den dritten Sieg in Folge relativ sicher über die Zeit.
Den Erfolg verdiente sich das Team dank einer spielerisch wie auch kämpferisch überzeugenden Mannschaftsleistung. Gratulation! Und Corina wünschen wir ganz gute, schnelle Besserung!
Zum ersten Heimspiel empfingen wir die in der ersten Meisterschaftsrunde ebenfalls siegreichen Gäste aus Worb. Und auch die Heimpremiere auf dem Bützel gelang: 5:1-Sieg.
Der geforderte gute Start ins Spiel gelang mustergültig. Schon nach 9 Minuten zappelte der Ball nach einem Schuss von Nadine im gegnerischen Netz. Es kam kaum grosse Gefahr vor unserem Tor auf. Wir blieben klar die gefährlichere Mannschaft. Und nach knapp einer halben Stunde auch das verdiente zweite Tor. Nadine's Freistoss-Ball fand den Weg irgendwie vor die Füsse von Laura G., welche sicher verwandelte.
In der 53. Minute schloss Fränzi einen schnell vorgetragenen Angriff mit einem Weitschuss-Heber gekonnt zum 3:0 ab. Einer der wenigen Abwehrfehler nutzten dann die ansonsten eher harmlosen Gäste zum Anschlusstreffer aus. Doch kurz darauf - nach einer Stunde Spielzeit - die entdgültige Entscheidung durch Nadine. Nadine krönte dann ihre Leistung noch mit einem weiteren Treffer in der Schlussminute, als die Gäste vollends aufgaben. Ein verdienter Erfolg mit einer gesamthaft guten Team-Leistung.
Ein Start nach Mass. Gleich im ersten U-18 - Spiel der Geschichte des FC Staad gelang auch der erste Vollerfolg.
Zu Beginn war das Spiel beidseitig etwas nervös und unkoordiniert. Doch je länger das Spiel dauerte um so besser bekamen wir dieses in den Griff. Nach einer halben Stunde lancierte Adelina mit einem herrlichen Zuspiel Fränzi. Diese lief alleine auf die Torhüterin zu, umspielte sie gekonnt und schloss zum vielumjubelten Führungstreffer ab. Noch vor der Pause vergaben Nadine und Adelina beste Gelegenheiten.
Die Gastgeberinnen erwiesen sich weiter als sehr hartnäckig und aufsässig, kamen aber kaum zum Abschluss. Im Gegenteil. Unser Team erspielte sich weitere Gelegenheiten. Doch alle wurde gar etwas fahrlässig vergeben. Mit vollem Einsatz aller bis zum Schluss konnte der knappe Vorsprung aber relativ sicher verwaltet werden. Ein sehr verdienter Erfolg, mit einer starken Defensivleistung.
Das Trainingsspiel gegen unsere Erstliga-Mannschaft endete mit einem verdienten Erfolg. Stephanie schloss einen schön vorgetragenen Angriff zum Führungstreffer ab. Laura G. verwertete ein Zuspiel nach einem Freistoss aus rund 18 Metern direkt zum Pausen-Resultat von 2:1. Nach der Pause mussten wir noch den Ausgleichstreffer hinnehmen. Den klar verdienten Siegtreffer erzielte unser "Turbo" Nadine, nach einem sehr guten Zuspiel Adelina's, gekonnt mit einem satten Schuss via Pfosten.
In einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel gelang ein - aufgrund einer Leistungssteigerung nach der Pause - doch verdienter Erfolg. Die zahlreichen Zuschauer sahen zudem drei herrliche Tore. Die Tore nach der Pause gelangen zwei Mal nach Durchbrüchen über die linke Angriffseite. Nach rund 50 Minuten klatschte Nadine's Ball an den Pfosten. Lena verwertete den Abpraller völlig freistehend sicher zum Ausgleich. Den Siegtreffer lancierte Carole mit einer herrlichen Flanke zur Mitte, wo Mila - ebenfalls freistehend - gekonnt einköpfte.
Telegramm: Gründenmoos, St. Gallen
Rupp Sara (Loher Sarina); Geering Laura, Bernet Karin, Schmid Carole, Schefer Romea; Sallmann Franziska (Brocca Liana), Fässler Nadine (Miladinovic Laura), Landolt Laura (Durot Luisa), Maritz Noelle (Bruderer Lena); Isufi Adelina, Hardegger Caroline; Tore: 20. Nicole (FCSG) 1:0; 50. Lena 1:1; 70. Laura M. 1:2
17.08.2008 ASC
Trainingsspiel Mi, 30.07.08
FC Lustenau - U-18 Team B*R 2:4 (1:1)
Anlässlich des Trainingscamps in Schruns/Tschagguns trafen wir einem Trainingsspiel am Mi, 30.07. in Lustenau auf ein gemischtes Team aus der 1. und 2. Mannschaft des FC Lustenau (Vorarlberger Landesliga). Es war ein erfreulicher Auftritt der jungen Truppe. Bei der Ankunft in Lustenau noch leicht belächelt von den körperlich und altersmässig überlegenen Vorarlbergerinnen, legte unser Team rasant los. Und dies trotz bereits fünf strengen Trainingseinheiten innert 3 Tagen in den Knochen. Schon nach fünf Minuten lag der Ball zur Ueberraschung des Gastgebers in deren Tor. Fränzi Sallmann setzte sich rechts durch. Stefanie Dörig konnte aus wenigen Metern freistehend einschiessen - 0:1. Noch vor der Pause konnten die Lustenauerinnen mittels Freistoss ausgleichen. Nach der Pause verwandelte Caroline Hardegger ein Zuspiel von Karin Bernet zum erneuten Führungstreffer. Wiederum mit einem herrlich getretenen Freistoss glichen die Einheimischen erneut aus. In der Schlussphase konterte unser Team gekonnt und zweimal schloss Laura Miladinovic Zuspiele erfolgreich zum verdienten 4:2-Erfolg ab. Fazit: Eine tolle spielerische Leistung mit einem verdienten Sieg gegen eine physisch wesentlich stärkere Mannschaft. Bravo!
Telegramm: Lustenau
Rupp Sara (Thoma Rebekka); Riedener Tamara (Renn Daniela), Zanni Lorena, Schmid Carole, Schefer Romea (Sieber Sabrina); Sallmann Fränzi (Bauer Zita), Bernet Karin, Dörig Stephanie (Landolt Laura), Geering Laura (Schmid Flavia); Rohner Valérie (Miladinovic Laura), Hardegger Caroline; Tore: 5. Stephanie 0:1, 25. 1:1, 55. Caroline 1:2, 70. 2:2, 80. Laura M. 2:3, 89. Laura M. 2:4
31.07.08 ASC
Trainingsspiel Di, 01.07.08
U-18 Team B*R - FC Staad I/II 1:1 (0:0)
Vor der Sommerpause erspielte sich das U-18 Team am Dienstag, 01.07. in Widnau gegen das NLB/1. Liga - Team des FC Staad ein beachtliches 1:1. Die erste Hälfte war unsererseits etwas verhalten und fehlerhaft. Es waren wenig Kombinationen über mehrere Stationen auf dem Kunstrasenplatz zu sehen. Die Gäste waren spielbestimmend, konnten aber unsere gute Defensive kaum in Bedrängnis bringen. In der zweiten Hälfte ein anderes Bild. Hartnäckiger und insbesondere in der Offensive wesentlich zielstrebiger erzielten wir in der 49. Minute den Führungstreffer durch Laura Miladinovic. Auch die Staaderinnen hatten die eine oder andere Gelegenheit, doch unsere Torhüterin Sarina Loher agierte sehr sicher. Eine Viertelstunde vor Schluss fiel dann doch noch der Ausgleich. Ein gerechtes Resultat, wobei wir eigentlich die besseren Torchancen hatten.